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Aug 28 2021 06:55am
Drosten hat ja schon im Mai gesagt, das Virus wird in den nächsten 1-2 Jahren endemisch werden. Das Virus wird nicht mehr weg gehen.
Jeder, der sich gegen die Impfung entscheidet, entscheidet sich aktiv für die Infektion. Ich würde ihm in dem Punkt voll zustimmen.
Drosten hat zwar anfangs auch viel Panik gemacht, aber ich halte ihn im Gegensatz zu Panik-Kalle Klabauterbach nach wie vor für recht kompetent.

Für alle Menschen unter 20 ohne Vorerkrankungen ist die Infektion denke ich eindeutig die bessere Option, da braucht man nicht lange drüber nachzudenken.
Die Nebenwirkungen bei dem extrem geringen Corona-Risiko sind unverhältnismäßig.
Dies wurde von der Stiko ja auch mehrfach bestätigt, bis sie unter dem politischen Druck eingebrochen ist
-> wer das leugnet, guckt bestimmt gerne Lauterbach Talkshows

Für alle Menschen über 60 ist die Lage auch eindeutig - ab ins Impfzentrum
-> wer das leugnet, glaubt an Bill Gates 5G Chips

Die Frage ist also nur, wo ist der Break Even Point?
Ich hab mir mal die Mühe gemacht die beiden Optionen Impfung vs Infektion rein objektiv anhand der Zahlen zu vergleichen.
Weil man für schwere Verläufe, Long Covid und schwere Impfschäden wenig belastbare Daten findet, habe ich mich auf den Worst Case Ausgang in beiden Szenarien, den Todesfall, beschränkt.
Ich vergleiche sozusagen Vaccine Fatality Rate (VFR) gegen Infection Fatality Rate (IFR)

Um es erstmal nicht zu kompliziert zu machen, rechne ich nur für zwei Gruppen
1. 0-49 Jahre alt
2. 50+ Jahre alt

Alle Daten zu Impfnebenwirkungen kommen aus dem Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts
Demnach haben wir 43 Mio vollständig geimpfte in Deutschland und 1225 Todesfälle
(Natürlich stehen nicht alle Todesfälle im kausalen Zusammenhang mit der Impfung. Aber da bei den Corona-Toten auch ein positiver PCR auf dem Sterbebett ausreicht und es dort ebenfalls eine gewisse Dunkelziffer gibt, vernachlässige ich das auf beiden Seiten.)
Anhand der deutlich höheren Impfquote bei den älteren Leute teile ich die 43 Mio in 14 Mio in der Gruppe 0-49 und 29 Mio in 50+
Ich habe nicht für alles genaue Zahlen gefunden, aber so viel Mühe hab ich mir auch nicht gemacht, obwohl das hier bestimmt ne Wall of Text wird xdd

Das PEI gibt Nebenwirkungen immer pro Dosis an, das ist besonders bei fatalen Folgen natürlich stark geschönt, da jede Person zwei Dosen bekommt, aber nur einmal sterben kann^^
Die Verteilung der Toten auf die Altersgruppen muss ich leider auch schätzen, nur für die Thrombose finden sich dort detaillierte Zahlen
Dort entfallen 10% der Todesfälle auf die 0-49 jährigen und 90% auf die Gruppe 50+ .
Die Thrombosen machen 21% der 1225 Fälle aus. Da andere "unerwünschte Reaktionen von besonderem Interesse"
(Adverse Events of Special Interest, AESI) wie zB Myo-/Perikarditis in der jüngeren Gruppe deutlich häufiger sind, schätze ich den Gesamtanteil an Todesfällen, der auf die 0-49 jährigen entfällt etwas höher ein auf ca. 15%

Damit ergibt sich die VFR:
0-49
184 Tote auf 14 Mio Personen = 0,0013%
aber heutzutage drückt man ja alles pro 100k aus
1,3 pro 100k

50+
1041 Tote auf 29 Mio Personen = 0,00359%
3,6 auf 100k


Auf der Seite der Corona-Infektion ist das deutlich einfacher, die Zahlen und Statistiken sind dort viel detaillierter verfügbar
Die IFR für die gesamte Population in Deutschland entnehme ich dem korrigierten WHO Bericht mit 0,21% ermittelt durch Seroprävalenz
Bei einer CFR von 2,3 (92k Tote auf 3,91 Mio Fälle) ergibt sich daraus ein Faktor für die Dunkelziffer von 11
Die WHO schätzt also, dass wir hier bereits 43 Mio Infektionen hatten, von denen nur 3,91 Mio entdeckt wurden
(Die größte Dunkelziffer hat vermutlich Indien mit geschätzten 900 Mio Infizierten bei nur 32 Mio bestätigten Fällen)

Die Frage ist jetzt, wie sich die Dunkelziffer in den Altersgruppen verhält. Vermutlich ist sie bei den jüngeren Leuten mit vielen symptomlosen Verläufen noch deutlich größer und bei den älteren dafür kleiner.
Eine Schätzung dafür wäre mir aber zu vage, daher rechne ich für alle mit Faktor 11

In Deutschland entfallen gerade mal 1,2% der 92k Todesfälle auf die Gruppe 0-49

Also ist die IFR:
0-49
1086 Tote auf 26 Mio Personen = 0,0041%
4,1 auf 100k

50+
91k Tote auf 16 Mio Personen = 0,562%
562 auf 100k

Die Gruppe der 30-39 jährigen separat betrachtet erhält ungefähr den gleichen Wert wie die Gruppe 0-49

Das rudimentäre Fazit:
alle ab 30 sollten sich impfen lassen
unter 30 Infektion durchmachen

Nicht dabei berücksichtigt:
Vorerkrankungen erhöhen das Covid Sterberisiko für alle Altersklassen um circa Faktor 8 (Faktenblatt RKI)
Bei den Impfschäden gibt es auch einen Faktor anhand der Vorerkrankungen, welcher jedoch kaum bekannt ist.
Für Personen ohne Vorerkrankungen verschiebt sich möglicherweise der Punkt, an dem die Impfung mehr nützt als schadet um ~10 jahre
Wenn die von der WHO ermittelte Dunkelziffer anhand der Seroprävalenz stimmt, waren knapp 40 Mio Menschen in Deutschland bereits infiziert ohne es zu wissen.
Vermutung: Eine natürliche Infektion ohne Symptome ergibt eine geringere Menge an Antikörpern als eine Impfung aber ggf bessere Kreuzimmunitäten für zukünftige Varianten

Das Ereignis "Tod" ist natürlich gut geeignet für den A zu B Vergleich, vermutlich wäre der Vergleich für schwerer Verlauf Covid vs schwerer Impfschaden ohne Todesfall der noch wichtigere, aber auch schwierigere Vergleich
Für die Impfung ist der Faktor bei etwa 10
14.027 schwerwiegende Impfkomplikationen bei 1225 Todesfällen
Kennt jemand den Faktor für Covid?

