Quote (Alpha3 @ 16 Nov 2014 21:14)
wie müsste denn die sachlage sein, damit phi nicht auf null gesetzt werden kann?
also wenn ich eine ähnliche aufgabe bekomme, woran erkenne ich, dass ich das phi. weglassen kann?
Du betrachtest die Anfangsbedingung und setzt sie ein. Dein Problem hier ist hier aber komplett unabhängig von phi., da du deine Formel auch einfach so umschreiben könntest:
phi(t) = phi*(t) + phi. mit phi*(t) = wt + 1/2 a t^2
phi. hat also überhaupt keine Auswirkung auf deine Umdrehungen nach dem Abschalten, welche durch phi*(t) beschrieben werden.
Nochmal zurück in deine Formel: phi(t=0) = phi. und somit dein Startwert. Da phi. aber eine Konstante ist, hat dies keinen Einfluss mehr auf das was nach dem Abschalten passiert. Natürlich ändert sich dadurch dein phi(t). aber was du berechnen sollst ist nicht phi(t) = 50 sondern phi*(t) = 50, d.h. die Umdrehungen NACH dem Abschalten sollen 50 sein.
Eine mögliche Aufgabe, wo die Startposition entscheidend ist, wäre folgende:
Geben sie die Position eines Zeigers an, der mit Konstanter Winkelgeschwindigkeit w rotiert, zum Zeitpunkt t=50s an. Seine Startposition ist dabei gegeben durch phi_0 = pi.
Lösung ist dann natürliuch einfach phi(t=50s) = pi + w*50s
This post was edited by Nekony on Nov 16 2014 02:28pm