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Feb 15 2025 04:42am
Ich (M26) kann nicht mehr und will nicht mehr mit meiner langzeit-Freundin (F25). Ich will raus. Ich trau mich nicht.

Wir sind über Trauma-Bonding zusammengekommen. Total unterschiedliche Menschen, die es irgendwie schaffen sich gegenseitig den ganzen Tag auf die Nerven zu gehen.

Die Beziehung ist toxisch wie im Bilderbuch für mich. Sie hat mir die meisten meiner sozialen Kontakt gekappt, potenzielle neue Kontakte werden immer durch ihre extreme Eifersucht verscheucht, weil kein anderer Mensch auch nur für wenige Minuten mit mir eine Konversation führen soll.

Sie hat mich in der Vergangenheit betrogen, mich mehrmals hintergangen und mein Vertrauen missbraucht indem sie Dinge, die ich ihr in einem verwundbaren Zustand gesagt habe, in Diskussionen gegen mich verwendet.

"Ich liebe dich" ist ein Satz, den ich nur von ihr höre, wenn sie testen will wie meine Stimmung ist. Verbale Affektion gibt es sonst nicht. Im Gegenteil sogar; ich höre mehr Beleidigungen von ihr als Komplimente.

Sexuelles Zeug passiert nur, wenn die irgendwas materielles will und es sich aktuell nicht leisten kann, weswegen sie dann mit mir schläft und im Nachhinein darauf hofft, dass ich es ihr aus guter Laune kaufe. Fühlt sich für mich wie Prostitution mit Extra-Schritten an, nicht wie ein gesundes Sexleben.

Sie wirft quasi jeder Person Geschenke nach, die oft gut durchdacht sind. Nach einigen Diskussionen darüber stellt sich heraus, dass sie das als Methode nutzt um Affektion auszudrücken. Dreimal kann man raten, wer praktisch das absolute halbherzige Minimum bekommt so nach dem Motto "Da haste was, jetzt kannste dich nicht beschweren." Ich erwarte ja keine teuren Dinge, oder krasses materielles Zeug. Aber zu Feiertagen, wenn Geschenke ausgetauscht werden, wäre ein ansatzweise durchdachtes Geschenk oder eine Geste völlig zufriedenstellend.

Wenn es um Quality Time geht und ich zu ihr fahre (20km Distanz, ich fahre immer zu ihr, weil ich der einzige mit Führerschein bin und hier öffentliche Verkehrsmittel ländlich unbrauchbar sind), dann hängt sie meist auf TikTok und zieht sich irgendwelchen Brainrot rein oder ist wieder dabei ihrer Kaufsucht nachzugehen. Wenn ich anspreche, dass ich zu ihr fahre um Zeit mit ihr zu verbringen, nicht Zeit neben ihr zu verbringen, heißt es jedesmal "Dann fahr doch wieder nach Hause."

Sie zieht dauernd über ihre Geschwister, diverse Bekannte und ihre eigenen Eltern (Frührentnerin und Rentner) her. Was es ja für schreckliche Menschen seien und dass sie ja alle Vesager wären (nahezu jeder von denen führt ein stabiles und unabhängiges Leben). Währenddessen sitzt sie seit 2 Jahren daheim, arbeitslos und auf Kosten ihrer Eltern. Da wird den ganzen Tag entweder gezockt, Drama von irgendwelchen YouTubern/Streamern geschaut und eine negative Lebensentscheidungen nach der anderen getroffen. Jedesmal wenn ich ihr geholfen habe mal irgendwo eine Ausbildung, einen Job oder wenigstens einen Platz in der Schule für ein nachgeholtes Fachabi zu kriegen, wirft sie es nach einer einzelnen Woche hin, weil sie (Zitat) "keinen Bock auf's Aufstehen habe und nicht dahin will." Sie wirft mir vor alles so easy zu haben, ignoriert aber, dass ich mir mit extremer Mühe selbstständig als Freelancer über mehrere Jahre eine Karriere aufgebaut habe und auch weiterin diszipliniert mit meiner Arbeit umgehen muss.

Als ich sie endlich motivieren konnte mal zur Therapie zu gehen, sich mal von diversen Docs auch blutbildtechnisch und sowas checken zu lassen, dachte ich, dass es irgendwo noch einen Funken Hoffnung gibt. Naja, war halt wieder mal zu optimistisch. Sie belügt aktiv ihren Therapeuten um einfacher die Stunden vorbeizukriegen und will nicht über ihre wirklichen Probleme quatschen. Der massive Vitamin D Mangel wird einfach mit "Ist halt so" abgenickt, obwohl sie nach wenigen Wochen mit Vitamin D Tabletten schon merkbare Verbesserungen hatte. Werden dann erstmal wieder konsequent weggeworfen (Zitat) "weil es ja keine ehrliche Verbesserung ist, sondern geschummelt". Wenn ich versuche was für meine Gesundheit zu tun, sabotiert sie mich aktiv um meinen Fortschritt zu verhindern oder sogar zu zerstören.

