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Nov 19 2015 07:41am
so viel zur entwicklungshilfe leo

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„Strukturelle Stabilität“

In einer Mitteilung der EU-Kommission von 1996 über das „Thema Konflikte in Afrika“ wird der Begriff „Strukturelle Stabilität“ eingeführt. Als Strukturelle Stabilität wird darin eine Situation definiert, „die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, Demokratie und die Achtung der Menschenrechte, lebensfähige politische Strukturen sowie intakte soziale und Umweltbedingungen beinhaltet, die im Stande sind, Veränderungen zu handhaben, ohne auf gewalttätige Konfliktaustragung zurückgreifen zu müssen.“[1] Die traditionellen Instrumente der internationalen Gemeinschaft, insbesondere UN-Einsätze zur Friedenssicherung und humanitäre Hilfe, hätten sich als kostenintensiv, ineffektiv und manchmal sogar kontraproduktiv für die Herstellung einer stabilen und friedlicheren Ordnung erwiesen.[2] Durch die Förderung Struktureller Stabilität insbesondere mit Mitteln der Entwicklungspolitik hingegen sollten die „Grundursachen gewaltsamer Konflikte“ in Afrika beseitigt werden.[3]

Weder bei der Förderung von Menschenrechten, noch im Bereich der nachhaltigen Entwicklung wurde die Europäische Union ihren postulierten Zielen auch nur ansatzweise gerecht. Stattdessen verfolgt sie eine Handelspolitik, die den afrikanischen Kontinent ausbluten lässt, eine Diplomatie, welche afrikanische Regionalorganisationen militarisiert und verwendet sie Entwicklungshilfegelder für Militäreinsätze. Anstatt die von ihr durchaus richtig identifizierten Grundursachen gewaltsamer Konflikte zu beseitigen, verschärft sie diese und setzt sie zu deren Eindämmung auf militärische Interventionen und den Export von Staatlichkeit, die sich auf den Sicherheitssektor – Militär, Polizei, Grenzschutz, Geheimdienste usw. – beschränkt.


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Die Sicherheit der Europäischen Union

Während es in Westafrika von Sicherheitskräften nur so wimmelt und diese eine der größten Bedrohungen für die Zivilbevölkerung darstellen, kann von struktureller Stabilität keine Rede sein. Im Gegenteil trägt die Europäische Wirtschafts- und Handelspolitik massiv zur Verarmung weiter Teile der Bevölkerung bei und erhöht damit das Konfliktrisiko. Um dennoch ein Mindestmaß an Stabilität in der Region aufrecht zu erhalten, setzt die EU auf die bestehenden staatlichen Strukturen und stärkt trotz der Menschenrechtsverletzungen, für die diese verantwortlich sind, deren Repressionsorgane. Durch die Entsendung von Militärberatern, Aufbau und Ausbildung von Polizei- und Militäreinheiten stärkt sie nicht nur die jeweiligen Regime für ihren kontinuierlichen Bürgerkrieg niederer Intensität, sondern macht die EU diese auch von sich abhängig. Nach dem Vorbild der französischen Afrikapolitik, dem die EU aufgrund ihrer vage formulierten Strategie eher unfreiwillig folgt, hält sie mit ihren Battlegroups aber auch Kapazitäten bereit, mit denen sie kurzfristig intervenieren und als Zünglein an der Waage in kritischen Situationen ihren Verbündeten zum kurzfristigen Sieg verhelfen kann. Für die mittelfristige Stabilisierung im Falle größerer Konflikte, die erfahrungsgemäß verlustreich und wenig erfolgreich ablaufen, will sie keine eigenen Kapazitäten bereitstellen. Stattdessen hat sie die AU und die ECOWAS militarisiert und zu Söldnerorganisationen degradiert, die solche Einsätze kostengünstiger nach europäischen Vorgaben erfüllen, ohne dass die EU politisch die Verantwortung für deren Scheitern übernehmen müsste.

