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May 24 2015 12:01pm
Quote (g4rgoyle @ 24 May 2015 19:47)
wieso?


es gibt viele gründe... vor allem dicke logiklöcher und, dass der film für mich mehr fantasy und mystery als sci-fi ist.
ich hab mich auf nen sci-fi film gefreut und wissentschaftlichen humbug bekommen

die bilder, atmosphäre und vieles an dem film sind sehr gut gemacht, doch das geht dann immer wieder sehr schnell flöten, weil einfach zu viel gestümpert wurde.
wenn ich allein an den wasserplaneten denke, kriege ich das kotzen... so schön bildgewaltig, aber auf die physik und hydrologie wird komplett geschissen... wie soll man dann die bilder genießen können?
vom ende will hier gar nicht erst anfangen
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May 24 2015 12:51pm
Filme wie Foxcatcher, Still Alice oder Wild sind immer noch nicht online :cry:
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May 24 2015 12:57pm
Quote (Bonespirit85 @ 24 May 2015 20:51)
Filme wie Foxcatcher, Still Alice oder Wild sind immer noch nicht online :cry:


Wild müsste doch schon raus sein ?! Hab den vorgestern oder so gesehen!
Aber ja, auf Foxcatcher und Still Alice warte ich auch noch :huh:
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May 24 2015 01:16pm
Quote (VumA @ 24 May 2015 18:41)
der fachjargon is auch gar nicht soo wichtig... man bekommt schon irgendwie mit, dass frank etwas möchte, was der kongreß dann vll nicht möchte...


bin echt grad dabei die erste staffel an einem tag durchzusuchten deshalb würde es mich natürlich freuen wenn die weiteren staffeln qualitativ auf dem selben niveau sind.

aber ja, im laufe der folgen versteht man alles eigentlich recht gut und den kern der sache kriegt man immer mit.

und ich fand ja interstellar richtig geil, scheiß auf logiklöcher oder die motivation eines bestimmten protagonisten , am ende des tages bleibt es ein blockbuster der mit der materie respektvoll umgeht und sehr gut unterhält.

wild lief letztens bei uns im studikino, also denke ich das die gängigen online portale den film auch haben sollte. ansonsten kann man ja immer noch die dvd kaufen ;)

This post was edited by ChuzzeL on May 24 2015 01:18pm
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May 24 2015 02:17pm
Quote (ChuzzeL @ 24 May 2015 21:16)
bin echt grad dabei die erste staffel an einem tag durchzusuchten deshalb würde es mich natürlich freuen wenn die weiteren staffeln qualitativ auf dem selben niveau sind.

aber ja, im laufe der folgen versteht man alles eigentlich recht gut und den kern der sache kriegt man immer mit.

und ich fand ja interstellar richtig geil, scheiß auf logiklöcher oder die motivation eines bestimmten protagonisten , am ende des tages bleibt es ein blockbuster der mit der materie respektvoll umgeht und sehr gut unterhält.

wild lief letztens bei uns im studikino, also denke ich das die gängigen online portale den film auch haben sollte. ansonsten kann man ja immer noch die dvd kaufen ;)


ich kann mir kaum vorstellen, dass du an jeden film mit diesem anspruch herangehst
ich habe auch kein problem mit logiklöchern bei filmen per se, zumal nahezu alle filme irgendwie logiklöcher haben
ich habe dann für mich die definition eines guten filmes zum teil so formuliert:
ein film ist gut, wenn die logiklöcher das filmerlebnis nicht beeinflussen.. sie mir also egal seien können

bei interstellar is nun das problem, dass der ganze film auf logiklöcher aufbaut
ich weiß gar nicht wo man anfangen soll und man müsste eigentlich alles mal aufzählen

spoiler
das hauptproblem auf der erde ist die erhnährung der menschheit aufgrund eines aggressiven mehltaupilzes, sodass man nur noch mais anbauen kann. Es werden auch sandstürme und wahrscheinlich desertifikation angeführt, aber das wars auch schon an globalen problemen, die wirklich benannt werden.
nun schafft es aber die demontierte (mir is kein besserer begriff eingefallen) NASA in geheimen missionen (raumfahrt ist auf grund der ressourcenverschwendung verpönt und sogar die mondlandung der amis wird von ihnen selbst als lüge bezeichnet) roboter mit künztlicher intelligenz zu erschaffen, 12 bemannte raumschiffe ins all zu schicken, superkomplexe neue raumschiffe zu erschaffen, die durch rotation ihre eigene gravitation erzeugen und innerhalb von nur 2 stunden den saturn erreichen, ranger zu bauen (die verdienen eine extrakategorie von unlogik, sodass ich hier jetzt nicht näher darauf eingehe) und menschen beliebig lange in hibernation zu versetzen.

