Quote (Fidelitas @ 23 Nov 2021 11:09)
es geht doch genau darum, dass weniger leute auf die intesiv station müssen. wenn von 3000 intensiv patienten 70% ungeimpft sind, bedeutet das ja doch wohl auch, dass man mit impfung einen milderen verlauf hat oder etwa nicht?
Natürlich bedeutet es das. Ich wünsche jedem, der sich bewusst dafür entscheidet, die Risiken der Impfung in Kauf zu nehmen, den bestmöglichen Nutzen, also Schutz vor der Erkrankung.
Man fühlt sich dabei schon fast wie der Dalai Lama, weil die geimpften einem ja immer den Lungentod wünschen xd
Ich kritisiere, dass so viel es geht gemauschelt wird, um die Impfung besser dastehen zu lassen.
Beim RKI wollte man den Anteil der Impfdurchbrüche klein halten
- Alle Personen mit Impfstatus: unbekannt wurden daher zunächst zu den ungeimpften gezählt. Senkt die Quote der Impfdurchbrüche natürlich massiv -> wurde mittlerweile kritisiert und korrigiert
- Bei den geimpften wurde nur pos. C-Test + Covid spezische Symptome gezählt. In der Vergleichsgruppe weiterhin auch pos. Tests ohne Symptome -> wurde mittlerweile kritisiert und korrigiert
Warum bleibt man nicht von Anfang an offen und ehrlich bei den Fakten? Sowas zerstört zumindest bei mir massiv das Vertrauen in diese Institutionen
Ich bin dafür,
immer bei der Wahrheit zu bleiben und nicht nur dann, wenn sie einem passt.
Warum gibt das PEI im Sicherheitsbericht die Nebenwirkungen pro Dosis an, wenn doch jede Person (mindestens) zwei Dosen benötigt?
Da werden Nebenwirkungen verharmlost, 1 von 100.000 liest sich natürlich viel besser als 1 von 50.000
Menschen die vom Impfstoff eine Myokarditis bekommen und Jahre später ggf unter Herzinsuffizienz leiden, werden vermutlich jahrzehntelang beim Kardiologen in Behandlung sein, aber vielleicht niemals auf der Intensivstation landen.
Daher ist die reine Betrachtung der Intensivfälle nach Status geimpft/ungeimpft auch zu kurz gedacht. Natürlich haben ungeimpfte eine höhere Chance auf einen schweren Covid Verlauf, dafür haben sie eben 0% Chance auf Impfkomplikationen.
Auszug: Stiko Empfehlung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12–17 Jahren:
Quote
Myokarditiden nach Impfungen mit COVID-19-
mRNA-Impfstoffen sind gesicherte, aber sehr
seltene unerwünschte Ereignisse, die bei Jungen
häufiger als bei Mädchen auftreten (ca. 1:17.000
bzw. 1:110.000 nach der 2.Impfung).
Der akute Verlauf der Myokarditiden ist unter
stationärer Behandlung meist mild; über mögliche
Langzeitfolgen liegen bisher keine Erkenntnisse vor.
Jede Herzmuskelentzündung birgt das Risiko potenzieller Folgeschäden. Deswegen trichtert man den Kindern seit Generationen ein, mit einer Erkältung keinen Sport zu machen.
Es gibt ca 4,5 Mio Jugendliche 12-17 in Deutschland, davon ca 2,25 Mio männlich, von denen werden statistisch 132 eine Myokarditis erleiden.
Dem gegenüber steht das Risiko für einen schweren Covid Verlauf von 1:xx Mio
Die Stiko hätte die Impfung für 12-17 jährige ohne den politischen Druck auch weiterhin nicht empfohlen. Das steht da sogar explizit drin, dafür muss man nicht mal zwischen den Zeilen lesen.
Wer es nochmal nachlesen will:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/33_21.pdf?__blob=publicationFile