Quote (Black XistenZ @ 9 Jun 2023 10:23)
irgendwo stimmt es aber: D4's geschäftsmodell war es, ein möglichst mainstreamtaugliches produkt zu sein und durch den anfänglichen kaufpreis den großteil seines umsatzes zu generieren.
die mainstreamtauglichkeit ging zulasten der tiefe, und das monetarisierungsmodell bedeutet, dass blizzard wenig anreiz hat, in die langfristige verbesserung des spiels zu investieren.
kurz gesagt: es wird so laufen wie bei D3 seinerzeit.
schon jetzt hört man vermehrt stimmen von spielern, die von D4 gelangweilt sind. insofern widerspricht sich das alles nicht: gigantische verkaufszahlen und ein spiel, das kein dauerbrenner sein wird/bei dem der hype jetzt schon deutlich nachlässt.
So ganz unterschrieben kann ich dies nicht.
Blizzard wird imo sehr wohl ein Interesse daran haben, dass das Spiel langfristig attraktiv bleibt, denn nur so kann langfristig Geld über den Shop generiert werden.
Außerdem bietet das Spiel ziemlich viel Potential, was sowohl Engine, als auch die aktuelle Umsetzung angeht.
Verglichen mit dem allseits gelobten PoE in den ersten Monaten nach dem Release, ist D4 >>>>>> und zwar mit Abstand. Allerdings ist es nun natürlich schwerer sich auf dem Markt zu behaupten, wo es inzwischen viele gute Alternativen gibt.
Diablo4 geht definitiv einen eigenen Weg, ob dieser nun gut oder schlecht ist, bleibt wohl jeden ganz objektiv selbst überlassen.