ganz ehrlich wäre ich auch lieber als jäger und sammler geboren, aber bei acht milliarden menschen auf dieser kugel ist dafür kein platz
und in europa schon mal gar nicht, hier ist jeder quadratmeter vergeben
und verkorkst sind wir ja nun mal alle, ein zurück geht eh nicht mehr
was deine ernährung angeht, so wie du dir das vorstellst bekommt man die menschheit auch nicht satt - streich mal reis und brot vom ernährungsplan^^
dann wirst de für deine samstagsmahlzeit gekillt, weil sich hundert hungernde drum streiten
ganz zu schweigen davon, dass deine mahlzeit auch hochverarbeitete lebensmittel enthällt
außerdem bringt uns getreide mal locker zu einer doppelt so langen lebenserwartung wie deine vorgeschlagenen "rohkost"
zumal wir ohne gegartes fleisch und gemüse nicht mal ein gehirn hätten, dass groß genug wäre um miteinander zu schreiben - wir wären in der entwicklung noch vor der steinzeit
die Steigerung der Hirnkapazität und -masse geht nicht mit gekochter Nahrung anthropologisch überein, sondern mit dem Jagen
Jäger und Sammler haben nicht jeden Tag Feuer gemacht und gekocht, das war eher etwas wie heutzutage in die Kirche gehen – 1x wöchentlich oder im Monat... vielleicht bei einer Feier.
Die Steigerung in Hirnmasse und die Entwicklung des Cro Magnon geht auf Nutzung von Werkzeug zum Essen des Knochenmarks zurück
ein anderer Mythos den viele wiederholen ist wie zäh rohes Fleisch ist – das gilt aber nur für sehr alte und schlecht ernährte Vieher. meist ist rohes Fleisch viel zarter. Deswegen bevorzugt man ein gutes Steak auch möglichst Raw.
und für Leber erst. Ein Weidetier das Alpenkräuterwiesen gegrast hat und im Winter Heu kriegt oder schon als Jungtier geschlachtet wird. Du hast ja keine Ahnung wie lecker Blut, Organe und Fleisch von so einem Tier sind.