http://www.imi-online.de/2009/06/15/die-europaeische-sic/

This post was edited by TheGood on Nov 19 2015 08:08am
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Nov 19 2015 08:05am
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Nov 19 2015 08:37am
http://www.imi-online.de/2015/08/06/syrien-wie-luftabwehr-und-voelkerrecht-ausgehebelt-wurden/


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Gefahr durch Islamisten lange bekannt – und toleriert

Ein im Mai 2015 veröffentlichtes Dokument der US-Geheimdienste aus dem August 2012 gibt demgegenüber Einblicke in den Erkenntnisstand der US-Regierung und vermutlich auch ihrer Verbündeten zum damaligen Zeitpunkt. Darin heißt es bereits einleitend zur „generellen Situation“, dass der Konflikt eine klare Tendenz zur Konfessionalisierung aufweise und „Salafisten, die Muslimbruderschaft und die Al Kaida die wesentlichen Kräfte hinter dem Aufstand in Syrien sind“.[2] Al Kaida sei mit Syrien vertraut und habe „die syrische Opposition von Anfang an sowohl ideologisch als auch durch die Medien unterstützt“. Unter „Annahmen über die zukünftige Entwicklung der Krise“ wird davon ausgegangen, dass sich die Situation zu einem „Stellvertreterkrieg“ entfalten werde, bei dem das Regime mit Hilfe Russlands, Chinas und Irans seine Kontrolle in den Küstenregionen aufrecht erhalten kann, die Opposition hingegen versuchen werde, die östlichen Regionen entlang der Grenzen zum Irak und der Türkei zu kontrollieren. Hierzu heißt es eindeutig: „Westliche Staaten, die Golfstaaten und die Türkei unterstützen diese Bemühungen“. Diese Situation werde „hilfreich dabei sein, Rückzugsgebiete (Save Havens) unter internationalem Schutz vorzubereiten, ähnlich dem, was sich in Libyen entwickelt hat, nachdem Bengasi als Kommandozentrum der Übergangsregierung ausgewählt wurde“. Unter den möglichen Effekten im Irak wird sogar das Entstehen des Islamischen Staats in etwa seiner heutigen Form prognostiziert: „Es besteht die Möglichkeit, dass ein erklärtes oder unerklärtes salafistisches Hoheitsgebiet (‚Principality‘) im Osten Syriens (Hasaka und Der Zor) entsteht und das ist exakt das, was die Unterstützer der Opposition wollen, um die syrische Regierung, die als strategisches Rückgrad (‚strategic depth‘) der schiitischen Expansion (Irak und Iran) angesehen wird, zu isolieren“. Auch die weiteren Konsequenzen für den Irak wurden bereits vorweggenommen: „Damit sind ideale Bedingungen für Al Kaida geschaffen, um in ihre Hochburgen in Mosul und Ramadi zurückzukehren und unter der Ideologie eines geeinten Jihad der irakischen und syrischen Sunniten neue Kraft zu gewinnen… ISI könnte durch die Vereinigung mit anderen terroristischen Organisationen in Syrien und Irak auch einen Islamischen Staat ausrufen, was eine schwere Bedrohung hinsichtlich der Einheit und des Schutzes des irakischen Territoriums bedeuten würde“.

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Nov 19 2015 09:04am
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Richter kapitulieren: „Merkel hat Rechtsordnung ausgesetzt“ Bei Menschenschleusern kennen Richter eigentlich keine Gnade. Mehrjährige Haftstrafen sind die Regel. Jetzt wurde ein 43-jähriger Serbe vom Amtsgericht Passau zu lächerlichen zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Die Urteilsbegründung ist der Hammer. Darin heißt[1] es: "Angesichts der Zustände an den Grenzen ist die Rechtsordnung von der deutschen Politik ausgesetzt, deshalb wird keine unbedingte Haftstrafe erteilt. Im Klartext heißt das: Weil Angela Merkel als Königin der Schlepper selbst dabei hilft Asylsuchende nach Deutschland zu schleusen und damit geltendes Recht aushebelt sieht sich das Gericht außer Stande angemessene Strafen zu verhängen.