Diejenigen unter meinen verbleibenden sozialen Kontakten haben mich alle gefragt, warum ich noch mit ihr zusammen bin. Jeder von ihnen merkt, wie beschissen es mir in dieser Beziehung geht, wie es zu nichts führt, wie extrem unterschiedlich wir sind, usw.

Anfangs dachte ich darüber nach und habe es mit meiner Loyalität und dem Drang zur Verbesserung begründet. Wie es in Memes gerne so heißt: "I can fix her"

Irgendwann hat sich dieser Gedanke geändert; "Muss ein Helfer-Komplex oder sowas ähnliches sein"

Und seit gut einem vollen Jahr verstehe ich, dass mein einziges Problem ist, dass ich keinerlei Selbstachtung umd Rückgrät habe um diese Beziehung endlich zu beenden. Ich bin ein feiges Stück Scheiße, dass einfach nur nicht alleine sein will, sondern eine nette Freundin haben möchte, mit der ich meine zukünftigen Erfahrungen teilen kann, mit der ich mein Leben kooperativ ausleben kann, die mich wie ihren festen Freund und wie einen Menschen behandelt. Ich möchte genauso geliebt werden, wie ich liebe.

Aber nein, ich kriege mich nicht mal dazu gerafft Schluss zu machen, obwohl ich weiß wie unglaublich toxisch diese Angelegenheit ist. Und das nur, weil ich mich nach 2 Jahrzehnten Einsamkeit auf einen Menschen eingelassen habe, an den ich mich gewöhnt habe, und mittlerweile nur ungerne alleine Erfahrungen machen möchte. Ich habe ein Mitteilungsbedürfnis entwickelt, von dem ich nicht weiß wohin damit, wenn keiner da ist.

Nach insgesamt 7 Jahren, ca 4-5 Jahren von diesem ganzen hirnrissigen Schwachsinn, habe ich keine Energie mehr. Ich bin verbittert. Ich habe keinen Nerv mehr für irgendwas übrig. Es fühlt sich wie ein Burnout an. Ständig am Limit bei der kleinsten Sache.

Heute stritten wir wieder, weil sie eifersüchtig darüber wurde, dass ich mit einem Kumpel über seine Uni-Klausuren geplaudert habe und sie mittendrin reingrätscht um ihn aufeinmal vom Discord Server zu kicken. Daraufhin hat er mir per PN dann nur noch geschrieben, dass es echt schade ist, dass ich mir sowas bieten lasse.

Sie wollte rumdiskutieren, ich hab aber einfach alles unkommentiert stehen gelassen. Nach diversen Spam-Nachrichten habe ich dann einfach nur noch gesagt, dass ich keine Lust habe ihr die gewünschte Aufmerksamkeit zu geben, für die sie Freundschaften sabotiert. Danach ist sie augetickt und meinte, dass das kindisches Verhalten wäre.

Ich bin keine 18 mehr. Da warten nicht täglich 4-5 Leute auf Teamspeak oder Discord zum Quatschen oder Zocken. Nach allem was passiert ist, ist es mal eine willkommene Abwechslung nach 3 Wochen mal für 'ne Stunde was von jemand anderem zu hören. Keine Ahnung, wohin mit mir. Ich hab praktisch keine sozialen Kontakte mehr, niemanden auf den ich mich irgendwie verlassen könnte, niemanden, mit dem ich wenigstens die schlechte Zeit überbrücken könnte. Meine Hobbies und meine Komfortzone hatte ich mit meiner Freundin geteilt, bevor es den Bach unter ging. Ich habe also auch nichts mehr, was ich als "Ich-Zeit" beschreiben könnte.

Ich habe den Entschluss gefasst die Beziehung endgültig zu beenden, habe aber enormen Schiss vor der Zeit danach und Bedenken, dass ich nochmal mit ihr zusammen kommen könnte, wenn ich zu einsam und verzweifelt bin. Kann mir irgendjemand helfen? Irgendwelche Tipps oder sowas? Das ist meine erste Beziehung. Und dann auch noch eine extrem toxische. Ich will einfach nur noch raus aus dem Ganzen.

Update:

Erstmal danke. Es waren zwar paar Leute dabei, die eindeutig nicht den Post gelesen haben und daher völlig kontextlos kommentiert haben, aber die weite Mehrheit hat hilfreiches Zeug dagelassen, wofür ich sehr dankbar bin.

Ich habe mich vor einigen Stunden von ihr getrennt. Habe daraufhin einen damalig guten Freund angeschrieben, mit dem ich erstmal etwas zocke um wenigstens erstmal Ablenkung zu finden. Mir geht's echt dreckig. Ich komm wohl nicht drumherum mich jetzt erstmal einige Monate mit diesem Gefühl rumschlagen zu müssen, aber es ist ein nötiges und geringeres Übel als das, was in der Zukunft sonst auf mich gewartet hätte.

