Quote (TillSchweiger @ 1 Apr 2020 13:39)
Zunächst mal gilt es, überflüssige ausgaben zusammenzustreichen und teure, ideologie-getriebene projekte wie die deutsche energiewende oder die millionenfache alimentierung von armutszuwanderern radikal zu streichen. Des weiteren gilt es, ungerechtfertigte privilegien zu streichen, beispielsweise bei beamtenpensionen oder die überversorgung ohnehin gut abgesicherter facharbeiter durch die rente mit 63 und co.
Danach kann man dann sicher darüber diskutieren, wie man die noch übrig bleibenden kosten verteilt. Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine einmalige vermögensabgabe, aber die details sind absolut entscheidend. Weder darf durch solch eine abgabe die obere mittelschicht über gebühr getroffen werden, noch darf dadurch der eh schon arg gebeutelte mittelstand noch weiter in bedrängnis gebracht werden, noch darf man schlupflöcher für superreiche und großkonzerne lassen. Leider habe ich null komma null vertrauen darauf, dass die SPD oder irgendeine andere deutsche partei so etwas hinbekommt.
Eine grenze von 1 million ist in jedem fall viel zu niedrig angesetzt. Ein handwerker und eine sekretärin, die sich vor 40 jahren ein kleines haus in münchen gekauft und dann 30 jahre lang die kredite abbezahlt haben, würden davon genauso getroffen wie der kleinunternehmer mit 10 angestellten.
Die schlagworte "vermögensabgabe für reiche" klingen erst mal ganz gut, aber bei der spd dürfte klar sein, worauf es am ende des tages hinausläuft: eine belastung der oberen mittelschicht (die eh nicht zum klientel der spd gehört) während die wirklich reichen ungeschoren davon kommen.
This post was edited by Black XistenZ on Apr 1 2020 06:21am