LOL@Wall of Text
Ich erwarte euren Flame
Quellen:
PEI Sicherheitsbericht
https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-31-07-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5
RKI Faktenblatt
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Faktenblaetter/COVID-19.pdf?__blob=publicationFile
WHO Bericht zur IFR
https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf
Infektionszahlen nach Altersgruppen
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1103904/umfrage/corona-infektionen-covid-19-in-deutschland-nach-altersgruppe/
Todesfällt nach Altersgruppen
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

This post was edited by duffman09 on Aug 28 2021 06:56am
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Aug 28 2021 09:29am
Quote (duffman09 @ 28 Aug 2021 14:55)
Drosten hat ja schon im Mai gesagt, das Virus wird in den nächsten 1-2 Jahren endemisch werden. Das Virus wird nicht mehr weg gehen.
Jeder, der sich gegen die Impfung entscheidet, entscheidet sich aktiv für die Infektion. Ich würde ihm in dem Punkt voll zustimmen.
Drosten hat zwar anfangs auch viel Panik gemacht, aber ich halte ihn im Gegensatz zu Panik-Kalle Klabauterbach nach wie vor für recht kompetent.

Für alle Menschen unter 20 ohne Vorerkrankungen ist die Infektion denke ich eindeutig die bessere Option, da braucht man nicht lange drüber nachzudenken.
Die Nebenwirkungen bei dem extrem geringen Corona-Risiko sind unverhältnismäßig.
Dies wurde von der Stiko ja auch mehrfach bestätigt, bis sie unter dem politischen Druck eingebrochen ist
-> wer das leugnet, guckt bestimmt gerne Lauterbach Talkshows

Für alle Menschen über 60 ist die Lage auch eindeutig - ab ins Impfzentrum
-> wer das leugnet, glaubt an Bill Gates 5G Chips

Die Frage ist also nur, wo ist der Break Even Point?
Ich hab mir mal die Mühe gemacht die beiden Optionen Impfung vs Infektion rein objektiv anhand der Zahlen zu vergleichen.
Weil man für schwere Verläufe, Long Covid und schwere Impfschäden wenig belastbare Daten findet, habe ich mich auf den Worst Case Ausgang in beiden Szenarien, den Todesfall, beschränkt.
Ich vergleiche sozusagen Vaccine Fatality Rate (VFR) gegen Infection Fatality Rate (IFR)

Um es erstmal nicht zu kompliziert zu machen, rechne ich nur für zwei Gruppen
1. 0-49 Jahre alt
2. 50+ Jahre alt

Alle Daten zu Impfnebenwirkungen kommen aus dem Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts
Demnach haben wir 43 Mio vollständig geimpfte in Deutschland und 1225 Todesfälle
(Natürlich stehen nicht alle Todesfälle im kausalen Zusammenhang mit der Impfung. Aber da bei den Corona-Toten auch ein positiver PCR auf dem Sterbebett ausreicht und es dort ebenfalls eine gewisse Dunkelziffer gibt, vernachlässige ich das auf beiden Seiten.)
Anhand der deutlich höheren Impfquote bei den älteren Leute teile ich die 43 Mio in 14 Mio in der Gruppe 0-49 und 29 Mio in 50+
Ich habe nicht für alles genaue Zahlen gefunden, aber so viel Mühe hab ich mir auch nicht gemacht, obwohl das hier bestimmt ne Wall of Text wird xdd

Das PEI gibt Nebenwirkungen immer pro Dosis an, das ist besonders bei fatalen Folgen natürlich stark geschönt, da jede Person zwei Dosen bekommt, aber nur einmal sterben kann^^
Die Verteilung der Toten auf die Altersgruppen muss ich leider auch schätzen, nur für die Thrombose finden sich dort detaillierte Zahlen
Dort entfallen 10% der Todesfälle auf die 0-49 jährigen und 90% auf die Gruppe 50+ .
Die Thrombosen machen 21% der 1225 Fälle aus. Da andere "unerwünschte Reaktionen von besonderem Interesse"
(Adverse Events of Special Interest, AESI) wie zB Myo-/Perikarditis in der jüngeren Gruppe deutlich häufiger sind, schätze ich den Gesamtanteil an Todesfällen, der auf die 0-49 jährigen entfällt etwas höher ein auf ca. 15%

Damit ergibt sich die VFR:
0-49
184 Tote auf 14 Mio Personen = 0,0013%
aber heutzutage drückt man ja alles pro 100k aus
1,3 pro 100k

50+
1041 Tote auf 29 Mio Personen = 0,00359%
3,6 auf 100k


Auf der Seite der Corona-Infektion ist das deutlich einfacher, die Zahlen und Statistiken sind dort viel detaillierter verfügbar
Die IFR für die gesamte Population in Deutschland entnehme ich dem korrigierten WHO Bericht mit 0,21% ermittelt durch Seroprävalenz
Bei einer CFR von 2,3 (92k Tote auf 3,91 Mio Fälle) ergibt sich daraus ein Faktor für die Dunkelziffer von 11
Die WHO schätzt also, dass wir hier bereits 43 Mio Infektionen hatten, von denen nur 3,91 Mio entdeckt wurden
(Die größte Dunkelziffer hat vermutlich Indien mit geschätzten 900 Mio Infizierten bei nur 32 Mio bestätigten Fällen)

Die Frage ist jetzt, wie sich die Dunkelziffer in den Altersgruppen verhält. Vermutlich ist sie bei den jüngeren Leuten mit vielen symptomlosen Verläufen noch deutlich größer und bei den älteren dafür kleiner.
Eine Schätzung dafür wäre mir aber zu vage, daher rechne ich für alle mit Faktor 11