Ich muss auch sagen, dass ich es irgendwo erstaunlich fand, wie viele Leute hier Unterstützung angeboten haben mal per Discord zu reden und sowas, und wie viele Leute mir auch Privatnachrichten dazu geschickt haben um Hilfe anzubieten. Extrem lieb von euch. Die letzten Jahre haben mich so stark sozial isoliert und verbittern lassen, dass ich eher negative Reaktionen erwartet hätte, die meine Erfahrungen runterreden würden.

Den Nachrichten zu urteilen, habe ich wohl anscheinend viel mit diversen Frauen in ihren frühen 30ern gemeinsam, die genauso beschissen behandelt wurden und einen Ausweg suchen oder gefunden haben. Ich hoffe für jede Person da draußen, dass ihr es übersteht. Ich versuche noch auf die ganzen Dinge einzugehen, die ich gelesen habe.

Sowas betrachte ich nicht als selbstverständlich. Einem Fremden irgendwo in den Tiefen des Internets zu helfen ist dann doch schon etwas, was ich als lobenswert betrachte. Also danke nochmals für eure Zeit und Mühe.
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Könnte von unserem ziegenbart ne ausgedacht sorry sein
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Feb 15 2025 06:54am
Ich (M26) kann nicht mehr und will nicht mehr mit meiner langzeit-Freundin (F25). Ich will raus. Ich trau mich nicht.

Wir sind über Trauma-Bonding zusammengekommen. Total unterschiedliche Menschen, die es irgendwie schaffen sich gegenseitig den ganzen Tag auf die Nerven zu gehen.

Die Beziehung ist toxisch wie im Bilderbuch für mich. Sie hat mir die meisten meiner sozialen Kontakt gekappt, potenzielle neue Kontakte werden immer durch ihre extreme Eifersucht verscheucht, weil kein anderer Mensch auch nur für wenige Minuten mit mir eine Konversation führen soll.

Sie hat mich in der Vergangenheit betrogen, mich mehrmals hintergangen und mein Vertrauen missbraucht indem sie Dinge, die ich ihr in einem verwundbaren Zustand gesagt habe, in Diskussionen gegen mich verwendet.

"Ich liebe dich" ist ein Satz, den ich nur von ihr höre, wenn sie testen will wie meine Stimmung ist. Verbale Affektion gibt es sonst nicht. Im Gegenteil sogar; ich höre mehr Beleidigungen von ihr als Komplimente.

Sexuelles Zeug passiert nur, wenn die irgendwas materielles will und es sich aktuell nicht leisten kann, weswegen sie dann mit mir schläft und im Nachhinein darauf hofft, dass ich es ihr aus guter Laune kaufe. Fühlt sich für mich wie Prostitution mit Extra-Schritten an, nicht wie ein gesundes Sexleben.

Sie wirft quasi jeder Person Geschenke nach, die oft gut durchdacht sind. Nach einigen Diskussionen darüber stellt sich heraus, dass sie das als Methode nutzt um Affektion auszudrücken. Dreimal kann man raten, wer praktisch das absolute halbherzige Minimum bekommt so nach dem Motto "Da haste was, jetzt kannste dich nicht beschweren." Ich erwarte ja keine teuren Dinge, oder krasses materielles Zeug. Aber zu Feiertagen, wenn Geschenke ausgetauscht werden, wäre ein ansatzweise durchdachtes Geschenk oder eine Geste völlig zufriedenstellend.

Wenn es um Quality Time geht und ich zu ihr fahre (20km Distanz, ich fahre immer zu ihr, weil ich der einzige mit Führerschein bin und hier öffentliche Verkehrsmittel ländlich unbrauchbar sind), dann hängt sie meist auf TikTok und zieht sich irgendwelchen Brainrot rein oder ist wieder dabei ihrer Kaufsucht nachzugehen. Wenn ich anspreche, dass ich zu ihr fahre um Zeit mit ihr zu verbringen, nicht Zeit neben ihr zu verbringen, heißt es jedesmal "Dann fahr doch wieder nach Hause."

Sie zieht dauernd über ihre Geschwister, diverse Bekannte und ihre eigenen Eltern (Frührentnerin und Rentner) her. Was es ja für schreckliche Menschen seien und dass sie ja alle Vesager wären (nahezu jeder von denen führt ein stabiles und unabhängiges Leben). Währenddessen sitzt sie seit 2 Jahren daheim, arbeitslos und auf Kosten ihrer Eltern. Da wird den ganzen Tag entweder gezockt, Drama von irgendwelchen YouTubern/Streamern geschaut und eine negative Lebensentscheidungen nach der anderen getroffen. Jedesmal wenn ich ihr geholfen habe mal irgendwo eine Ausbildung, einen Job oder wenigstens einen Platz in der Schule für ein nachgeholtes Fachabi zu kriegen, wirft sie es nach einer einzelnen Woche hin, weil sie (Zitat) "keinen Bock auf's Aufstehen habe und nicht dahin will." Sie wirft mir vor alles so easy zu haben, ignoriert aber, dass ich mir mit extremer Mühe selbstständig als Freelancer über mehrere Jahre eine Karriere aufgebaut habe und auch weiterin diszipliniert mit meiner Arbeit umgehen muss.

