Am ersten Januar sind die meisten Straßen menschenleer. Die Verkaterten drehen sich noch mal im Bett, während diejenigen, die weniger tief ins Glas geguckt haben, es sich bereits zuhause vor dem Fernseher gemütlich gemacht haben.
So auch im bayerischen Unterschleißheim. Mit einer kleinen Ausnahme. Auf den Straßen des kleinen Örtchens streift eine Truppe Flüchtlinge umher – vor allem junge, alleinstehende Männer. In ihren Händen halten sie Müllbeutel, die bereits gut gefüllt sind.
Es sind Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Somalia. Sie sind bereits früh morgens losgezogen, um den Müll der Silvesternacht zu beseitigen. Sie sammeln Feuerwerksbatterien, abgebrannte Raketen und leere Flaschen ein. Das berichtet der „Münchner Merkur“.

während der deutsche beim warten auf den bus auf der straße verreckt.