das hat alles eine demontierte NASA geschafft
und nun kriegt die gesamt menschheit es nicht fertig unterirdisch in reinräumen nahrung zu produzieren? oder in hermetischen gewächshäusern? das würde nämlich alles das problem mit dem mehltau lösen und wir machen das sogar schon heute! und der film spielt 2060...
sowieso lässt der film die gesamte menschheit irgendwie ausm vor. es gibt keine anzeichen einer globalen zusammenarbeit (russen chinesen und deutsche sind wohl schon ausgestorben) oder überhaupt irgendwelche sichtbaren anstrengungen das ernährungsproblem zu lösen... es gibt, wie oben erwähnt, so viele schöne neue technik in der raumfahrt, die im geheimen entwickelt worden sein muss (siehe verpönte raumfahrt) und keinerlei neue technik an sich auf der erde, die eine zweifelsfrei sterbende erde durch globale zusammenarbeit provozieren würde...

das macht den ganzen ansatz des filmes schon so lächerlich
/spoiler

reicht... ich hab kein bock mehr :lol:
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May 24 2015 02:52pm
Quote (VumA @ 24 May 2015 21:17)
ich kann mir kaum vorstellen, dass du an jeden film mit diesem anspruch herangehst
ich habe auch kein problem mit logiklöchern bei filmen per se, zumal nahezu alle filme irgendwie logiklöcher haben
ich habe dann für mich die definition eines guten filmes zum teil so formuliert:
ein film ist gut, wenn die logiklöcher das filmerlebnis nicht beeinflussen.. sie mir also egal seien können

bei interstellar is nun das problem, dass der ganze film auf logiklöcher aufbaut
ich weiß gar nicht wo man anfangen soll und man müsste eigentlich alles mal aufzählen

spoiler
das hauptproblem auf der erde ist die erhnährung der menschheit aufgrund eines aggressiven mehltaupilzes, sodass man nur noch mais anbauen kann. Es werden auch sandstürme und wahrscheinlich desertifikation angeführt, aber das wars auch schon an globalen problemen, die wirklich benannt werden.
nun schafft es aber die demontierte (mir is kein besserer begriff eingefallen) NASA in geheimen missionen (raumfahrt ist auf grund der ressourcenverschwendung verpönt und sogar die mondlandung der amis wird von ihnen selbst als lüge bezeichnet) roboter mit künztlicher intelligenz zu erschaffen, 12 bemannte raumschiffe ins all zu schicken, superkomplexe neue raumschiffe zu erschaffen, die durch rotation ihre eigene gravitation erzeugen und innerhalb von nur 2 stunden den saturn erreichen, ranger zu bauen (die verdienen eine extrakategorie von unlogik, sodass ich hier jetzt nicht näher darauf eingehe) und menschen beliebig lange in hibernation zu versetzen.

das hat alles eine demontierte NASA geschafft
und nun kriegt die gesamt menschheit es nicht fertig unterirdisch in reinräumen nahrung zu produzieren? oder in hermetischen gewächshäusern? das würde nämlich alles das problem mit dem mehltau lösen und wir machen das sogar schon heute! und der film spielt 2060...
sowieso lässt der film die gesamte menschheit irgendwie ausm vor. es gibt keine anzeichen einer globalen zusammenarbeit (russen chinesen und deutsche sind wohl schon ausgestorben) oder überhaupt irgendwelche sichtbaren anstrengungen das ernährungsproblem zu lösen... es gibt, wie oben erwähnt, so viele schöne neue technik in der raumfahrt, die im geheimen entwickelt worden sein muss (siehe verpönte raumfahrt) und keinerlei neue technik an sich auf der erde, die eine zweifelsfrei sterbende erde durch globale zusammenarbeit provozieren würde...