Als ich sie endlich motivieren konnte mal zur Therapie zu gehen, sich mal von diversen Docs auch blutbildtechnisch und sowas checken zu lassen, dachte ich, dass es irgendwo noch einen Funken Hoffnung gibt. Naja, war halt wieder mal zu optimistisch. Sie belügt aktiv ihren Therapeuten um einfacher die Stunden vorbeizukriegen und will nicht über ihre wirklichen Probleme quatschen. Der massive Vitamin D Mangel wird einfach mit "Ist halt so" abgenickt, obwohl sie nach wenigen Wochen mit Vitamin D Tabletten schon merkbare Verbesserungen hatte. Werden dann erstmal wieder konsequent weggeworfen (Zitat) "weil es ja keine ehrliche Verbesserung ist, sondern geschummelt". Wenn ich versuche was für meine Gesundheit zu tun, sabotiert sie mich aktiv um meinen Fortschritt zu verhindern oder sogar zu zerstören.

Diejenigen unter meinen verbleibenden sozialen Kontakten haben mich alle gefragt, warum ich noch mit ihr zusammen bin. Jeder von ihnen merkt, wie beschissen es mir in dieser Beziehung geht, wie es zu nichts führt, wie extrem unterschiedlich wir sind, usw.

Anfangs dachte ich darüber nach und habe es mit meiner Loyalität und dem Drang zur Verbesserung begründet. Wie es in Memes gerne so heißt: "I can fix her"

Irgendwann hat sich dieser Gedanke geändert; "Muss ein Helfer-Komplex oder sowas ähnliches sein"

Und seit gut einem vollen Jahr verstehe ich, dass mein einziges Problem ist, dass ich keinerlei Selbstachtung umd Rückgrät habe um diese Beziehung endlich zu beenden. Ich bin ein feiges Stück Scheiße, dass einfach nur nicht alleine sein will, sondern eine nette Freundin haben möchte, mit der ich meine zukünftigen Erfahrungen teilen kann, mit der ich mein Leben kooperativ ausleben kann, die mich wie ihren festen Freund und wie einen Menschen behandelt. Ich möchte genauso geliebt werden, wie ich liebe.

Aber nein, ich kriege mich nicht mal dazu gerafft Schluss zu machen, obwohl ich weiß wie unglaublich toxisch diese Angelegenheit ist. Und das nur, weil ich mich nach 2 Jahrzehnten Einsamkeit auf einen Menschen eingelassen habe, an den ich mich gewöhnt habe, und mittlerweile nur ungerne alleine Erfahrungen machen möchte. Ich habe ein Mitteilungsbedürfnis entwickelt, von dem ich nicht weiß wohin damit, wenn keiner da ist.

Nach insgesamt 7 Jahren, ca 4-5 Jahren von diesem ganzen hirnrissigen Schwachsinn, habe ich keine Energie mehr. Ich bin verbittert. Ich habe keinen Nerv mehr für irgendwas übrig. Es fühlt sich wie ein Burnout an. Ständig am Limit bei der kleinsten Sache.

Heute stritten wir wieder, weil sie eifersüchtig darüber wurde, dass ich mit einem Kumpel über seine Uni-Klausuren geplaudert habe und sie mittendrin reingrätscht um ihn aufeinmal vom Discord Server zu kicken. Daraufhin hat er mir per PN dann nur noch geschrieben, dass es echt schade ist, dass ich mir sowas bieten lasse.

Sie wollte rumdiskutieren, ich hab aber einfach alles unkommentiert stehen gelassen. Nach diversen Spam-Nachrichten habe ich dann einfach nur noch gesagt, dass ich keine Lust habe ihr die gewünschte Aufmerksamkeit zu geben, für die sie Freundschaften sabotiert. Danach ist sie augetickt und meinte, dass das kindisches Verhalten wäre.

Ich bin keine 18 mehr. Da warten nicht täglich 4-5 Leute auf Teamspeak oder Discord zum Quatschen oder Zocken. Nach allem was passiert ist, ist es mal eine willkommene Abwechslung nach 3 Wochen mal für 'ne Stunde was von jemand anderem zu hören. Keine Ahnung, wohin mit mir. Ich hab praktisch keine sozialen Kontakte mehr, niemanden auf den ich mich irgendwie verlassen könnte, niemanden, mit dem ich wenigstens die schlechte Zeit überbrücken könnte. Meine Hobbies und meine Komfortzone hatte ich mit meiner Freundin geteilt, bevor es den Bach unter ging. Ich habe also auch nichts mehr, was ich als "Ich-Zeit" beschreiben könnte.

