Quote (Black XistenZ @ 4 Feb 2022 20:05)
wenn ein junger sich aktiv gegen die impfung entscheidet, geht er bewusst ein risiko ein. ein äusserst geringes risiko, aber trotzdem. ist ein bischen so als würde man mit einem revolver mit 100k zylindern russisch roulette spielen.
falls diese "wette" dann nicht aufgeht und er, obwohl er jung ist, auf der intensiv landet, dann gehört es zu verursacherprinzip, dass er selbst die konsequenzen seiner entscheidung tragen muss, und nicht etwa die allgemeinheit in form von lockdowns.
falls kapazitäten frei sind, versteht es sich von selbst, dass er trotzdem behandelt wird, solidargemeinschaft und so. aber wenn das dann in einer situation passiert, wo die intensiv tatsächlich überlastet ist, dann ist die triage imho die einzig logische konsequenz.
aber ist auch egal, diese ganze diskussion war schon zu delta-zeite eher theoretischer natur und ist jetzt, mit dem milderen omikron, komplett überholt. :hug:
ich mein ich kann es nach voll ziehen unter der annahme dass corona das einzige gesundheitliche problem wäre was menschen noch haben, sobald man aber aber in der realität ankommt und die komplexität des gesammten betrachtet zieht halt das argument "dass er selbst die konsequenzen seiner entscheidung tragen muss, und nicht etwa die allgemeinheit in form von lockdowns." einfach nicht mehr. rund 80% der gesundheit eines individuums sind einfach die folgen seiner handlungen und könnte man dann somit auf alles ungesunde und sonst was übertragen
ich mein ja es sollte keine rolle mehr spielen, aber durch eine impfpflicht spielt es dann sehr wohl wieder eine rolle. weil du einfach die rechtlichen konsequenzen noch nicht kennst. hier in österreich wird schon drüber diskutiert, wenn man ne impfpflicht hat, wieso sollte dann noch 3g gelten? und wir haben zurzeit eine 3g pflicht auf der arbeit, ka wie es in de ist...