Quote (hanspeter5 @ Nov 5 2009 12:27pm)
kann es sein, dass du 12./13. klasse bist?
genau das thema haben wir im Deutschunterricht behandelt

Nein die Schulbank hab ich schon vor Jahren hinter mir gelassen.
Und in der Tat finde ich Zergy's einwurf interessant, so waren doch zu Beginn nur böse Worte in diesem Thread und User die sagte wie bescheuert das alles doch sei. So sind nun im Moment auch wieder 7 Benutzer am lesen oder am posten.
Nunja zum Thema Grammatik, denke das sie durchaus aktzeptabel ist, und die Groß- und Kleinschreibung nunja, die entfällt zumeist wirklich aus Faulheit bei mir. Womit zumindest ich, deutlich mehr Zeit einspare als beim benutzen von Abkürzungen, den wie schon erwähnt, dauert manchesmal das Erklären der Abkürzung länger als der eigentliche Satz den man sagen wollte.
Zu dem 'vergessen' von Wörtern sei gesagt, es ist kein Klischee das es vermehrt Migranten betrifft, liegt aber, so habe ich mir sagen lassen an der Komplexität der deutschen Sprache. So ist es scheinbar nicht so einfach für fremdspracheige Menschen den umgang mit 'der,die,das' und solchen kleinen Worten, denn z.B. im Englischen gibt es hierfür eben nur ein Wort 'the'
Also die Aussage es ist einfacher, durch den Einfluss der Medien auf uns, die deutsche Sprache zu lernen, halte ich für schlichtweg nicht richtig. Im gegenteil, es erschwert das Lernen. Es ist dann ja in etwa so, das jemand der Aufgrund seines Wissens über diverse Abkürzungen, in der lage sein soll, sich in z.b. Spanien zu verständigen.
Und zu der durchschnittlichen Wortzahl pro Satz, naja viel ist es wirklich nicht. Aber die Frage die sich mir nun Aufdrängt, wie sollen denn dann bitte Romane und lyrische Werke in Zukunft aussehen? Werden wir dann Bücher mit Titeln wie: 'Ich bin in Politik arbeiten' lesen dürfen?
This post was edited by squish on Nov 5 2009 06:52am