Ich habe den Entschluss gefasst die Beziehung endgültig zu beenden, habe aber enormen Schiss vor der Zeit danach und Bedenken, dass ich nochmal mit ihr zusammen kommen könnte, wenn ich zu einsam und verzweifelt bin. Kann mir irgendjemand helfen? Irgendwelche Tipps oder sowas? Das ist meine erste Beziehung. Und dann auch noch eine extrem toxische. Ich will einfach nur noch raus aus dem Ganzen.

Update:

Erstmal danke. Es waren zwar paar Leute dabei, die eindeutig nicht den Post gelesen haben und daher völlig kontextlos kommentiert haben, aber die weite Mehrheit hat hilfreiches Zeug dagelassen, wofür ich sehr dankbar bin.

Ich habe mich vor einigen Stunden von ihr getrennt. Habe daraufhin einen damalig guten Freund angeschrieben, mit dem ich erstmal etwas zocke um wenigstens erstmal Ablenkung zu finden. Mir geht's echt dreckig. Ich komm wohl nicht drumherum mich jetzt erstmal einige Monate mit diesem Gefühl rumschlagen zu müssen, aber es ist ein nötiges und geringeres Übel als das, was in der Zukunft sonst auf mich gewartet hätte.

Ich muss auch sagen, dass ich es irgendwo erstaunlich fand, wie viele Leute hier Unterstützung angeboten haben mal per Discord zu reden und sowas, und wie viele Leute mir auch Privatnachrichten dazu geschickt haben um Hilfe anzubieten. Extrem lieb von euch. Die letzten Jahre haben mich so stark sozial isoliert und verbittern lassen, dass ich eher negative Reaktionen erwartet hätte, die meine Erfahrungen runterreden würden.

Den Nachrichten zu urteilen, habe ich wohl anscheinend viel mit diversen Frauen in ihren frühen 30ern gemeinsam, die genauso beschissen behandelt wurden und einen Ausweg suchen oder gefunden haben. Ich hoffe für jede Person da draußen, dass ihr es übersteht. Ich versuche noch auf die ganzen Dinge einzugehen, die ich gelesen habe.

Sowas betrachte ich nicht als selbstverständlich. Einem Fremden irgendwo in den Tiefen des Internets zu helfen ist dann doch schon etwas, was ich als lobenswert betrachte. Also danke nochmals für eure Zeit und Mühe.


Erstmal Respekt, dass du den Schritt gewagt hast. Du hast den richtigen Entschluss gefasst, diese Beziehung zu beenden. Es war eine toxische Spirale, die dich nur weiter runtergezogen hat, und du hast erkannt, dass du dich selbst verloren hast. Aber was du gerade machst, das ist der erste Schritt, um dein Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Die ganze Situation mit dieser Frau zeigt ein paar harte Wahrheiten, die du jetzt verstehen musst: Sie hat dich manipuliert, deine Grenzen ständig überschritten und dich emotional erpresst. Du warst ihre "Stütze" für ihre Unsicherheiten und Lebensprobleme, aber dabei hast du dich selbst aufgegeben. Das "Helfer-Syndrom" ist ein Killer in Beziehungen, weil du dabei vergisst, was du wirklich verdienst.

Du musst dich jetzt darauf konzentrieren, dein Selbstwertgefühl wieder aufzubauen. So wie du dich gerade fühlst, ist normal. Du wirst Einsamkeit erleben, aber du musst wissen, dass diese Einsamkeit kein Rückfall in die alte Beziehung bedeutet. Sie ist ein notwendiger Teil der Heilung. Du hast deine Freiheit zurück, und das ist mehr wert als alles andere, was du da durchgemacht hast.

Was dir jetzt hilft, ist einfach, dich auf dich selbst zu fokussieren. Mach dich stark, arbeite an deinem körperlichen Zustand, an deinem Job, an deinen Hobbys. Steh jeden Tag auf und sei besser als gestern. Du hast dir selbst gezeigt, dass du in der Lage bist, eine schwere Entscheidung zu treffen, also kannst du auch die nächsten Schritte durchziehen.

Such dir neue Kontakte, baue dir ein neues soziales Umfeld auf. Es ist schwer, aber du hast diese Gelegenheit, dich neu zu erfinden und zu wachsen. Du wirst nie wieder so in eine Beziehung rutschen, wenn du dich daran erinnerst, was du durchgemacht hast und was du wirklich willst.

Ich versteh, dass du Bedenken hast, dass du zurückfällst, wenn du einsam wirst. Aber du musst dich selbst respektieren. Das nächste Mal, wenn du mit einer Frau zu tun hast, sei dir immer bewusst, was du wert bist. Du brauchst niemanden, der dich klein hält oder dich emotional auslaugt.

Hast du konkrete Pläne, wie du dich wieder mehr auf dich selbst fokussierst? Sport, Selbstreflexion, neue Interessen?

