Jup. Deswegen sag ich ja, dass man andere Entscheidungen hätte treffen müssen. Sowohl im Bereich der Transfers als auch im Bereich der Vereinsführung wurde nicht optimal gearbeitet. Die Frage wird sein, ob sich mit Watzke als Präsident und der "neuen" Geschäftsführung etwas an der Grundausrichtung ändert oder ob man weiterhin daran festhält, dass die wirtschaftliche Gesundung immer über den sportlichen Erfolg, verbunden mit einem gewissen Risiko, gestellt wird.
Ja sorry, aber das geschwurbel von wegen "wirtschaftliche gesundung" kauft dem Watzke doch keiner mehr ernsthaft ab, oder? Der beinahe-konkurs des BVB ist mittlerweile satte 20 jahre her, in den vergangenen 15 jahren hat man immer international gespielt, meist CL, dazu noch die klub-wm diesen sommer und verkäufe von toptalenten im wert von weit über einer halben milliarden in den letzten 8 jahren. Wieviel muss bitteschön noch passieren, damit der BVB mal anfängt, ambitionierter aufzutreten?
In der vergangenheit konnte man ja noch zynisch argumentieren, dass der BVB auch mit halbherzigen investments ins sportliche einen CL-platz sicher hatte und dass das dasein als gehobener ausbildungsklub profitabler für die shareholder war als der riskante versuch, mal mehr zu reißen - aber seit 2 jahren gilt das nicht mehr. Die BuLi geht ganz klar richtung "big 6" (oder "1+5" fall man so will), von denen jedes jahr 2 die futtertröge der CL verpassen werden. In dieser gemengenlage wäre es auch wirtschaftlich hirnrissig, nicht aufzurüsten.