:)

This post was edited by Sinsunderworld on Nov 19 2015 09:04am
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Nov 19 2015 09:45am
Quote (Sinsunderworld @ Nov 19 2015 05:04pm)
:)


Die Uhr tickt Mutti
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Nov 19 2015 09:58am
du gehst ganz schön offtopic für deine thesen marc, aber auch das liefert keinerlei erklärung für das exklusive muselproblem(habe versucht beispiele zu geben, andere wurden auch geknechtet und kommen klar)
da kannste auch noch 10 artikel dieser linksalternativen quelle posten
ich versuch ja auch nicht netzplanet.org oder sowas zu zitieren xD
es gibt genug orte an denen man sich das ohne westlichen einfluss in reinform anschauen kann, dafür muss man aber auch mal von seinem antiwesten dampfer runterkommen

was frankreich macht ist durchaus interessant, ich sehe aber immer noch nicht, dass das der grund an den verhältnissen dort sein soll
dreiste gebühren für alte schrottstraßen, ok xD
ansonsten haben die dort ihren absatzmarkt gesichert und trotzdem bekommt die örtliche bevölkerung nicht mal hin sich ein anständiges haus zu bauen und essen zu besorgen......


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/01/syrien-us-allianz-fliegt-terroristen-aus-um-sie-vor-russen-zu-schuetzen/
https://www.washingtonpost.com/politics/after-promising-to-end-two-wars-obama-may-leave-three-behind/2015/10/31/01f3f70a-7fe3-11e5-beba-927fd8634498_story.html

das wird dich sicher interessieren, is bekämpfen und unterstützen zur gleichen zeit beste leben

Quote (Sinsunderworld @ 19 Nov 2015 16:04)
:)


2016 ist sie weg

This post was edited by ampoo on Nov 19 2015 09:59am
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Nov 19 2015 10:10am
das war auch nur mal ein abstecher in andere regionen,wo wir den ländern durch unsere präsenz "helfen"

denke ist allgemein recht informativ

Quote
Mittlerweile haben sowohl die International Organization for Migration (IOM)[9] als auch die OECD[10] anerkannt, worauf Menschenrechtsaktivisten[11] und die Welternährungsorganisation (FAO)[12] schon zuvor hinwiesen: dass die EU-Fischereipolitik die Lebensgrundlage zahlreicher Menschen in Westafrika zerstört und damit unter anderem den Wunsch in der Bevölkerung erhöht, nach Europa auszuwandern.

Quote

Die NGOs FIAN und Germanwatch haben die Folgen des Freihandels in denjenigen Staaten, die bereits ihre Märkte für EU-Produkte geöffnet haben, eindrücklich dargestellt.[16] Milchpulver, Tomaten und sogar die Reste von Geflügel – Güter, deren „Produktion“ in der EU auf unterschiedliche Weise subventioniert wird – überschwemmen die Märkte in Westafrika und drängen die ansässigen Bauern aus dem Geschäft. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) berichtete gegenüber der Süddeutschen Zeitung: „Aus Verzweiflung über ihre aussichtslose Lage haben sich im Norden von Ghana einige Kleinbauern umgebracht“.[17] 2004 sollen allein wegen des Imports von Geflügelresten aus Europa 120.000 Landwirte in Kamerun ihren Arbeitsplatz verloren haben. Das hat nicht nur immense Folgen für die vielen einzelnen Betroffenen, es führt auch zu einem weiteren Anschwellen der Slums um die Großstädte und macht die Bevölkerung wesentlich anfälliger für Schwankungen in den Weltmarktpreisen für Nahrungsmittel.


nestle wäre hier auch ein gutes beispiel um zu zeigen, wie toll die menschen mit wasser von großkonzernen unterstützt werden. in regionen wo regelmäßig menschen verdursten und verhungern zwingt man ihnen nicht nur das teure wasser auf, nein man nimmt ihnen sogar die möglichkeit auf eigene quellen.

