Quote (Floro @ May 2 2010 12:19pm)
Die Helen-Keller-Schule:
Was für eine Schule ist sie?
Sie ist eine Grund-, Haupt- und Realschule mit dem Förderschwerpunkt "Sprache".
Die Helen-Keller-Schule ist für Schüler und Schülerinnen gedacht, die im Kindergarten, in der Grund-, Haupt- und Realschule aufgrund ihrer Sprache, ihrer Sprechweise und / oder ihres Kommunikationsverhaltens eine besonders intensive Förderung durch speziell ausgebildete Lehrkräfte benötigen.
Unsere Schülerinnen und Schüler haben Sprachentwicklungsstörungen. Dazu gehören Artikulationsstörungen (fehlerhafte Lautbildung), dysgrammatische Sprechweise (Satzbildungsschwäche), Wortfindungs- und Stimmstörungen, ein altersunangemessener Wortschatz und Kommunikationsstörungen (Stottern, Poltern, Schweigen).
Oft sind die Schüler und Schülerinnen neben allgemeinen Entwicklungsverzögerungen auch von Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche und / oder Wahrnehmungsschwächen betroffen.
Unsere Schule ist eine Durchgangsschule, d.h. unsere Schülerinnen und Schüler können je nach Leistungs- und Sprachentwicklungsstand in eine Regelschule wechseln. Schülerinnen und Schüler anderer Schulen wiederum können bei Bedarf zu uns kommen. Dies ist möglich, weil die Schulabschlüsse, Unterrichtsziele, Rahmenpläne und Bücher denen der Regelschule entsprechen.
Die Helen-Keller-Schule umfasst
- die Schulanfangsphase
- die Grundschulklassen 3 bis 6
- die Hauptschulklassen 7 bis 10
- die Realschulklassen 7 bis 10
Sie wird von Grundschülern aus Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau besucht. In die Oberschule gehen auch Schüler und Schülerinnen aus anderen Bezirken.
Der Unterricht findet in kleinen Klassenverbänden (durchschnittlich 12 Schüler) statt.
Zur Zeit besuchen etwa 270 Schüler und Schülerinnen die Schule. Sie werden von ca. 40 Lehrkräften unterrichtet.
Unterricht, Erziehung und sprachheilpädagogische Maßnahmen bilden eine Einheit. Der therapieimmanente Unterricht ist methodisch so aufgebaut, dass die individuellen Sprachauffälligkeiten des Kindes in allen Unterrichtsfächern berücksichtigt werden.
Zusätzlich wird jedes Kind in Kleinstgruppen durch spezielle sprachheilpädagogische Maßnahmen gefördert.
Unsere Schule arbeitet als offene Ganztagsschule. Dies bedeutet, dass ein Schulhort bei Bedarf besucht werden kann. In grüner Umgebung können die Schüler und Schülerinnen ihre Hausaufgaben erledigen und ihre Freizeit gestalten.
Die Kinder der Schulanfangsphase werden in Kleinbussen und Taxis zur Schule gefahren und nach Hause gebracht. Zusätzlich gibt es für ältere Schüler und Schülerinnen Schulbusse, die von zentralen Punkten abfahren.
-> ihr lacht über behinderte und türken ! hahah