Quote (MrPatrickBateman @ 7 May 2019 10:53)
wie ist dein Ansatz?
technologischen fortschritt in sachen umweltschutz und umwelteffizienz massiv fördern. emissionen, monokulturen und co zurückdrängen, wo dies ohne große wohlstandsverluste ist. bevölkerungszahl deutschlands mittelfristig zurückgehen lassen, was ohne riesige zuwanderung aufgrund der niedrigen geburtenraten ohnehin passieren würde.
ansonsten sich auf die folgen des klimawandels vorbereiten.
mal allgemein gesprochen: eine völlig dekarbonisierte gesellschaft ist illusorisch. ich vermute, dass auch beim CO2-ausstoß die 80/20-regel gilt. diese besagt, dass sehr häufig 80% des ertrags mit 20% des aufwands erzielt werden.
bei wirtschaftsunternehmen beispielsweise ist es häufig so, dass rund 80% des umsatzes durch rund 20% der produkte oder dienstleistungen erzielt werden. bei softwareprogrammierung besagt die regel, dass rund 80% des codes in 20% der zeit geschrieben werden können, und die restlichen, schweren 20% des codes 80% der zeit fressen.
ich vermute stark, dass etwas ähnliches auch beim CO2 gilt: 80% des gesamten für eine völlig dekarbonisierte gesellschaft nötigen verzichts oder technologischen fortschritts müssten aufgewandt werden, um die letzten 20% der emissionen loszuwerden, während man die ersten 80% reduktion für nur 20% verzicht oder effizienzsteigerung bekommen würde.
die zahlen stimmen so natürlich nicht, aber der grundgedanke sollte klar sein. etwas simplifiziert sage ich also: wir sollten die reduktion der umweltverschmutzung mitnehmen, die relativ "leicht" zu haben ist, uns darüber hinaus aber nicht in die steinzeit zurückschießen, sondern lernen mit dem klimawandel zu leben.