In Deutschland entfallen gerade mal 1,2% der 92k Todesfälle auf die Gruppe 0-49

Also ist die IFR:
0-49
1086 Tote auf 26 Mio Personen = 0,0041%
4,1 auf 100k

50+
91k Tote auf 16 Mio Personen = 0,562%
562 auf 100k

Die Gruppe der 30-39 jährigen separat betrachtet erhält ungefähr den gleichen Wert wie die Gruppe 0-49

Das rudimentäre Fazit:
alle ab 30 sollten sich impfen lassen
unter 30 Infektion durchmachen

Nicht dabei berücksichtigt:
Vorerkrankungen erhöhen das Covid Sterberisiko für alle Altersklassen um circa Faktor 8 (Faktenblatt RKI)
Bei den Impfschäden gibt es auch einen Faktor anhand der Vorerkrankungen, welcher jedoch kaum bekannt ist.
Für Personen ohne Vorerkrankungen verschiebt sich möglicherweise der Punkt, an dem die Impfung mehr nützt als schadet um ~10 jahre
Wenn die von der WHO ermittelte Dunkelziffer anhand der Seroprävalenz stimmt, waren knapp 40 Mio Menschen in Deutschland bereits infiziert ohne es zu wissen.
Vermutung: Eine natürliche Infektion ohne Symptome ergibt eine geringere Menge an Antikörpern als eine Impfung aber ggf bessere Kreuzimmunitäten für zukünftige Varianten

Das Ereignis "Tod" ist natürlich gut geeignet für den A zu B Vergleich, vermutlich wäre der Vergleich für schwerer Verlauf Covid vs schwerer Impfschaden ohne Todesfall der noch wichtigere, aber auch schwierigere Vergleich
Für die Impfung ist der Faktor bei etwa 10
14.027 schwerwiegende Impfkomplikationen bei 1225 Todesfällen
Kennt jemand den Faktor für Covid?

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Quellen:
PEI Sicherheitsbericht
https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-31-07-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5
RKI Faktenblatt
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Faktenblaetter/COVID-19.pdf?__blob=publicationFile
WHO Bericht zur IFR
https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf
Infektionszahlen nach Altersgruppen
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1103904/umfrage/corona-infektionen-covid-19-in-deutschland-nach-altersgruppe/
Todesfällt nach Altersgruppen
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/


um es einfacher zu erklären.

ohne Vorerkrankung erst ab 30 Impfen lassen
mit Vorerkrankung schon vorher?

reden wir doch lieber über den Dreck wo in der Impfung drin ist und die schmutzigen Verträge die mit der EU / Welt gemacht worden sind!
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Aug 28 2021 09:37am
Quote (duffman09 @ 28 Aug 2021 14:55)
Drosten hat ja schon im Mai gesagt, das Virus wird in den nächsten 1-2 Jahren endemisch werden. Das Virus wird nicht mehr weg gehen.
Jeder, der sich gegen die Impfung entscheidet, entscheidet sich aktiv für die Infektion. Ich würde ihm in dem Punkt voll zustimmen.
Drosten hat zwar anfangs auch viel Panik gemacht, aber ich halte ihn im Gegensatz zu Panik-Kalle Klabauterbach nach wie vor für recht kompetent.

Für alle Menschen unter 20 ohne Vorerkrankungen ist die Infektion denke ich eindeutig die bessere Option, da braucht man nicht lange drüber nachzudenken.
Die Nebenwirkungen bei dem extrem geringen Corona-Risiko sind unverhältnismäßig.
Dies wurde von der Stiko ja auch mehrfach bestätigt, bis sie unter dem politischen Druck eingebrochen ist
-> wer das leugnet, guckt bestimmt gerne Lauterbach Talkshows

Für alle Menschen über 60 ist die Lage auch eindeutig - ab ins Impfzentrum
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Die Frage ist also nur, wo ist der Break Even Point?
Ich hab mir mal die Mühe gemacht die beiden Optionen Impfung vs Infektion rein objektiv anhand der Zahlen zu vergleichen.
Weil man für schwere Verläufe, Long Covid und schwere Impfschäden wenig belastbare Daten findet, habe ich mich auf den Worst Case Ausgang in beiden Szenarien, den Todesfall, beschränkt.
Ich vergleiche sozusagen Vaccine Fatality Rate (VFR) gegen Infection Fatality Rate (IFR)

Um es erstmal nicht zu kompliziert zu machen, rechne ich nur für zwei Gruppen
1. 0-49 Jahre alt
2. 50+ Jahre alt

Alle Daten zu Impfnebenwirkungen kommen aus dem Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts
Demnach haben wir 43 Mio vollständig geimpfte in Deutschland und 1225 Todesfälle
(Natürlich stehen nicht alle Todesfälle im kausalen Zusammenhang mit der Impfung. Aber da bei den Corona-Toten auch ein positiver PCR auf dem Sterbebett ausreicht und es dort ebenfalls eine gewisse Dunkelziffer gibt, vernachlässige ich das auf beiden Seiten.)

Anhand der deutlich höheren Impfquote bei den älteren Leute teile ich die 43 Mio in 14 Mio in der Gruppe 0-49 und 29 Mio in 50+
Ich habe nicht für alles genaue Zahlen gefunden, aber so viel Mühe hab ich mir auch nicht gemacht, obwohl das hier bestimmt ne Wall of Text wird xdd

Das PEI gibt Nebenwirkungen immer pro Dosis an, das ist besonders bei fatalen Folgen natürlich stark geschönt, da jede Person zwei Dosen bekommt, aber nur einmal sterben kann^^
Die Verteilung der Toten auf die Altersgruppen muss ich leider auch schätzen, nur für die Thrombose finden sich dort detaillierte Zahlen
Dort entfallen 10% der Todesfälle auf die 0-49 jährigen und 90% auf die Gruppe 50+ .
Die Thrombosen machen 21% der 1225 Fälle aus. Da andere "unerwünschte Reaktionen von besonderem Interesse"
(Adverse Events of Special Interest, AESI) wie zB Myo-/Perikarditis in der jüngeren Gruppe deutlich häufiger sind, schätze ich den Gesamtanteil an Todesfällen, der auf die 0-49 jährigen entfällt etwas höher ein auf ca. 15%