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Feb 15 2025 07:01am
Erstmal Respekt, dass du den Schritt gewagt hast. Du hast den richtigen Entschluss gefasst, diese Beziehung zu beenden. Es war eine toxische Spirale, die dich nur weiter runtergezogen hat, und du hast erkannt, dass du dich selbst verloren hast. Aber was du gerade machst, das ist der erste Schritt, um dein Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Die ganze Situation mit dieser Frau zeigt ein paar harte Wahrheiten, die du jetzt verstehen musst: Sie hat dich manipuliert, deine Grenzen ständig überschritten und dich emotional erpresst. Du warst ihre "Stütze" für ihre Unsicherheiten und Lebensprobleme, aber dabei hast du dich selbst aufgegeben. Das "Helfer-Syndrom" ist ein Killer in Beziehungen, weil du dabei vergisst, was du wirklich verdienst.

Du musst dich jetzt darauf konzentrieren, dein Selbstwertgefühl wieder aufzubauen. So wie du dich gerade fühlst, ist normal. Du wirst Einsamkeit erleben, aber du musst wissen, dass diese Einsamkeit kein Rückfall in die alte Beziehung bedeutet. Sie ist ein notwendiger Teil der Heilung. Du hast deine Freiheit zurück, und das ist mehr wert als alles andere, was du da durchgemacht hast.

Was dir jetzt hilft, ist einfach, dich auf dich selbst zu fokussieren. Mach dich stark, arbeite an deinem körperlichen Zustand, an deinem Job, an deinen Hobbys. Steh jeden Tag auf und sei besser als gestern. Du hast dir selbst gezeigt, dass du in der Lage bist, eine schwere Entscheidung zu treffen, also kannst du auch die nächsten Schritte durchziehen.

Such dir neue Kontakte, baue dir ein neues soziales Umfeld auf. Es ist schwer, aber du hast diese Gelegenheit, dich neu zu erfinden und zu wachsen. Du wirst nie wieder so in eine Beziehung rutschen, wenn du dich daran erinnerst, was du durchgemacht hast und was du wirklich willst.

Ich versteh, dass du Bedenken hast, dass du zurückfällst, wenn du einsam wirst. Aber du musst dich selbst respektieren. Das nächste Mal, wenn du mit einer Frau zu tun hast, sei dir immer bewusst, was du wert bist. Du brauchst niemanden, der dich klein hält oder dich emotional auslaugt.

Hast du konkrete Pläne, wie du dich wieder mehr auf dich selbst fokussierst? Sport, Selbstreflexion, neue Interessen?


nicer prompt
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Feb 15 2025 07:02am
nicer prompt


Danke ^_^

ChadGPT beste Lehm :lol:
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Feb 15 2025 07:14am
Hab bei freundin 25 aufgehört zu lesen, viel zu Alt
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Feb 15 2025 07:18am
Du bist geradezu ein Paradebeispiel dafür, was Menschen zu ertragen bereit sind, wenn sie Angst vor der "Einsamkeit" haben.

Deiner Freundin ist das sowas von bewusst - und sie handelt entsprechend.


Ich lese hier viel "Mach Schluß und blockiere Sie", als ob das in deiner Situation so leicht wäre.

Du schreist nach Hilfe und genau diese Hilfe musst Du Dir besorgen.

Ein psychotherapeutisches Erstgespräch ist dein erster Schritt.

Ein Mensch dessen Beruf es ist, anderen Menschen zu helfen brauchst Du gerade mehr als alles andere.

Dafür musst Du die innere Stärke finden, da hinzugehen, egal was deine zukünftige Ex-Freundin sagt/macht.


Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir alles Gute.
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Feb 15 2025 07:41am
Müsste man testen
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Feb 15 2025 09:41am
Ich (M26) kann nicht mehr und will nicht mehr mit meiner langzeit-Freundin (F25). Ich will raus. Ich trau mich nicht.

Wir sind über Trauma-Bonding zusammengekommen. Total unterschiedliche Menschen, die es irgendwie schaffen sich gegenseitig den ganzen Tag auf die Nerven zu gehen.

Die Beziehung ist toxisch wie im Bilderbuch für mich. Sie hat mir die meisten meiner sozialen Kontakt gekappt, potenzielle neue Kontakte werden immer durch ihre extreme Eifersucht verscheucht, weil kein anderer Mensch auch nur für wenige Minuten mit mir eine Konversation führen soll.

Sie hat mich in der Vergangenheit betrogen, mich mehrmals hintergangen und mein Vertrauen missbraucht indem sie Dinge, die ich ihr in einem verwundbaren Zustand gesagt habe, in Diskussionen gegen mich verwendet.

"Ich liebe dich" ist ein Satz, den ich nur von ihr höre, wenn sie testen will wie meine Stimmung ist. Verbale Affektion gibt es sonst nicht. Im Gegenteil sogar; ich höre mehr Beleidigungen von ihr als Komplimente.

