Quote (ChuzzeL @ 24 May 2015 21:16)
bin echt grad dabei die erste staffel an einem tag durchzusuchten deshalb würde es mich natürlich freuen wenn die weiteren staffeln qualitativ auf dem selben niveau sind.
aber ja, im laufe der folgen versteht man alles eigentlich recht gut und den kern der sache kriegt man immer mit.
und ich fand ja interstellar richtig geil, scheiß auf logiklöcher oder die motivation eines bestimmten protagonisten , am ende des tages bleibt es ein blockbuster der mit der materie respektvoll umgeht und sehr gut unterhält.
wild lief letztens bei uns im studikino, also denke ich das die gängigen online portale den film auch haben sollte. ansonsten kann man ja immer noch die dvd kaufen ;)
ich kann mir kaum vorstellen, dass du an jeden film mit diesem anspruch herangehst
ich habe auch kein problem mit logiklöchern bei filmen per se, zumal nahezu alle filme irgendwie logiklöcher haben
ich habe dann für mich die definition eines guten filmes zum teil so formuliert:
ein film ist gut, wenn die logiklöcher das filmerlebnis nicht beeinflussen.. sie mir also egal seien können
bei interstellar is nun das problem, dass der ganze film auf logiklöcher aufbaut
ich weiß gar nicht wo man anfangen soll und man müsste eigentlich alles mal aufzählen
spoilerdas hauptproblem auf der erde ist die erhnährung der menschheit aufgrund eines aggressiven mehltaupilzes, sodass man nur noch mais anbauen kann. Es werden auch sandstürme und wahrscheinlich desertifikation angeführt, aber das wars auch schon an globalen problemen, die wirklich benannt werden.
nun schafft es aber die demontierte (mir is kein besserer begriff eingefallen) NASA in geheimen missionen (raumfahrt ist auf grund der ressourcenverschwendung verpönt und sogar die mondlandung der amis wird von ihnen selbst als lüge bezeichnet) roboter mit künztlicher intelligenz zu erschaffen, 12 bemannte raumschiffe ins all zu schicken, superkomplexe neue raumschiffe zu erschaffen, die durch rotation ihre eigene gravitation erzeugen und innerhalb von nur 2 stunden den saturn erreichen, ranger zu bauen (die verdienen eine extrakategorie von unlogik, sodass ich hier jetzt nicht näher darauf eingehe) und menschen beliebig lange in hibernation zu versetzen.
das hat alles eine demontierte NASA geschafft
und nun kriegt die gesamt menschheit es nicht fertig unterirdisch in reinräumen nahrung zu produzieren? oder in hermetischen gewächshäusern? das würde nämlich alles das problem mit dem mehltau lösen und wir machen das sogar schon heute! und der film spielt 2060...
sowieso lässt der film die gesamte menschheit irgendwie ausm vor. es gibt keine anzeichen einer globalen zusammenarbeit (russen chinesen und deutsche sind wohl schon ausgestorben) oder überhaupt irgendwelche sichtbaren anstrengungen das ernährungsproblem zu lösen... es gibt, wie oben erwähnt, so viele schöne neue technik in der raumfahrt, die im geheimen entwickelt worden sein muss (siehe verpönte raumfahrt) und keinerlei neue technik an sich auf der erde, die eine zweifelsfrei sterbende erde durch globale zusammenarbeit provozieren würde...
das macht den ganzen ansatz des filmes schon so lächerlich
/spoilerreicht... ich hab kein bock mehr