Damit ergibt sich die VFR:
0-49
184 Tote auf 14 Mio Personen = 0,0013%
aber heutzutage drückt man ja alles pro 100k aus
1,3 pro 100k

50+
1041 Tote auf 29 Mio Personen = 0,00359%
3,6 auf 100k


Auf der Seite der Corona-Infektion ist das deutlich einfacher, die Zahlen und Statistiken sind dort viel detaillierter verfügbar
Die IFR für die gesamte Population in Deutschland entnehme ich dem korrigierten WHO Bericht mit 0,21% ermittelt durch Seroprävalenz
Bei einer CFR von 2,3 (92k Tote auf 3,91 Mio Fälle) ergibt sich daraus ein Faktor für die Dunkelziffer von 11
Die WHO schätzt also, dass wir hier bereits 43 Mio Infektionen hatten, von denen nur 3,91 Mio entdeckt wurden
(Die größte Dunkelziffer hat vermutlich Indien mit geschätzten 900 Mio Infizierten bei nur 32 Mio bestätigten Fällen)

Die Frage ist jetzt, wie sich die Dunkelziffer in den Altersgruppen verhält. Vermutlich ist sie bei den jüngeren Leuten mit vielen symptomlosen Verläufen noch deutlich größer und bei den älteren dafür kleiner.
Eine Schätzung dafür wäre mir aber zu vage, daher rechne ich für alle mit Faktor 11

In Deutschland entfallen gerade mal 1,2% der 92k Todesfälle auf die Gruppe 0-49

Also ist die IFR:
0-49
1086 Tote auf 26 Mio Personen = 0,0041%
4,1 auf 100k

50+
91k Tote auf 16 Mio Personen = 0,562%
562 auf 100k

Die Gruppe der 30-39 jährigen separat betrachtet erhält ungefähr den gleichen Wert wie die Gruppe 0-49

Das rudimentäre Fazit:
alle ab 30 sollten sich impfen lassen
unter 30 Infektion durchmachen

Nicht dabei berücksichtigt:
Vorerkrankungen erhöhen das Covid Sterberisiko für alle Altersklassen um circa Faktor 8 (Faktenblatt RKI)
Bei den Impfschäden gibt es auch einen Faktor anhand der Vorerkrankungen, welcher jedoch kaum bekannt ist.
Für Personen ohne Vorerkrankungen verschiebt sich möglicherweise der Punkt, an dem die Impfung mehr nützt als schadet um ~10 jahre
Wenn die von der WHO ermittelte Dunkelziffer anhand der Seroprävalenz stimmt, waren knapp 40 Mio Menschen in Deutschland bereits infiziert ohne es zu wissen.
Vermutung: Eine natürliche Infektion ohne Symptome ergibt eine geringere Menge an Antikörpern als eine Impfung aber ggf bessere Kreuzimmunitäten für zukünftige Varianten

Das Ereignis "Tod" ist natürlich gut geeignet für den A zu B Vergleich, vermutlich wäre der Vergleich für schwerer Verlauf Covid vs schwerer Impfschaden ohne Todesfall der noch wichtigere, aber auch schwierigere Vergleich
Für die Impfung ist der Faktor bei etwa 10
14.027 schwerwiegende Impfkomplikationen bei 1225 Todesfällen
Kennt jemand den Faktor für Covid?

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PEI Sicherheitsbericht
https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-31-07-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5
RKI Faktenblatt
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Faktenblaetter/COVID-19.pdf?__blob=publicationFile
WHO Bericht zur IFR
https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf
Infektionszahlen nach Altersgruppen
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1103904/umfrage/corona-infektionen-covid-19-in-deutschland-nach-altersgruppe/
Todesfällt nach Altersgruppen
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/


Qualitätspost :thumbsup:

Und ja, es stimmt in etwa mit meiner intuition überein. Aus dem bauch heraus, ohne derart ins detail zu gehen, hätte ich auch geschätzt, dass der break even point irgendwo zwischen 25 und 35 liegt.


Großer unsicherheitspunkt bei deiner analyse ist allerdings die zahl der todesfälle in zeitlicher nähe zur impfung. Ich denke schon, dass der überschätzungsfaktor an dieser stelle größer ist als die überschätzung der corona-toten. Falls das zutrifft, verzerrt dieser punkt den ganzen rest der analyse entscheidend.

This post was edited by Black XistenZ on Aug 28 2021 09:39am
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Quote (duffman09 @ 28 Aug 2021 14:55)
Drosten hat ja schon im Mai gesagt, das Virus wird in den nächsten 1-2 Jahren endemisch werden. Das Virus wird nicht mehr weg gehen.
Jeder, der sich gegen die Impfung entscheidet, entscheidet sich aktiv für die Infektion. Ich würde ihm in dem Punkt voll zustimmen.
Drosten hat zwar anfangs auch viel Panik gemacht, aber ich halte ihn im Gegensatz zu Panik-Kalle Klabauterbach nach wie vor für recht kompetent.

Für alle Menschen unter 20 ohne Vorerkrankungen ist die Infektion denke ich eindeutig die bessere Option, da braucht man nicht lange drüber nachzudenken.
Die Nebenwirkungen bei dem extrem geringen Corona-Risiko sind unverhältnismäßig.
Dies wurde von der Stiko ja auch mehrfach bestätigt, bis sie unter dem politischen Druck eingebrochen ist
-> wer das leugnet, guckt bestimmt gerne Lauterbach Talkshows

Für alle Menschen über 60 ist die Lage auch eindeutig - ab ins Impfzentrum
-> wer das leugnet, glaubt an Bill Gates 5G Chips

Die Frage ist also nur, wo ist der Break Even Point?
Ich hab mir mal die Mühe gemacht die beiden Optionen Impfung vs Infektion rein objektiv anhand der Zahlen zu vergleichen.
Weil man für schwere Verläufe, Long Covid und schwere Impfschäden wenig belastbare Daten findet, habe ich mich auf den Worst Case Ausgang in beiden Szenarien, den Todesfall, beschränkt.
Ich vergleiche sozusagen Vaccine Fatality Rate (VFR) gegen Infection Fatality Rate (IFR)

