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Trotz stark steigender Corona-Infektionszahlen ist eine klare Mehrheit der Deutschen gegen eine Verschärfung der Einschränkungen zur Kontaktvermeidung. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich kurz vor der Bund-Länder-Konferenz zur Pandemie-Bekämpfung nur 30 Prozent dafür aus, den Lockdown wieder auszuweiten. 23 Prozent sind dagegen für eine Beibehaltung der derzeitigen Maßnahmen, 22 Prozent für eine Lockerung. 15 Prozent befürworten sogar ein Ende aller Einschränkungen der Freiheitsrechte. Zehn Prozent machten keine Angaben.
Trotz seit 2 wochen rasant steigender inzidenzen fordern noch immer mehr (37%) menschen lockerungen als verschärfungen (30%).
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Der Wunsch nach einer Verschärfung ist bei den Wählern der Grünen mit 47 Prozent besonders groß. Dahinter folgen die Anhänger der Linken (37 Prozent), der SPD (35 Prozent) und der CDU/CSU (31 Prozent). Besonders skeptisch werden Verschärfungen von den Wählern der FDP (nur 26 Prozent dafür) und der AfD (nur 25 Prozent dafür) gesehen.
Wieso nur wundert es mich nicht, dass die Grünenwähler der lockdown-freudige ausreißer sind? Ist halt eine typische beamten- und ÖD-partei. Bei deren wählern fließt das gehalt weiter verlässlich jeden monat, keine lohneinbußen, kurzarbeit oder existenzsorgen.
So wie man bei der flüchtlingskrise die haltung der meisten Grün:Innen mit "andere sollen die sozialen und wirtschaftlichen folgen für meine moral tragen" zusammenfassen konnte, so läuft es jetzt hinaus auf "andere sollen die sozialen und wirtschaftlichen kosten für meinen gesundheitsschutz tragen".