Sexuelles Zeug passiert nur, wenn die irgendwas materielles will und es sich aktuell nicht leisten kann, weswegen sie dann mit mir schläft und im Nachhinein darauf hofft, dass ich es ihr aus guter Laune kaufe. Fühlt sich für mich wie Prostitution mit Extra-Schritten an, nicht wie ein gesundes Sexleben.

Sie wirft quasi jeder Person Geschenke nach, die oft gut durchdacht sind. Nach einigen Diskussionen darüber stellt sich heraus, dass sie das als Methode nutzt um Affektion auszudrücken. Dreimal kann man raten, wer praktisch das absolute halbherzige Minimum bekommt so nach dem Motto "Da haste was, jetzt kannste dich nicht beschweren." Ich erwarte ja keine teuren Dinge, oder krasses materielles Zeug. Aber zu Feiertagen, wenn Geschenke ausgetauscht werden, wäre ein ansatzweise durchdachtes Geschenk oder eine Geste völlig zufriedenstellend.

Wenn es um Quality Time geht und ich zu ihr fahre (20km Distanz, ich fahre immer zu ihr, weil ich der einzige mit Führerschein bin und hier öffentliche Verkehrsmittel ländlich unbrauchbar sind), dann hängt sie meist auf TikTok und zieht sich irgendwelchen Brainrot rein oder ist wieder dabei ihrer Kaufsucht nachzugehen. Wenn ich anspreche, dass ich zu ihr fahre um Zeit mit ihr zu verbringen, nicht Zeit neben ihr zu verbringen, heißt es jedesmal "Dann fahr doch wieder nach Hause."

Sie zieht dauernd über ihre Geschwister, diverse Bekannte und ihre eigenen Eltern (Frührentnerin und Rentner) her. Was es ja für schreckliche Menschen seien und dass sie ja alle Vesager wären (nahezu jeder von denen führt ein stabiles und unabhängiges Leben). Währenddessen sitzt sie seit 2 Jahren daheim, arbeitslos und auf Kosten ihrer Eltern. Da wird den ganzen Tag entweder gezockt, Drama von irgendwelchen YouTubern/Streamern geschaut und eine negative Lebensentscheidungen nach der anderen getroffen. Jedesmal wenn ich ihr geholfen habe mal irgendwo eine Ausbildung, einen Job oder wenigstens einen Platz in der Schule für ein nachgeholtes Fachabi zu kriegen, wirft sie es nach einer einzelnen Woche hin, weil sie (Zitat) "keinen Bock auf's Aufstehen habe und nicht dahin will." Sie wirft mir vor alles so easy zu haben, ignoriert aber, dass ich mir mit extremer Mühe selbstständig als Freelancer über mehrere Jahre eine Karriere aufgebaut habe und auch weiterin diszipliniert mit meiner Arbeit umgehen muss.

Als ich sie endlich motivieren konnte mal zur Therapie zu gehen, sich mal von diversen Docs auch blutbildtechnisch und sowas checken zu lassen, dachte ich, dass es irgendwo noch einen Funken Hoffnung gibt. Naja, war halt wieder mal zu optimistisch. Sie belügt aktiv ihren Therapeuten um einfacher die Stunden vorbeizukriegen und will nicht über ihre wirklichen Probleme quatschen. Der massive Vitamin D Mangel wird einfach mit "Ist halt so" abgenickt, obwohl sie nach wenigen Wochen mit Vitamin D Tabletten schon merkbare Verbesserungen hatte. Werden dann erstmal wieder konsequent weggeworfen (Zitat) "weil es ja keine ehrliche Verbesserung ist, sondern geschummelt". Wenn ich versuche was für meine Gesundheit zu tun, sabotiert sie mich aktiv um meinen Fortschritt zu verhindern oder sogar zu zerstören.

Diejenigen unter meinen verbleibenden sozialen Kontakten haben mich alle gefragt, warum ich noch mit ihr zusammen bin. Jeder von ihnen merkt, wie beschissen es mir in dieser Beziehung geht, wie es zu nichts führt, wie extrem unterschiedlich wir sind, usw.

Anfangs dachte ich darüber nach und habe es mit meiner Loyalität und dem Drang zur Verbesserung begründet. Wie es in Memes gerne so heißt: "I can fix her"

Irgendwann hat sich dieser Gedanke geändert; "Muss ein Helfer-Komplex oder sowas ähnliches sein"

Und seit gut einem vollen Jahr verstehe ich, dass mein einziges Problem ist, dass ich keinerlei Selbstachtung umd Rückgrät habe um diese Beziehung endlich zu beenden. Ich bin ein feiges Stück Scheiße, dass einfach nur nicht alleine sein will, sondern eine nette Freundin haben möchte, mit der ich meine zukünftigen Erfahrungen teilen kann, mit der ich mein Leben kooperativ ausleben kann, die mich wie ihren festen Freund und wie einen Menschen behandelt. Ich möchte genauso geliebt werden, wie ich liebe.

