Quote (Black XistenZ @ Nov 30 2020 03:00pm)
es ist halt einfach so, dass die politischen konfliktlinien unserer zeit zunehmend entlang der stadt/land-dichotomie verlaufen, wobei die städte linksgrün, "bunt" und globalistisch sind, während die landbevölkerung "rückständig und rechtspopulistisch" eingestellt ist. da all die mediale, kulturelle und institutionelle macht in den städten konzentriert ist und die dort arbeitenden schichten von linksgrün-globalistischem denken durchtränkt sind, wäre es diesem lager möglich, mit sehr knappen bevölkerungsmehrheiten durchzuregieren und all ihre agenda zu verwirklichen, falls das politische system des landes "der peripherie" nicht gewisse veto-vollmachten zur hand gibt.
sieht man zum beispiel gut in den USA, wo Biden die wahl gewann, obwohl er nur in 15% der landkreise eine mehrheit geholt hat. auch in der schweiz wäre es recht leicht möglich, dass bei einer abstimmung genf/bern/zürich/basel den gesamten rest des landes überstimmen.
Und im Gegenzug schafft es in der Türkei die mengenmässig überlegene Landbevölkerung die Städte zu überstimmen und einen völlig Rückständigen Präsidenten zu wählen.
Wird wohl immer Stadt gegen Land sein.