Esse seit über 2 Jahren kein Gluten mehr. Ist schon eine Umstellung, besonders wenn alle anderen glutenhaltig essen. Ist aber inzwischen zur Routine geworden.
Wer nicht gerade Zöliakie oder eine nachgewiesene Glutenunverträglichkeit hat, für den ist Glutenverzicht pure Zeit- und Geldverschwendung. Glutenfreie Produkte sind oft teurer, ungesünder und bieten null Vorteile. Vollkornprodukte liefern wichtige Nährstoffe – wer die meidet, schadet sich eher selbst. Kurz gesagt: Ohne medizinischen Grund ist das einfach ein unnötiger Trend.
Das Problem ist, dass immer mehr Menschen auf industriell verarbeitete Lebensmittel mit Unverträglichkeiten und Allergien reagieren. Und keiner weiß genau, woher es kommt.
Es gibt unterschiedliche Theorien dazu. Etwa dass der Anteil an Gluten heute gegenüber damals größer ist. Oder dass Rückstände z.B. von Glyphosat im Getreide Probleme bereiten könnten.
Gab mal ne Doku auf Arte dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=gvTyikv-TxA Ich hatte bei mir zwar keine eindeutige Diagnose, merkte aber, dass ich bestimmte Sachen nicht so gut vertrage und auch nicht in großen Mengen. Eine Ärztin meinte, dass das auf eine geschwächte Bauchspeicheldrüse zurückzuführen sein könnte.
Als ich dann Gluten für eine Zeit weggelassen habe, verbesserten sich einige Symptome. Hab seitdem nicht wieder angefangen.
Preislich gesehen ist der Unterschied nicht so groß. Man kriegt natürlich nichts so günstig wie ein Weizenbrot beim Discounter. Es gibt aber eine Menge bezahlbare glutenfreie Alternativen: Hafer, Hirse, Linsen, Mais, Kartoffeln, Buchweizen usw. Brate mir als Brotersatz z.B. Hafer Omlettes und friere dann welche ein, damit ich das nicht jeden Tag machen muss.
Schär hat natürlich sehr interessante Produkte, aber da greife ich selten zu, weils tatsächlich teuer ist.
Essen gehen ist nicht so das Problem, solange man darauf achtet, dass das Restarunt eine glutenfreie Alternative auf dem Speiseplan hat. Beim Dönermann nimmst einfach nen Pommdöner.
Seit ich kein Gluten mehr esse, hab ich mehr Gemüse im Speiseplan. Und ich versuche nicht zu viel Zucker zu konsumieren. Das könnte auch eines meiner Probleme gewesen sein.
Habe immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, Sauerteigbrot zu probieren. Das soll bekömmlicher sein, weil ein Teil des Glutens durch den Gärprozess abgebaut wird.
Gebe dir aber recht. Wenn man keine Probleme mit der Verdauung hat, dann brauch man sich darum eig keine Gedanken zu machen.