Denkst du Social Media ist der Hauptgrund warum so viele so radikal drauf sind? Oder liegt das eher an Schulen Unis und Medien die ein bestimmtes Weltbild pushen? Wie kommen wir da wieder raus damit man über unterschiedliche Ansichten streitet statt sich gegenseitig zu canceln oder schlimmer? Siehst du irgendeine Chance dass linke und konservative Stimmen wieder ins Gespräch kommen oder ist der Zug abgefahren?
Ich glaube, um die heutige Welt zu verstehen, muss man 5 Sachen sehen:
- der Derivatehandel, der mit Spekulationen durchaus gesellschaftspolitische Themen beeinflusst; Zum Beispiel auch bei Corona, als der Mainstream 2 Monate lang beschwichtigt (während der Aktienmarkt abgerauscht ist) und dann irrsinnige Panik verbreitet hat (als die Kurse gegen die Meinungsmache stark gestiegen sind)
- "Social"-Media, Sümpfe, in denen Regeln Menschen verändern und die Menschen wieder die Regeln; Bannen, Demonetizing, Moderieren, uswusf.. Giganten wie Youtube, Facebook, Instagram dürften nie in der Position sein, ein Label inne zu haben, als wären sie ein gesunder Querschnitt der Gesellschaft
- Ich bin der Meinung, dass diese Plattformen auch aktiv (immaterielle) Werte zerstören; Postet ein Depp etwas absurdes, wird es gepusht, dann müssen wiederum 10, 100 vielleicht sogar 1000 andere User kommen und dagegen ankämpfen; So generieren diese Finanzgiganten Traffic für Werbeeinnahmen und sichern ihre Bewertung an der Börse; O.g. absurde Position hilft ihnen dabei
- Frauen gewinnen in Social-Media die Oberhand, insbesondere auf Instagram, weil sie kommunikativer sind und zu psychischer Gewalt neigen; Auch hier werden viele absurde Ansichten generiert
- Ich halte die Gesellschaft immer für einen Tierschwarm; Oben gibt einer den Ton an, dann gibt es eine vermeintlich geistige Oberschicht die dem folgen und das durchdrücken auf den Rest; Dieser schwimmt oder fliegt eben nach, aus Angst oder Unmündigkeit; Der Show-Down, wie auch zu Corona, passiert wenn überhaupt in den oberen 10-20 Prozent der Gesellschaft
Alles andere halte ich für ein Ergebnis dieser Punkte.
Keinen dieser Punkte halte ich für überwindbar in einer Zeit, in der wir leben.
Ich glaube mittlerweile, auch wenn es schwer ist damit klar zu kommen, dass man sich damit abfinden und anpassen muss:
- Das Spielfeld in dem man sich bewegen kann, ist eben kleiner geworden, als früher
- Die Gesellschaft geht womöglich zu Grunde und es macht immer weniger Sinn daran zu teilzunehmen
- Es rückt immer mehr in den Fokus auf sich selbst zu achten und für sich zu kämpfen (müssen)
So geht es auch gar nicht mehr um links oder rechts, mittlerweile sind die Themen ja noch gravierender:
- kaum eine Frau will noch Kinder, obwohl es natürlich wäre; Dann reden diese sich über Instagram ein, sie selbst seien ja nicht Schuld, sondern die Wirtschaft, Männer, .. Schon allein hier sehe ich eine widersprüchliche und hoffnungslose Situation, an der wir untergehen werden
- links-sozialistische Ansichten, die uns wirtschaftlich immer weiter runterziehen; Thema Wohnungsbau z.B., der liberalisiert werden müsste; Weniger Vorschriften und Genehmigungen, damit mehr investiert wird und Preise sich auch mal wieder relativieren können
- Ukraine-Krieg - mit Gendersprache, Transpersonen und Regenbogenflagge wirtschaftlich und verteidigungstechnisch gegen Russland, China und Indien antreten? Gute Nacht..
- Fachkräfte, in aller Regel männlich und gut ausgebildet mit chirurgischen Werkzeugen, die wir nicht mehr losbekommen werden, oder wenn wir es versuchen die Party bestimmt erst richtig losgeht; Im Gegenteil, derzeit kommen scharenweise weitere
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