Quote (KaterMikesch @ 7 Oct 2020 15:03)
eit den 1990er-Jahren ist damit ein Feld eröffnet, auf dem es keine festen Maßstäbe mehr zu geben scheint und auf dem nahezu beliebig neue Identitäten konstruiert und in Stellung gebracht werden können. Das führt inzwischen zu immer absurderen Konstellationen: „Arbeiterinnen fühlen sich vom bürgerlichen und Feministinnen des globalen Südens vom westlichen Feminismus ausgeschlossen, lesbische Frauen lehnen den Feminismus der heterosexuellen Frauen als exkludierend ab, und Trans-Frauen fühlen sich von Cis-Frauen ausgegrenzt.“
Seit die Frauen meinen sie müssten wie Männer sein, sind sie unglücklich, weils halt nicht geht :)
Naja, wir wissen halt nicht wirklich, wieviele frauen im gegenzug in den 50ern etc todunglücklich waren mit ihrer gesellschaftlich vorgegebenen rolle als heimchen am herd, aus der es für die meisten frauen kein entkommen gab. Ich denke schon, dass die emanzipation der frauen für sich genommen eine gute sache war/ist. Toxisch wurde das ganze erst, als den frauen gesellschaftlich eingeredet wurde, dass sie unbedingt karriere machen
müssen und dieser lebensentwurf besser/angesehener/erfüllender ist als die rolle als ehefrau und mutter. (Diese propaganda hatte natürlich zum ziel, möglichst viele frauen in den arbeitsmarkt zu drängen, um neue konsumenten zu gewinnen und löhne zu drücken.)
Es für eine frau durchaus möglich, emanzipiert und selbstständig zu sein ohne männer zu hassen oder von der gesellschaft eine sonderbehandlung zu erwarten.