Um es erstmal nicht zu kompliziert zu machen, rechne ich nur für zwei Gruppen
1. 0-49 Jahre alt
2. 50+ Jahre alt

Alle Daten zu Impfnebenwirkungen kommen aus dem Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts
Demnach haben wir 43 Mio vollständig geimpfte in Deutschland und 1225 Todesfälle
(Natürlich stehen nicht alle Todesfälle im kausalen Zusammenhang mit der Impfung. Aber da bei den Corona-Toten auch ein positiver PCR auf dem Sterbebett ausreicht und es dort ebenfalls eine gewisse Dunkelziffer gibt, vernachlässige ich das auf beiden Seiten.)
Anhand der deutlich höheren Impfquote bei den älteren Leute teile ich die 43 Mio in 14 Mio in der Gruppe 0-49 und 29 Mio in 50+
Ich habe nicht für alles genaue Zahlen gefunden, aber so viel Mühe hab ich mir auch nicht gemacht, obwohl das hier bestimmt ne Wall of Text wird xdd

Das PEI gibt Nebenwirkungen immer pro Dosis an, das ist besonders bei fatalen Folgen natürlich stark geschönt, da jede Person zwei Dosen bekommt, aber nur einmal sterben kann^^
Die Verteilung der Toten auf die Altersgruppen muss ich leider auch schätzen, nur für die Thrombose finden sich dort detaillierte Zahlen
Dort entfallen 10% der Todesfälle auf die 0-49 jährigen und 90% auf die Gruppe 50+ .
Die Thrombosen machen 21% der 1225 Fälle aus. Da andere "unerwünschte Reaktionen von besonderem Interesse"
(Adverse Events of Special Interest, AESI) wie zB Myo-/Perikarditis in der jüngeren Gruppe deutlich häufiger sind, schätze ich den Gesamtanteil an Todesfällen, der auf die 0-49 jährigen entfällt etwas höher ein auf ca. 15%

Damit ergibt sich die VFR:
0-49
184 Tote auf 14 Mio Personen = 0,0013%
aber heutzutage drückt man ja alles pro 100k aus
1,3 pro 100k

50+
1041 Tote auf 29 Mio Personen = 0,00359%
3,6 auf 100k


Auf der Seite der Corona-Infektion ist das deutlich einfacher, die Zahlen und Statistiken sind dort viel detaillierter verfügbar
Die IFR für die gesamte Population in Deutschland entnehme ich dem korrigierten WHO Bericht mit 0,21% ermittelt durch Seroprävalenz
Bei einer CFR von 2,3 (92k Tote auf 3,91 Mio Fälle) ergibt sich daraus ein Faktor für die Dunkelziffer von 11
Die WHO schätzt also, dass wir hier bereits 43 Mio Infektionen hatten, von denen nur 3,91 Mio entdeckt wurden
(Die größte Dunkelziffer hat vermutlich Indien mit geschätzten 900 Mio Infizierten bei nur 32 Mio bestätigten Fällen)

Die Frage ist jetzt, wie sich die Dunkelziffer in den Altersgruppen verhält. Vermutlich ist sie bei den jüngeren Leuten mit vielen symptomlosen Verläufen noch deutlich größer und bei den älteren dafür kleiner.
Eine Schätzung dafür wäre mir aber zu vage, daher rechne ich für alle mit Faktor 11

In Deutschland entfallen gerade mal 1,2% der 92k Todesfälle auf die Gruppe 0-49

Also ist die IFR:
0-49
1086 Tote auf 26 Mio Personen = 0,0041%
4,1 auf 100k

50+
91k Tote auf 16 Mio Personen = 0,562%
562 auf 100k

Die Gruppe der 30-39 jährigen separat betrachtet erhält ungefähr den gleichen Wert wie die Gruppe 0-49

Das rudimentäre Fazit:
alle ab 30 sollten sich impfen lassen
unter 30 Infektion durchmachen

Nicht dabei berücksichtigt:
Vorerkrankungen erhöhen das Covid Sterberisiko für alle Altersklassen um circa Faktor 8 (Faktenblatt RKI)
Bei den Impfschäden gibt es auch einen Faktor anhand der Vorerkrankungen, welcher jedoch kaum bekannt ist.
Für Personen ohne Vorerkrankungen verschiebt sich möglicherweise der Punkt, an dem die Impfung mehr nützt als schadet um ~10 jahre
Wenn die von der WHO ermittelte Dunkelziffer anhand der Seroprävalenz stimmt, waren knapp 40 Mio Menschen in Deutschland bereits infiziert ohne es zu wissen.
Vermutung: Eine natürliche Infektion ohne Symptome ergibt eine geringere Menge an Antikörpern als eine Impfung aber ggf bessere Kreuzimmunitäten für zukünftige Varianten

Das Ereignis "Tod" ist natürlich gut geeignet für den A zu B Vergleich, vermutlich wäre der Vergleich für schwerer Verlauf Covid vs schwerer Impfschaden ohne Todesfall der noch wichtigere, aber auch schwierigere Vergleich
Für die Impfung ist der Faktor bei etwa 10
14.027 schwerwiegende Impfkomplikationen bei 1225 Todesfällen
Kennt jemand den Faktor für Covid?

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PEI Sicherheitsbericht
https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-31-07-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5
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Drosten hat ja schon im Mai gesagt, das Virus wird in den nächsten 1-2 Jahren endemisch werden. Das Virus wird nicht mehr...


Find ich erstmal top von Dir, dass Du so eine Übersicht erstellst. :thumbsup:. Ich geh in meiner Ausführung unten hauptsächlich auf das Problem der Datenqualität ein, nicht auf die Schlüsse die Du ziehst.

Du hast selbst schon gemerkt, dass die Datenbasis mehr als wacklig ist, schlichtweg weil davon auszugehen ist, dass bei allen Zahlen zu Todesfällen in Bezug zur "Impfung" davon auszugehen ist, dass die Todesrate um ein vielfaches höher liegt als gemeldet.

"In Baden-Württemberg arbeiteten die Pathologen daher mit Staatsanwaltschaften, der Polizei und niedergelassenen Ärzten zusammen, berichtet Schirmacher. Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind. Die Häufigkeit tödlicher Impffolgen wird aus seiner Sicht unterschätzt -" (https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Corona-Chef-Pathologe-der-Uni-Heidelberg-draengt-auf-mehr-Obduktionen-von-Geimpften-id60235361.html).