das macht den ganzen ansatz des filmes schon so lächerlich
/spoiler

reicht... ich hab kein bock mehr :lol:


das sterben der pflanzen ist eben der aufhänger für die raumfahrt. es wurde ja auch argumentiert dass der mais, der ja anscheinend doch etwas robuster sein sollte, in naher zukunft aussterben wird. dennoch schaffen sie es über knappe 20-30 jahre die menscheit am laufen zu halten während sie alle im weltall sind. auch wurde mal erwähnt dass die menschheit extrem reduziert wurde und repopulation doch eine höhere priorität annimmt.
ich hab auch meine punkte die mich stören, das nasa büro welches direkt an der raketenbasis angebaut ist, der schub an sich zerfetzt sicher nicht alles in der nähe ^^
was ich auch dumm fand dass man auf einen planeten mit extrem erhöter masse und gravitation ein raumschiff einfach locker flockig starten kann...
aber wie schon erwähnt, es gibt durchaus filme die sein publikum für weitaus dümmer verkaufen, ein film muss am ende des tages in sich schlüssig sein und unterhalten, lässt man diese kritikpunkte außen vor kann man mit dem streifen durchaus seinen spaß haben.
kann aber auch die opposition verstehen wenn sowas für sie nicht funktioniert.

letztendlich kann man jeden film auf seinen kern dekonstruieren sodass er einfach gar nicht mehr funktioniert.
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May 24 2015 03:39pm
Quote (ChuzzeL @ 24 May 2015 22:52)
das sterben der pflanzen ist eben der aufhänger für die raumfahrt. es wurde ja auch argumentiert dass der mais, der ja anscheinend doch etwas robuster sein sollte, in naher zukunft aussterben wird. dennoch schaffen sie es über knappe 20-30 jahre die menscheit am laufen zu halten während sie alle im weltall sind. auch wurde mal erwähnt dass die menschheit extrem reduziert wurde und repopulation doch eine höhere priorität annimmt.
ich hab auch meine punkte die mich stören, das nasa büro welches direkt an der raketenbasis angebaut ist, der schub an sich zerfetzt sicher nicht alles in der nähe ^^
was ich auch dumm fand dass man auf einen planeten mit extrem erhöter masse und gravitation ein raumschiff einfach locker flockig starten kann...
aber wie schon erwähnt, es gibt durchaus filme die sein publikum für weitaus dümmer verkaufen, ein film muss am ende des tages in sich schlüssig sein und unterhalten, lässt man diese kritikpunkte außen vor kann man mit dem streifen durchaus seinen spaß haben.
kann aber auch die opposition verstehen wenn sowas für sie nicht funktioniert.

letztendlich kann man jeden film auf seinen kern dekonstruieren sodass er einfach gar nicht mehr funktioniert.


da gehe ich ja auch vollkommen mit... filme sind nunmal filme und keine wissenschaftliche dokumentation...
da fällt mir zb matt damons planet, mit den schwebenden eiswolken ein... ich fand den planeten total geil, obwohl er physikalisch unmöglich ist.
wenn ich jedoch pausenlos mit unlogik bombadiert werde, geht die atmosphäre zweifellos irgendwann flöten
ich erinnere da einfach mal an prometheus von 2012... da trifft ein team von experten und spezialisten unentwegt total absurde entscheidungen, in deren situation sich sogar ein hartz-4 empfänger sinnvoller verhalten würde. das zerrt total an der atmosphäre und macht den ganzen film unglaubwürdig

klar, den meisten menschen werden viele fehler, wie zb. mit dem ersten planeten, mit der starken zeidilatation nicht auffallen, weil ihnen einfach die kenntnisse darüber fehlen
aber ich interessiere mich nun mal sehr für das thema sci-fi/universum/raumfahrt usw. und der film hat nun mal auch einen gewissen anspruch, als theoretisch mögliche zukunftvision zu fungieren
interstellar ist nun mal kein jupiter ascending, den ich mir aus sci-fi-geilheit gerne angucke und keinerlei wissenschaftlichen anspruch hat (jupiter ascending is dennoch schlecht ^^)

und dann so grobe schnitzer wie der raketenstart, den du erwähnt hast... nicht nur dass er direkt an der forschungseinrichtung stattfindet, er findet mit herkömmlichen raketentriebwerken statt, nichtmal in äquatornähe um die rotationsgeschwindigkeit der erde voll auszunotzen. nein wir haben ja auch noch die bereits kurz erwähnten raumjäger (ranger), denen es ohne probleme möglich ist von dem erste wasseplaneten zu starten und ohne probleme die station im orbit zu erreichen, was bei der starken zeitdilataion einen ungefähr lichtschnellen antrieb vorraussetzt... da denkt ich mir doch nur "why the face"?
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May 24 2015 04:27pm
Ohne jetzt den ganzen verlauf zu Quoten:
Mir fällt es immer recht leicht die Rahmenbedingungen derartiger Filme zu akzeptieren, ohne eventuelle Logiklöcher zu kritisieren (wen juckt es wo diese elendige Rakete startet, ändert im Endeffekt nichts am Film).
Mein größter Kritikpunkt am dem Film ist diese viel zu lang gezogene metaphysische gravitations-zeit-sequenz am ende, die dem Film ne Menge Tempo nimmt. Nichtsdestotrotz einer der besten Filme, die ich in letzter Zeit sehen durfte, visuell und musikalisch absolut sahne.