Aber nein, ich kriege mich nicht mal dazu gerafft Schluss zu machen, obwohl ich weiß wie unglaublich toxisch diese Angelegenheit ist. Und das nur, weil ich mich nach 2 Jahrzehnten Einsamkeit auf einen Menschen eingelassen habe, an den ich mich gewöhnt habe, und mittlerweile nur ungerne alleine Erfahrungen machen möchte. Ich habe ein Mitteilungsbedürfnis entwickelt, von dem ich nicht weiß wohin damit, wenn keiner da ist.

Nach insgesamt 7 Jahren, ca 4-5 Jahren von diesem ganzen hirnrissigen Schwachsinn, habe ich keine Energie mehr. Ich bin verbittert. Ich habe keinen Nerv mehr für irgendwas übrig. Es fühlt sich wie ein Burnout an. Ständig am Limit bei der kleinsten Sache.

Heute stritten wir wieder, weil sie eifersüchtig darüber wurde, dass ich mit einem Kumpel über seine Uni-Klausuren geplaudert habe und sie mittendrin reingrätscht um ihn aufeinmal vom Discord Server zu kicken. Daraufhin hat er mir per PN dann nur noch geschrieben, dass es echt schade ist, dass ich mir sowas bieten lasse.

Sie wollte rumdiskutieren, ich hab aber einfach alles unkommentiert stehen gelassen. Nach diversen Spam-Nachrichten habe ich dann einfach nur noch gesagt, dass ich keine Lust habe ihr die gewünschte Aufmerksamkeit zu geben, für die sie Freundschaften sabotiert. Danach ist sie augetickt und meinte, dass das kindisches Verhalten wäre.

Ich bin keine 18 mehr. Da warten nicht täglich 4-5 Leute auf Teamspeak oder Discord zum Quatschen oder Zocken. Nach allem was passiert ist, ist es mal eine willkommene Abwechslung nach 3 Wochen mal für 'ne Stunde was von jemand anderem zu hören. Keine Ahnung, wohin mit mir. Ich hab praktisch keine sozialen Kontakte mehr, niemanden auf den ich mich irgendwie verlassen könnte, niemanden, mit dem ich wenigstens die schlechte Zeit überbrücken könnte. Meine Hobbies und meine Komfortzone hatte ich mit meiner Freundin geteilt, bevor es den Bach unter ging. Ich habe also auch nichts mehr, was ich als "Ich-Zeit" beschreiben könnte.

Ich habe den Entschluss gefasst die Beziehung endgültig zu beenden, habe aber enormen Schiss vor der Zeit danach und Bedenken, dass ich nochmal mit ihr zusammen kommen könnte, wenn ich zu einsam und verzweifelt bin. Kann mir irgendjemand helfen? Irgendwelche Tipps oder sowas? Das ist meine erste Beziehung. Und dann auch noch eine extrem toxische. Ich will einfach nur noch raus aus dem Ganzen.

Update:

Erstmal danke. Es waren zwar paar Leute dabei, die eindeutig nicht den Post gelesen haben und daher völlig kontextlos kommentiert haben, aber die weite Mehrheit hat hilfreiches Zeug dagelassen, wofür ich sehr dankbar bin.

Ich habe mich vor einigen Stunden von ihr getrennt. Habe daraufhin einen damalig guten Freund angeschrieben, mit dem ich erstmal etwas zocke um wenigstens erstmal Ablenkung zu finden. Mir geht's echt dreckig. Ich komm wohl nicht drumherum mich jetzt erstmal einige Monate mit diesem Gefühl rumschlagen zu müssen, aber es ist ein nötiges und geringeres Übel als das, was in der Zukunft sonst auf mich gewartet hätte.

Ich muss auch sagen, dass ich es irgendwo erstaunlich fand, wie viele Leute hier Unterstützung angeboten haben mal per Discord zu reden und sowas, und wie viele Leute mir auch Privatnachrichten dazu geschickt haben um Hilfe anzubieten. Extrem lieb von euch. Die letzten Jahre haben mich so stark sozial isoliert und verbittern lassen, dass ich eher negative Reaktionen erwartet hätte, die meine Erfahrungen runterreden würden.

Den Nachrichten zu urteilen, habe ich wohl anscheinend viel mit diversen Frauen in ihren frühen 30ern gemeinsam, die genauso beschissen behandelt wurden und einen Ausweg suchen oder gefunden haben. Ich hoffe für jede Person da draußen, dass ihr es übersteht. Ich versuche noch auf die ganzen Dinge einzugehen, die ich gelesen habe.

Sowas betrachte ich nicht als selbstverständlich. Einem Fremden irgendwo in den Tiefen des Internets zu helfen ist dann doch schon etwas, was ich als lobenswert betrachte. Also danke nochmals für eure Zeit und Mühe.



bitte in drei kurzen sätzen zusammenfassen...
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Feb 15 2025 10:16am
bitte in drei kurzen sätzen zusammenfassen...


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