so viel zum thema es ncith schaffen sich essen zu besorgen
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Nov 19 2015 10:37am
Quote (TheGood @ Nov 19 2015 05:10pm)
das war auch nur mal ein abstecher in andere regionen,wo wir den ländern durch unsere präsenz "helfen"

denke ist allgemein recht informativ




nestle wäre hier auch ein gutes beispiel um zu zeigen, wie toll die menschen mit wasser von großkonzernen unterstützt werden. in regionen wo regelmäßig menschen verdursten und verhungern zwingt man ihnen nicht nur das teure wasser auf, nein man nimmt ihnen sogar die möglichkeit auf eigene quellen.

so viel zum thema es ncith schaffen sich essen zu besorgen



seh ich auch so , dass diverse konzerne des profites wegen menschen und ganze regionen ausbeuten und dass der kapitalismus uns irgendwann einholt ist ebenfalls so sicher wie das amen in der kirche.
aber man darf nicht pauschalieren und bei jedem land welches heute noch 400 jahre im rückstand ist die schuld dem westen/kapitalismus zu schieben


http://www.zeit.de/2015/37/thilo-sarrazin-interview-fluechtlinge-zuwanderung-integration-frontex/komplettansicht

Wir müssen unsere eigene Bevölkerung und unser Gesellschaftsmodell vor äußerer Bedrohung schützen. Dazu gehört auch ungeregelte, kulturfremde Einwanderung im Übermaß. Und zum anderen haben die Länder, in denen es schlecht läuft, die Aufgabe, sich selbst richtig zu entwickeln. Singapur war im Jahr 1960 ärmer als Ghana, beide waren damals britische Kolonien, und sehen Sie, wo Singapur heute steht und wo Ghana. Das hat Singapur keiner äußeren Macht zu verdanken, sondern nur sich selbst.


gibt noch zig andere ähnliche Bsp.
es liegt vorallem an der religion und der einstellung der menschen
schwarze und muslime sind von natur aus fauler und entspannter zudem kommt hinzu dass in diesen ländern überwiegend die frauen die ganze drecksarbeit machen müssen während die männer rumlungern
auch in 500 jahren werden diese länder noch mit esel und spaten ihre felder bewirtschaften , nicht weil der böse westen es so will sondern viel mehr weil die hohlbirnen es nicht anders wollen



























Auch ein krasser artikel
auch die kommentare dazu sind bis auf einige sachlicher als ich gedacht hätte


https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/asylbewerber-gehen-auf-krankenschwestern-los/






Otto Ohnesorge meint
19. November 2015 um 13:55

„Soweit uns bekannt ist, liegen der Polizei bisher keine Anzeigen wegen Übergriffen auf Krankenhauspersonal vor.“

Ja nee, is klaa.

Was das Schätzchen vergißt zu erzählen, daß das Krankenhauspersonal gebeten wurde, keine Anzeigen in diesen Fällen zu erstatten.
Man schüre damit nur unnötig Ausländerhaß.
Außerdem könnten die Angreifer nichts dafür, seien sie doch alle traumatisiert und
stammten aus einem anderen Kulturkreis.
Man müsse Verständnis zeigen.

Diese Einzelfälle hörten auch ganz von alleine auf.
Man müsse auch weiterhin und nun noch verstärkt, die Willkommenskultur pflegen.
Nur das und friedliches Entgegenkommen könne Abhilfe schaffen.
Anzeigen zerstörten das Vertrauensverhältnis ganz unnötig.

Dasselbe Prinzip erklärt man den Verkäuferinnen, die tatenlos zusehen, wie ihr Supermarkt leergeräumt wird.
Die Schäden übernimmt ohnehin das Sozialamt.

Die bespuckte, beleidigte und gebissene Krankenschwester wird sich hüten Anzeige zu erstatten, wenn die Krankenhausleitung signalisiert hat, daß "man das -natürlich- durchaus dürfe", das aber nicht erwünscht sei.

So geht Technik.

Und dann sülzt eine Sprecherin "uns liegen keine Anzeigen vor".
Alles ist gut.


This post was edited by Vaughn on Nov 19 2015 10:55am
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Nov 19 2015 10:53am
Tl,dr version für die lwtzten posts?
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Quote (JikelMackson @ Nov 19 2015 05:53pm)
Tl,dr version für die lwtzten posts?



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