D.h. die Daten vom PEI sind wahrscheinlich schlicht geschönt oder auch einfach unvollständig, und enthalten nur die Fälle, die aktiv (z.B. durch einen Hausarzt) auch gemeldet wurden und die man quasi nicht anders erklären kann, da einfach der Zusammenhang nicht zu leugnen ist. Und ganz wichtig: die auch aktiv gemeldet wurden, das macht den Ärzten durchaus ne Menge Arbeit (Abgesehen von den rechtlichen Problemen, die damit einhergehen könnten, auch für Ärzte!)

Würden sich die Herrschaften in Berlin tatsächlich Sorgen um die Verträglichkeit machen, wären Obduktionen von Menschen, die innerhalb von zwei Wochen nach der Impfung sterben, gesetzlich vorgeschrieben. Sind sie aber nicht. Und damit ist die Datenbasis nicht sonderlich gut. Genauso schlecht steht es um die Untersuchungen zur Wirksamkeit der Impfung. Da ist die Datenlage auch nicht sehr vorteilhaft (s. meine vorhergehenden Postings): In Bezug zur Impfung der Biontech und Moderna-Brühe: https://corona-blog.net/2021/06/30/biontech-pfizer-und-moderna-brechen-wirksamkeitsstudie-ab-placebogruppen-wurden-bereits-geimpft/ Pfizer und Moderna haben tatsächlich die Wirksamkeitsstudie abgebrochen und die Studie entblindet. Die Quellen findet ihr im Artikel (Direktlinks zu den Pressemitteilungen der Hersteller). D.h. die Hersteller selbst können gar nicht mehr einschätzen wie wirksam sie ist. In so einer Welt leben wir mittlerweile xD!

Zum Thema COVID-Sterblichkeit und IFR: ich denke da musst Du nur zu Ioannidis schauen, der hat die schon geschätzt (du liegst aber nicht sonderlich weit davon entfernt, was ich gesehen hab):

Quote
Es gibt nur eine wissenschaftlich akzeptierte und leicht praktikable Art, die Tödlichkeit einer viralen Infektion zu ermitteln, die Serumprävalenzmethode. Dafür ermittelt man in einer statistisch geeigneten Stichprobe der Bevölkerung mit Hilfe eines Antikörpertests, ob der Proband (oder der Verstorbene) im Blutserum Immunglobuline gegen den COVID-Erreger SARS-CoV-2 aufweist und also bereits mit dem Virus infiziert war. Sodann dividiert man die Anzahl der an COVID gestorbenen durch die Anzahl der Antikörpertest-Positiven. Dadurch erhält man die Infection Fatality Rate (IFR). Das ist die Mortalität der Infektion in der Stichprobe. Ist die Stichprobe adäquat oder fasst man viele Stichproben zusammen, erhält man einen recht genauen Wert für die Mortalität.

Die Hauptfehlerquelle besteht darin, dass die Kriterien für die Feststellung des Todes an COVID variieren, was den Zähler des Bruchs beeinflusst – mit anderen Worten Tod an COVID wird von Land zu Land und sogar innerhalb der ärztlichen Fachdisziplinen unterschiedlich aufgefasst. Außerdem ist die Mortalität auch von der Demographie und der Qualität des Gesundheitssystems des Landes, in dem die Studie durchgeführt wurde, abhängig.

John Ioannidis hat den Wert nun auf der Basis zahlreicher Studien mit Stand bis September 2020, also auf der Basis von Daten aus der Zeit, als SARS-CoV-2 noch nicht ganz endemisch und daher noch etwas gefährlicher war als jetzt, neu ermittelt. Die Ergebnisse hat er im Bulletin der WHO hier veröffentlicht. Die IFR liegt für unter 70-Jährige (U70) bei etwa 0,05 Prozent und für die Gesamtpopulation der Serumpositiven bei 0,27 Prozent. Da der Anteil der U70 an den Toten sehr gering ist, zeigen diese Zahlen für über 70-Jährige eine Mortalität, die der Mortalität von Influenza, der echten Grippe, in allen Altersgruppen gleicht (Mortalität von Influenza ist etwa 0,3 Prozent). Damit ist die Mortalität von SARS-CoV-2 für Ü70 wie bei Influenza, für U70 sechsmal geringer und etwa auf dem Niveau der zahlreichen anderen Erreger grippaler Infekte, im Volksmund „Schnupfenviren” genannt. Die vom RKI verbreiteten Zahlen einer Mortalität von 1 bis 3 Prozent sind eindeutig falsch, mit inadäquaten Methoden berechnet. Die RKI-Mitarbeiter wissen bei allen anderen Erregern genau, wie man die Mortalität richtig berechnet. Nur bei SARS-CoV-2 rechnen sie anders, warum, entzieht sich meiner Kenntnis. Fachliche Gründe kann das sicher nicht haben.

COVID ist für U70 nicht gefährlicher als ein anderes banales Schnupfenvirus, für Ü70 so gefährlich wie Influenza. Alles andere ist schlicht und ergreifend Unsinn.
https://www.achgut.com/artikel/covid_impfung_kleines_lexikon_zu_haeufigen_leserfragen; Johannidis-Paper (WHO) s. https://www.who.int/bulletin/volumes/99/1/20-265892.pdf

Ganz interessant zum Thema Zahlen: Wir haben ALLE Influenza-Viren besiegt! https://www.cdc.gov/flu/weekly/weeklyarchives2020-2021/week40.htm. Die Charts auf dieser Seite (vom CDC!!!) listet quasi Null Fälle für Influenza auf für letzes Jahr. Das zeigt auch gut, was für ein Datenmüll-Grab da bei der CDC herrschen muss. Anstatt das einfach nicht zu reporten, weil einfach nichts gemeldet wird, sagt man einfach: "Wir hatten null Fälle". Wer das glaubt, glaubt auch dass die Erde ne Scheibe ist. Genau solche Charts führen dazu, dass man jegliche Glaubwürdigkeit einbüßt als Institution. Zur Methode die das CDC anwendet:

Quote
In previous seasons, the NCHS surveillance data were used to calculate the percent of all deaths occurring each week that had pneumonia and/or influenza (P&I) listed as a cause of death. Because of the ongoing COVID-19 pandemic, COVID-19 coded deaths were added to P&I to create the PIC (pneumonia, influenza, and/or COVID-19) classification. PIC includes all deaths with pneumonia, influenza, and/or COVID-19 listed on the death certificate. Because many influenza deaths and many COVID-19 deaths have pneumonia included on the death certificate, P&I no longer measures the impact of influenza in the same way that is has in the past. This is because the proportion of pneumonia deaths associated with influenza is now influenced by COVID-19-related pneumonia. The PIC percentage and the number of influenza and number of COVID-19 deaths will be presented in order to help better understand the impact of these viruses on mortality and the relative contribution of each virus to PIC mortality.
(https://www.cdc.gov/flu/weekly/overview.htm#anchor_1539281356004)

So, da werden also im selben Graph (https://gis.cdc.gov/grasp/fluview/mortality.html) ganz offensichtlich (wenn man sich z.B. die Daten von 2017 ansieht) Viruspneumonien (u.a. auch Influenza-bedingte) und COVID-19-Fälle zusammengeworfen. Dadurch wirkt die graphische Aufbereitung unglaublich aufgeblasen, und suggeriert, dass die alle an einer Pneumonie gestorben sind. Sind sie aber nicht wie man oben sieht, die hatten schlicht COVID-19 aufm Totenschein stehen (Zermatschter Motorradfahrer mit positiven Test?). Die geben das sogar selbst zu, nur warum machen die das? Diese Tabelle ist doch überhaupt nicht mehr aussagefähig: Ich will wissen wieviele Menschen sind an einer Viruspneumonie gestorben (meinetwegen mit Influenza), da dürfen doch keine Fälle drin landen wo genau das nicht im Totenschein steht. Da darf es so Aussagen wie "many COVID-19 deaths have pneumonia" schlichtweg nicht geben, das ist kompletter Bullshit. Da gehts nur um Zahlen und nicht dieses "Grundschul-ich-hab-von-Wikipedia-abgeschrieben"-Niveau. Und aufgrund solcher Crap-Daten werden Lockdowns beschlossen und Freiheitsrechte eingeschränkt? Ihr habt sie doch nicht mehr alle. Das ist so schlecht, das fällt sogar schon so nem verblödeten Laien wie mir auf. Und das sagt dann schon alles über so eine Institution wie das CDC aus.
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Aug 28 2021 01:28pm
Quote (Heineken @ 28 Aug 2021 17:29)
um es einfacher zu erklären.

ohne Vorerkrankung erst ab 30 Impfen lassen
mit Vorerkrankung schon vorher?

reden wir doch lieber über den Dreck wo in der Impfung drin ist und die schmutzigen Verträge die mit der EU / Welt gemacht worden sind!


ganz vereinfacht:
ohne jegliche Vorerkrankung ab 40 impfen
mit Vorerkrankung ab 20 (mit bestimmten Vorerkrankungen ab 12)
dazwischen ist die Grauzone


Quote (Black XistenZ @ 28 Aug 2021 17:37)
Qualitätspost :thumbsup:

Und ja, es stimmt in etwa mit meiner intuition überein. Aus dem bauch heraus, ohne derart ins detail zu gehen, hätte ich auch geschätzt, dass der break even point irgendwo zwischen 25 und 35 liegt.


Großer unsicherheitspunkt bei deiner analyse ist allerdings die zahl der todesfälle in zeitlicher nähe zur impfung. Ich denke schon, dass der überschätzungsfaktor an dieser stelle größer ist als die überschätzung der corona-toten. Falls das zutrifft, verzerrt dieser punkt den ganzen rest der analyse entscheidend.


Das stimmt, jedoch würde ich Valmar zustimmen, dass es eine gewisse Anzahl gibt, die gar nicht gemeldet wird.
Im besten Fall gleicht sich das genau aus. Eine Unsicherheit bleibt es auf jeden Fall.

Quote (Plaxic @ 28 Aug 2021 18:13)
bin 30, was jetzt


So traurig es auch ist, aber im Bereich der Grauzone müsste man wohl zur Impfung raten, um die Privilegien mitzunehmen, auch wenn es aus medizinischer Sicht gar keinen Sinn macht.

Quote (Valmar667 @ 28 Aug 2021 18:36)
Find ich erstmal top von Dir, dass Du so eine Übersicht erstellst. :thumbsup:. Ich geh in meiner Ausführung unten hauptsächlich auf das Problem der Datenqualität ein, nicht auf die Schlüsse die Du ziehst.

Du hast selbst schon gemerkt, dass die Datenbasis mehr als wacklig ist, schlichtweg weil davon auszugehen ist, dass bei allen Zahlen zu Todesfällen in Bezug zur "Impfung" davon auszugehen ist, dass die Todesrate um ein vielfaches höher liegt als gemeldet.

"In Baden-Württemberg arbeiteten die Pathologen daher mit Staatsanwaltschaften, der Polizei und niedergelassenen Ärzten zusammen, berichtet Schirmacher. Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind. Die Häufigkeit tödlicher Impffolgen wird aus seiner Sicht unterschätzt -" (https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Corona-Chef-Pathologe-der-Uni-Heidelberg-draengt-auf-mehr-Obduktionen-von-Geimpften-id60235361.html).

D.h. die Daten vom PEI sind wahrscheinlich schlicht geschönt oder auch einfach unvollständig, und enthalten nur die Fälle, die aktiv (z.B. durch einen Hausarzt) auch gemeldet wurden und die man quasi nicht anders erklären kann, da einfach der Zusammenhang nicht zu leugnen ist. Und ganz wichtig: die auch aktiv gemeldet wurden, das macht den Ärzten durchaus ne Menge Arbeit (Abgesehen von den rechtlichen Problemen, die damit einhergehen könnten, auch für Ärzte!)

