Statt jetzt mal sachlich zu bleiben, fangen hier wieder an Applefans an zu labern und Fans versuchen, das Image von Apple zu retten ... D:
Bis auf dieses Monozeugs enttäuschte mich der Artikel ein bisschen, er hätte wenigstens differenziert erörtern können. Und wie kann man Apple mit Lenin vergleichen??
Ich würde auch Facebook nicht mit Apple vergleichen, nur weil Goldmann Sachs dort einen Prozentanteil gekauft hat oder so ^^.
Ich versuchs mal:
pro Apple
+ 9/10 Apps wurden 2010 im Appstore geladen
+ viele Grafik- und Audioprofessionals nutzen Macbooks, wegen wenig Peripheriegeräten
+ viele bemängeln, wie sehr der Appstore zensiert wird, dabei ist er in Richtung Games äußerst tolerant
+ Steve Jobs ist zwar Chef, aber hat er auch inzwischen so viele Leute unter sich, der Rücktritt wäre nicht Apples Untergang
(er hat nie an Geräten "gebastelt")
+ Apple hat Meilensteine gesetzt und wird dafür auch in die Geschichte eingehen
(z.B. Tablet PC, zwar keine Innovation, aber die Konkurrenz kam nicht ran, war nicht nur der Name, der es hyp gemacht hat)
+ es kann dann doch am System experimentiert und herumgefummelt werden, was ebenfalls eine große Gemeinde hat (Stichwort Jailbreak)
neg Apple
- Zensur ist ein dickes Minus. Im Appstore wurden z.B. Konkurrenten von Safari nur mit geringerem Funktionsumfang zugelassen
- wenige Innovationen sind in den letzten Jahren gekommen, Apple hat meist auf den Appstore und seine Apps gehofft
- preislich sicherlich kein schöner Anblick, bis auf iPod Touch finde ich ehrlich gesagt alles überteuert
- flash ... schon lange gefordert, aber Apple bleibt stur und sträubt sich, wird sich je nach Verkaufszahlen ändern können schätz ich
- die Qualität: leider sind einige Geräte von Apple für den Preis manchmal echt nicht dementsprechend verarbeitet, das Preis-Leistungsverhältnis wurde ja bereits angesprochen.
- recht rücksichtslos agiert Apple auch mit den Entwicklereteams von Apps: bei manchem Programm liegt der Anteil der illegalen Versionen jenseits der 70%.
Mehrmals wurde ein Entgegenkommen angekündigt, doch anscheinend besteht keine Notwendigkeit, zumal wohl bei einem System mit Sicherung der Reiz fehlt, weil man nicht die Welt der 3rd Party Programme nutzen kann.
- Steve Jobs ist trotz alledem natürlich die Ikone und der Vermarktunsgarant, mit seinen Applenotes und Auftritten beeindruckt er schon.
Er hat wichtige Leute und Individualisten in das Unternehmen geholt, unter anderem den Designer des iPhones.
Kurzes Fazit noch sonst wirds zu lang: Apple hat für mich etwas großes geleistet und wird natürlich auch noch in Zukunft bestand haben. Einerseits wird gezeigt, dass man viel Geld verdienen kann und nicht nur die Leistung, sondern auch die Wirkung entscheidet. Andererseits ist natürlich auch der Kaufwille der Fans da. Wenn sie aber ihre Politik nicht ändern, sprich mehr "Leckerlies" für den braven Kunden, dann wird Apple vielleicht wirklich in die Mittelmäßigkeit abrutschen.