Quote (SwaYy @ 21 Nov 2022 21:02)
„Für Dumme“
Imo hat arbeiten auch was mit Selbstwert zutun.
Nur Schmarotzen und nichts im Leben beitragen, so könnt ich nicht sein, da nehm ich mir lieber das Leben xd In der Pension dann ist das natürlich was anderes.
Edit: hab mir natürlich deine scheiss Grafik und tl;dr nicht angesehen.
Das wurde den Deutschen so eingeimpft, wer nix arbeitet, soll auch nicht essen. Aber die vergoldeten, neu hinzugewanderten Fachkräfte sind der Ansicht, dass das deutsche Hartz4/Bürgergeld ein Art Gehalt darstellt (kein Scherz xD). Da hat man natürlich auch kein Problem mit dem Selbstwertgefühl. Man darf ja auch nicht vergessen, dass die das dann in ihre Usprungsländer schicken, via Travelwire oder was weiß ich für Diensten. Und da kann dann auch so ne Familie in Marokko oder hinter Turkmenistan gut von leben.
Quote (BlackTy @ 21 Nov 2022 21:24)
Muss wohl sehr wenig sein, wenn du dich über deine Arbeit definierst
Arbeiten gibt dem Tag Struktur und wenn man tatsächlich auch was brauchbares im Job abliefert, auch Anerkennung und die sozialen Kontakte darf man auch nicht vergessen.Gibt viele Beispiele von Menschen, die nach der Verrentung in sich zusammenfallen, weil sie nur noch zu Hause hocken und versumpfen.
Was natürlich kein Sinn macht ist in dem Land für nen normalen Lohn Überstunden mit 60+ pro Woche abzureißen nur um dann ein Brutto-Gehalt knapp über 50k zu bekommen. Da geht die Rechnung dann nimmer auf. Und wenn man die Rechenbeispiele oben ansieht, sieht man einfach, dass sich arbeiten im Niedriglohnsektor überhaupt nicht mehr rentiert dann. Und viele Menschen werden dann halt die Kosten/Nutzen-Rechnung machen und sagen scheiß drauf. Und das ist halt die Frage ab wann so ein System das kippen anfängt. Das bedingungslose Grundeinkommen geht dann aber mit dem gegenwärtigen Umverteilungssystem nicht mehr (basierend auf Zinseszins und unendlichem Wachstum). Deswegen die Idee mit dem digitalen Euro und einer Währungsreform.