Würden sich die Herrschaften in Berlin tatsächlich Sorgen um die Verträglichkeit machen, wären Obduktionen von Menschen, die innerhalb von zwei Wochen nach der Impfung sterben, gesetzlich vorgeschrieben. Sind sie aber nicht. Und damit ist die Datenbasis nicht sonderlich gut. Genauso schlecht steht es um die Untersuchungen zur Wirksamkeit der Impfung. Da ist die Datenlage auch nicht sehr vorteilhaft (s. meine vorhergehenden Postings): In Bezug zur Impfung der Biontech und Moderna-Brühe: https://corona-blog.net/2021/06/30/biontech-pfizer-und-moderna-brechen-wirksamkeitsstudie-ab-placebogruppen-wurden-bereits-geimpft/ Pfizer und Moderna haben tatsächlich die Wirksamkeitsstudie abgebrochen und die Studie entblindet. Die Quellen findet ihr im Artikel (Direktlinks zu den Pressemitteilungen der Hersteller). D.h. die Hersteller selbst können gar nicht mehr einschätzen wie wirksam sie ist. In so einer Welt leben wir mittlerweile xD!

Zum Thema COVID-Sterblichkeit und IFR: ich denke da musst Du nur zu Ioannidis schauen, der hat die schon geschätzt (du liegst aber nicht sonderlich weit davon entfernt, was ich gesehen hab):
[...]


Ich verwende exakt die Zahl von Ioannidis :)
Wir zitieren genau dieselbe WHO Quelle. Von Seite 21 habe ich den korrigierten Wert für Deutschland 0,21% für alle und 0,03% für 0-70

Zum Heidelberger Pathologen:
Den Artikel kenne ich, den hattest du hier glaub ich schon mal gepostet.

" Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind."

Ich verstehe das so, dass die 40 Menschen teil der Menge sind, die dem PEI gemeldet wurden, also in den 1225 Fällen enthalten sind.
Das würde wiederum bedeuten, dass 60-70% der 1225 Menschen NICHT an der Impfung gestorben sind. Das ist also eher ein Argument für die Impfstoffe als gegen sie.
Aber wie oben geschrieben nehme ich vereinfacht an, dass sich das mit den gar nicht gemeldeten Todesfällen ausgleicht.

Nachtrag:
Zu den falschen Rechnungen von CDC, RKI etc fällt mir nichts mehr ein. Das ist einfach traurig, da wird die Wissenschaft mit Füßen getreten.

This post was edited by duffman09 on Aug 28 2021 01:31pm
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impfgegner sind so cringe. unglaublich. wie kann man als erwachsener mensch überhaupt hier seitenlang diskutieren
:rofl:
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Quote (duffman09 @ 28 Aug 2021 21:28)
ganz vereinfacht:
ohne jegliche Vorerkrankung ab 40 impfen
mit Vorerkrankung ab 20 (mit bestimmten Vorerkrankungen ab 12)
dazwischen ist die Grauzone




Das stimmt, jedoch würde ich Valmar zustimmen, dass es eine gewisse Anzahl gibt, die gar nicht gemeldet wird.
Im besten Fall gleicht sich das genau aus. Eine Unsicherheit bleibt es auf jeden Fall.



So traurig es auch ist, aber im Bereich der Grauzone müsste man wohl zur Impfung raten, um die Privilegien mitzunehmen, auch wenn es aus medizinischer Sicht gar keinen Sinn macht.



Ich verwende exakt die Zahl von Ioannidis :)
Wir zitieren genau dieselbe WHO Quelle. Von Seite 21 habe ich den korrigierten Wert für Deutschland 0,21% für alle und 0,03% für 0-70

Zum Heidelberger Pathologen:
Den Artikel kenne ich, den hattest du hier glaub ich schon mal gepostet.

" Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind."

Ich verstehe das so, dass die 40 Menschen teil der Menge sind, die dem PEI gemeldet wurden, also in den 1225 Fällen enthalten sind.
Das würde wiederum bedeuten, dass 60-70% der 1225 Menschen NICHT an der Impfung gestorben sind. Das ist also eher ein Argument für die Impfstoffe als gegen sie.
Aber wie oben geschrieben nehme ich vereinfacht an, dass sich das mit den gar nicht gemeldeten Todesfällen ausgleicht.

Nachtrag:
Zu den falschen Rechnungen von CDC, RKI etc fällt mir nichts mehr ein. Das ist einfach traurig, da wird die Wissenschaft mit Füßen getreten.


Das Problem ist doch, dass die Stellen in Deutschland überhaupt kein Interesse haben das zu melden. S. z.B. eine Meldung aus Österreich: https://science.orf.at/stories/3206228/

"Rund um Covid-19 erhielten seltene Impfstoff-Komplikationen viel öffentliche Aufmerksamkeit. Doch insgesamt gebe es in Österreich viel zu wenige Meldungen über mögliche unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln, so Experten des Verbandes der pharmazeutischen Industrie Österreichs (Pharmig). Nur sechs Prozent der zu erwartenden Probleme würden gemeldet. "

Das wird in Deutschland nicht anders sein. Das muss man sich mal vorstellen. Abgesehen davon: Du kannst Dir mal die Zahlen in den Niederlanden ansehen, die sind recht fleißig im Melden.

This post was edited by Valmar667 on Aug 29 2021 03:35am
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Quote (Valmar667 @ 29 Aug 2021 11:35)
Das Problem ist doch, dass die Stellen in Deutschland überhaupt kein Interesse haben das zu melden. S. z.B. eine Meldung aus Österreich: https://science.orf.at/stories/3206228/

"Rund um Covid-19 erhielten seltene Impfstoff-Komplikationen viel öffentliche Aufmerksamkeit. Doch insgesamt gebe es in Österreich viel zu wenige Meldungen über mögliche unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln, so Experten des Verbandes der pharmazeutischen Industrie Österreichs (Pharmig). Nur sechs Prozent der zu erwartenden Probleme würden gemeldet. "

Das wird in Deutschland nicht anders sein. Das muss man sich mal vorstellen. Abgesehen davon: Du kannst Dir mal die Zahlen in den Niederlanden ansehen, die sind recht fleißig im Melden.


Das betrifft aber hauptsächlich wie da ja auch steht die zu erwartenden Probleme

Sprich die Standard Nebenwirkungen die im Faktenblatt stehen
Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost…

Was ich BTW in der Häufigkeit auch schon recht heftig finde!
Hatte letztens meine Tetanus Auffrischung, davon habe ich rein gar nichts gemerkt.

Ich schätze, je heftiger die Nebenwirkungen sind, desto höher ist die Chance, dass sie gemeldet werden.
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