This post was edited by DaveBDrian on May 24 2015 04:32pm
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May 25 2015 01:38am
Quote (VumA @ 24 May 2015 22:39)
da gehe ich ja auch vollkommen mit... filme sind nunmal filme und keine wissenschaftliche dokumentation...
da fällt mir zb matt damons planet, mit den schwebenden eiswolken ein... ich fand den planeten total geil, obwohl er physikalisch unmöglich ist.
wenn ich jedoch pausenlos mit unlogik bombadiert werde, geht die atmosphäre zweifellos irgendwann flöten
ich erinnere da einfach mal an prometheus von 2012... da trifft ein team von experten und spezialisten unentwegt total absurde entscheidungen, in deren situation sich sogar ein hartz-4 empfänger sinnvoller verhalten würde. das zerrt total an der atmosphäre und macht den ganzen film unglaubwürdig

klar, den meisten menschen werden viele fehler, wie zb. mit dem ersten planeten, mit der starken zeidilatation nicht auffallen, weil ihnen einfach die kenntnisse darüber fehlen
aber ich interessiere mich nun mal sehr für das thema sci-fi/universum/raumfahrt usw. und der film hat nun mal auch einen gewissen anspruch, als theoretisch mögliche zukunftvision zu fungieren
interstellar ist nun mal kein jupiter ascending, den ich mir aus sci-fi-geilheit gerne angucke und keinerlei wissenschaftlichen anspruch hat (jupiter ascending is dennoch schlecht ^^)

und dann so grobe schnitzer wie der raketenstart, den du erwähnt hast... nicht nur dass er direkt an der forschungseinrichtung stattfindet, er findet mit herkömmlichen raketentriebwerken statt, nichtmal in äquatornähe um die rotationsgeschwindigkeit der erde voll auszunotzen. nein wir haben ja auch noch die bereits kurz erwähnten raumjäger (ranger), denen es ohne probleme möglich ist von dem erste wasseplaneten zu starten und ohne probleme die station im orbit zu erreichen, was bei der starken zeitdilataion einen ungefähr lichtschnellen antrieb vorraussetzt... da denkt ich mir doch nur "why the face"?


ich sehe wir gehen da schon unterschiedlich ran, freu mich natürlich immer wenn sich ein regisseur mit der materie auseinander setzt und respektvoll damit umgeht. aber dem allen sind natürlich grenzen gesetzt. letzten endes kann ich immer noch ein buch lesen oder eine dokumentation über die thematik ansehen, gibt ja für interstellar auch eine , ist aber der bluray als extra drauf die die physik hinter interstellar erklärt.

Quote (DaveBDrian @ 24 May 2015 23:27)
Ohne jetzt den ganzen verlauf zu Quoten:
Mir fällt es immer recht leicht die Rahmenbedingungen derartiger Filme zu akzeptieren, ohne eventuelle Logiklöcher zu kritisieren (wen juckt es wo diese elendige Rakete startet, ändert im Endeffekt nichts am Film).
Mein größter Kritikpunkt am dem Film ist diese viel zu lang gezogene metaphysische gravitations-zeit-sequenz am ende, die dem Film ne Menge Tempo nimmt. Nichtsdestotrotz einer der besten Filme, die ich in letzter Zeit sehen durfte, visuell und musikalisch absolut sahne.


meinst du die ganze sache mit der vierten dimension?
ist mir jetzt beim zweiten mal sehen auch aufgefallen. im kino war ich da einfach zu geflasht und hätte den film sicher noch 2h zusehen können.
aber ja zieht sich schon etwas, vor allem dreht sich der dialog in dieser szene auch nur im kreis und hätte sicher etwas gekürzt werden können.
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May 25 2015 02:39am
Quote (ChuzzeL @ 25 May 2015 08:38)


meinst du die ganze sache mit der vierten dimension?
ist mir jetzt beim zweiten mal sehen auch aufgefallen. im kino war ich da einfach zu geflasht und hätte den film sicher noch 2h zusehen können.
aber ja zieht sich schon etwas, vor allem dreht sich der dialog in dieser szene auch nur im kreis und hätte sicher etwas gekürzt werden können.


Ja genau die. Hätte bei der sowieso schon hohen Dauer des Films imo nicht so lang sein müssen.
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