Es ist selten, dass ein lang erwarteter Nachfolger so dermaßen enttäuscht, wie es Path of Exile 2 geschafft hat. Nach Jahren des Hypes, riesiger Ankündigungen und der Hoffnung auf eine echte Evolution des ARPG-Genres hat Grinding Gear Games abgeliefert – aber leider nur einen Schatten dessen, was versprochen wurde.
Gameplay? Langatmig.
Anstatt das Kampfsystem zu modernisieren oder dynamischer zu gestalten, wirkt es steif und träge. Jeder Kampf fühlt sich zäh an, als würde man durch Schlamm laufen – kein Vergleich zur schnellen, flüssigen Action, die man von modernen ARPGs erwartet.
Balancing? Ein schlechter Witz.
Ob Skills, Klassen oder Itemisierung – nichts fühlt sich wirklich durchdacht an. Einige Builds dominieren völlig, während andere schlichtweg unspielbar sind. Man könnte meinen, die Entwickler hätten ihre eigene Meta nie getestet.
Technischer Zustand? Eine Katastrophe.
Performance-Probleme, Bugs und Serverabstürze gehören fast schon zur Spielerfahrung. Von einem Spiel, das so lange in Entwicklung war, erwartet man Stabilität – nicht das Gefühl, als würde man eine frühe Beta spielen.
Atmosphäre? Seelenlos.
PoE 2 versucht, düster und episch zu wirken, verfehlt aber jede emotionale Tiefe. Die Story bleibt blass, Charaktere austauschbar, und der Soundtrack klingt, als wäre er aus einem Archiv für Fantasy-Klischees entnommen worden.
Fazit: Einer der schlechtesten Releases der letzten Jahre.
Was als großer Wurf hätte enden sollen, ist eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Path of Exile 2 ist ein Mahnmal dafür, wie überambitionierte Versprechen, technische Probleme und mangelnde Spieltiefe ein Projekt komplett entgleisen lassen können. Statt einem würdigen Nachfolger wurde uns ein unfertiger, frustrierender und altbackener Titel präsentiert. Wer auf ein modernes ARPG gehofft hat, wird hier bitter enttäuscht.Bei der Formatierung bekommt man ja AIDS.
Technischer Zustand? Eine Katastrophe.
Performance-Probleme, Bugs und Serverabstürze gehören fast schon zur Spielerfahrung. Von einem Spiel, das so lange in Entwicklung war, erwartet man Stabilität – nicht das Gefühl, als würde man eine frühe Beta spielen.Das geht doch eig