Quote (Fluechtlingshelferin @ Jun 7 2020 09:33pm)
Als Feinde würde ich die nicht mal bezeichnen. Man kann nur Mitleid für die haben und beten. Die wissen nicht, was sie mit dieser Geste da eigentlich signalisieren. Die wollen nur paar Likes wenn sie die Bilder auf Social Media hochladen. Wenn BLM in ein paar Wochen wieder aus den Medien raus ist widmen sie sich dem nächsten Ding, das ihnen vorgesetzt wird. War ja bei Flüchtlingswelle, Klima, Corona auch so. Die Wehen kommen nur gefühlt in immer kürzeren Abständen.
Natürlich sind es opportunistische Narzisten, ironischerweise entstammt diese lebensverachtende Heuchelei genau der Weltanschauung, die ihr hier selber propagiert, eben dem Christentum. Später hat man die gleiche zersetzende Geisteshaltung dann für "Atheisten" nochmal in Form des Kommunismus neu aufgesetzt, die Verhaltensmuster bleiben letztlich dieselben: Armut, Dummheit und Krankheit, sowie alle anderen schädlichen Eigenschaften werden zu Tugenden erhoben (Nietzsche nannte dies die Umwerthung der Werthe) und der Mensch wird mit einer masochistischen Moral dazu angehalten, sich gesellschaftskonform und blindgläubig zum eigenen Nachteil zu verhalten, mit einer versprochenen Utopie als Lohn, die natürlich nie eintritt. Da ist egal, ob man jetzt Nächstenliebe oder Solidarität predigt, es Himmelreich oder sozialistische Wertegemeinschaft nennt, dem Klerus oder der Parteiführung folgt und deren Propaganda schluckt, die in eklatantem Widerspruch zur Realität steht. Der einzige Unterschied ist, dass wir in den kolportierten Quellen des Christentums noch Inhalte aus prä-theistischen Kulturen finden, die authentisch sind und nicht davon betroffen.
Das Problem ist, dass ein gesunder Mensch der krank wird, wieder gesund wird. Ein grundsätzlich kranker Mensch hingegen wird immer in seiner Art zur Krankheit tendieren und daher ist diese Moral auch so vernichtend. Bis heute gelten alle Ausrichtungen des abrahamitischen Monotheismus als "Religionen des Friedens", natürlich nur unter ihren jeweiligen Vertretern, während alle anderen, als ihr Gegenüber, den wahren Kern ihrer Lehre zu spüren bekommen. In dem Aspekt nehmen sich Judentum Christentum und Islam alle nichts, wobei das Judentum nicht missioniert und insofern nicht zwingend zum Problem werden muss. Christentum und Islam hingegen sind expansive Bewegungen, deren Einfluss auf die Kulturen unserer Welt hochtoxisch war und ist. Wir haben etliche indigene Überlieferungen verloren weil hunderte von Millionen von Menschen umgebracht wurden, gefoltert und versklavt, Bücher (sofern vorhanden) verbrannt und die Überlebenden missioniert. Deren kulturelles Erbe war damit unwiederbringlich für die Zukunft verloren und unsere Wissenschaftler rätseln in etlichen Fällen bis heute noch, was diese Kulturen für Ansichten vertreten haben, eben weil die Quellenlage mehr als dürftig ist.
Der Islam ist immerhin immer als solcher zu erkennen, weil er sich nicht anpasst. Er ist per definitionem hardline, wer das so nicht umsetzt ist kein echter Muslim. Das ist menschenrechtstechnisch natürlich problematisch, aber du erkennst sie immer, auch ohne Stern an der Jacke. Christen wiederum passen sich an und tragen jede nur erdenkliche Maske, um ihre Lehre unter die verschiedensten Gruppen zu bringen. Es gibt allerlei Mischreligionen, das Christentum infiziert auch eigentlich gänzlich inkompatible Weltanschauungen wie den Buddhismus oder UFO-Theorien (Raelismus). Es verhält sich in dieser Art wie ein Virus und verändert sich ständig, das macht es weitaus gefährlicher als den Islam. Der wird die nächsten 100 Jahre vermutlich nicht überleben, allein schon weil die Digitalisierung der Welt immer weiter voranschreitet und die Jugend selbst in den hinterletzten Ecken Pakistans etc. sieht, was alles möglich ist und dementsprechend Bedürfnisse entwickelt, die auch bedient werden können. Die traditionellen islamischen Werte werden also von der nächsten Generation verweigert werden und es gibt nichts, was die islamische Welt dagegen tun kann. In 100 Jahren wird der Islam zu einem kulturellen Randphänomen verkommen sein, ähnlich wie Reenactors heutzutage historische Schlachten von vor 200 Jahren etc. nachspielen. Das Christentum hingegen wird weiter seinen Einfluss ausüben, nicht zuletzt in Form des Atheismus, welcher die vermeintliche Negation dieser Lehre darstellt, tatsächlich aber nur eine Spiegelung ist. Die ganzen Argumente des Atheismus rotieren um die des Theismus und der Atheist GLAUBT auch noch fester als jeder Christ, eben daran nicht zu glauben. Dass das natürlich noch einen extremen Einfluss auf die Wissenschaft hat, brauch ich nicht zu erwähnen.