@wayne ich zitiere nochmal einen Beitrag von dir aus dem ursprünglichen topic von mir
Mir ist zu dem Thema gerade ein riesiger Groschen gefallen xd
Quote (waynemaster887 @ 1 Nov 2017 22:44)
Du sprichst da was interessantes an. Gerade bei Swap ETFs haben nahezu alle Fondsgesellschaften den Anlegern lediglich die TRN Rendite geliefert, dabei wurden Ansprüche aus Doppelbesteuerungabkommen bei Quellensteuern nicht an den Anleger weitergegeben. Bei physisch replizierenden ETFs war das bisher anders.
Beim Investmentsteuerreformgesetz wird die KAG dazu verpflichtet die Pauschale von x % abzuführen, dabei macht es im Grunde keinen Unterschied ob der ETF physisch oder swap replizierend ist. Die KAG kann sich da nichts in die eigene Tasche stecken, wie soll das auch gehen? :D
Wie du weßt fällt bei Swap ETFs die Steuerstundung ETFs weg. Da sie aber weiterhin bei Doppelbesteuerungsabkommen zwecks Quellensteuer benachteiligt werden überwiegen die Vorteile von physich replizierenden ETFs umso mehr. Zudem wird die "Steuerhässlichkeit" für physische ETFs aus dem Ausland ab 2018 kein Thema mehr sein.
Ein swap ist auf Fondsebene steuerfrei. Ich fürchte da hast auch du etwas missverstanden. Es gibt da keine Pauschale für die KAG.
Dabei ist es so trivial, wir waren ja generell auf dem richtigen Weg mit
PR
TRN
TR
Der physische erwirtschaftet TR, zahlt Steuer und wird damit zum TRN
Der Swapper bekommt von vornherein von seinem Kontrahenten ja nur die TRN Rendite geliefert! <– hier war mein kapitaler Denkfehler
Dass 2018 swapper auf physisch umgestellt werden glaube ich nicht. Begründung hier:
Quote
Die im Ausland abgeführte Quellensteuer konnte bisher auf die (deutsche) Abgeltungsteuer angerechnet werden.
Grundlage dafür waren bzw. sind entsprechenden Doppelbesteuerungs-Abkommen mit den einzelnen Ländern.
Und das wird sich ändern:
Ab 2018 können Quellensteuern für Dividenden nicht mehr auf die Abgeltungsteuer angerechnet werden.
Quelle zendepot. Link siehe oben.
Aus Sicht des Anlegers also völlig egal, ob physisch oder synthetisch