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d2jsp Forums > Off-Topic > International > Deutsch > F. Merz Und Die Afd
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Jan 31 2025 03:25pm
Tja, jetzt steht Merz vor einem absoluten scherbenhaufen. Für wähler, die den asylirrsinn beendet sehen wollen, wurde nochmal anschaulich verdeutlich, dass die CDU in dieser hinsicht trotz aller scharfer rhetorik kein verlass ist; dass fortschritt in dieser richtung nur mit einer starken afd geht. Statt der afd stimmen abzuluchsen, hat man sie eher stärker gemacht.

Zugleich hat er durch das abstimmen mit der afd und die harte positionierung in der asylfrage bestimmt ein paar weichei-wähler aus der mitte des wählerspektrums verschreckt, wird auch dort verlieren. Und zudem hat er klar gemacht, dass er weder führungsstärke besitzt - schließlich hatte er seinen eigenen laden nicht im griff - noch strategischen weitblick, da er so vorgeprescht ist, ohne sicher zu sein, dass seine eigenen leute wenn's hart auf hart kommt auch mitziehen.

Für SPD und Grüne ist es ein zweischneidiges schwert. Ein paar wenige "merkel-wähler" werden sie wohl ziehen, und ihre stammwählerschaft wurde mobilisiert. Andererseits haben sie nochmal demonstrativ klar gemacht, dass sie eine politik blockieren, die mittlerweile eine überwältigende mehrheit der deutschen will.
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Jan 31 2025 03:45pm
Tja, jetzt steht Merz vor einem absoluten scherbenhaufen. Für wähler, die den asylirrsinn beendet sehen wollen, wurde nochmal anschaulich verdeutlich, dass die CDU in dieser hinsicht trotz aller scharfer rhetorik kein verlass ist; dass fortschritt in dieser richtung nur mit einer starken afd geht. Statt der afd stimmen abzuluchsen, hat man sie eher stärker gemacht.

Zugleich hat er durch das abstimmen mit der afd und die harte positionierung in der asylfrage bestimmt ein paar weichei-wähler aus der mitte des wählerspektrums verschreckt, wird auch dort verlieren. Und zudem hat er klar gemacht, dass er weder führungsstärke besitzt - schließlich hatte er seinen eigenen laden nicht im griff - noch strategischen weitblick, da er so vorgeprescht ist, ohne sicher zu sein, dass seine eigenen leute wenn's hart auf hart kommt auch mitziehen.

Für SPD und Grüne ist es ein zweischneidiges schwert. Ein paar wenige "merkel-wähler" werden sie wohl ziehen, und ihre stammwählerschaft wurde mobilisiert. Andererseits haben sie nochmal demonstrativ klar gemacht, dass sie eine politik blockieren, die mittlerweile eine überwältigende mehrheit der deutschen will.


Ja genau, es spricht immer mehr für eine handlungsunfähige GroKo ab 2025 (mit nun gestiegenem Anteil des linken Koalitionspartners), die den Niedergang unserer Nation schlichtweg durchverwaltet. Deprimierend.

Davon abgesehen wäre das Gesetz auch mit den Unionsstimmen gescheitert (zumindest einer war wohl wirklich krank, sodass mehr als ein Unentschieden nicht erzielbar gewesen wäre). Die Abweichler in der FDP haben den Ausschlag gegeben.
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Jan 31 2025 04:40pm
Verstehe die ganzen dullies nicht die sagen merz hat verloren. War halt mutig was er gemacht hat, aber in deutschland darf man gewisse themen ja nicht ansprechen.

Dieses land ist eh strunzdumm und wird zugrunde gehen.
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Jan 31 2025 07:35pm
Verstehe die ganzen dullies nicht die sagen merz hat verloren. War halt mutig was er gemacht hat, aber in deutschland darf man gewisse themen ja nicht ansprechen.

Dieses land ist eh strunzdumm und wird zugrunde gehen.

Den tabubruch wagen, schaden für die eigene reputation hinnehmen, den gegner mobilisieren (schaut euch nur die ganzen demos der üblichen verdächtigen an) und am ende doch mit leeren händen dastehen, ist halt nicht so der bringer.

Ich finde es mutig und richtig, dass er die entscheidung in der asylfrage gesucht hat und seine partei endlich klar und glaubwürdig positionieren wollte. Dumm nur, dass er stattdessen lediglich offengelegt hat, wie sehr in dieser frage seine eigene partei, und auch der ihm am nahestehendste koalitionsparter FDP, gespalten sind.

Dank seines mutes haben die deutschen wähler jetzt klarheit - nur halt zu seinen ungunsten. Wähler, für die die brandmauer zur AfD eine rote linie ist, haben jetzt die bestätigung, dass Merz und der Union nicht zu trauen ist. Wähler, die endlich eine echte asylwende wollen, wissen jetzt, dass innerhalb der CDU noch immer eine kritische masse zu Merkel's 'wir schaffen das' steht.

This post was edited by Black XistenZ on Jan 31 2025 07:36pm
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Feb 1 2025 12:32am
Die Demaskierung der Abgeordneten & Parteien ist in der Tat eines der guten Dinge sowie der emotionale Politzirkus, der während und um diese Abstimmung stattfand.

Ebenso thematisiert es deutlich den Zwist zwischen den Merkelianern und Merz. So deutlich wäre es für die Wahlberechtigten nicht so sichtbar gewesen, hätte Merz diese Abstimmung nicht geplant.

In Sachen Migrationspolitik kann man diese Abstimmung grob gesagt wie den vorgezogene Wahlomat einstufen. ^^
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Feb 1 2025 12:44am
Der Reputationsschaden für die CDU ist aus meiner Sicht gar nicht mal so sehr wegen der Abweichler in der eigenen Bundestagsfraktion entstanden: 184/196 Ja-Stimmen, 12/196 nicht abgegebene Stimmen. Keine Neins, keine Enthaltungen. Nicht perfekt, aber auch kein Desaster. Mit einer etwas größeren Fraktion hätte es funktioniert.

Der eigentliche Schaden entsteht doch durch den Widerspruch der eigenen Ministerpräsidenten (aus Kiel und Berlin zum Beispiel), die schon im Vorfeld angedroht haben, dieses Gesetz im Erfolgsfall im Bundesrat zu blockieren. Ein Dutzend Verweigerer kann man im nächsten Bundestag vielleicht noch überstimmen. An Günther und Wegner kommt man jedoch nicht so einfach vorbei.

An sich kann Merz froh sein über dieses Ende. Man stelle sich vor, er hätte sich jetzt noch 3 Wochen lang mit Querschüssen aus dem eigenen Laden herumplagen müssen. Das hätte Rot-Grün bis zum Wahltag ausgeschlachtet.
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Feb 1 2025 02:22am
Ich glaube, wenn man es etwas globaler betrachtet war die ganze Woche alles in allem ein Erfolg. Es hat sich gezeigt, dass die Wende in der Politik, die schon seit 2014 schwelt, endlich Flammen schlägt. Es ist für Merz im Einzelnen vl nicht perfekt gelaufen, aber ich denke es hat ein Aufbrechen des verkrusteten Einheitsbreis stattgefunden und die CDU positioniert sich endlich mal wieder dort wo sie eigtl hingehört.
Die ganzen Demos zeigen doch nur, dass genau das alles Wirkung zeigt, dieses Aufbäumen der Links/grünen Gesellschaft zeigt doch, dass der Stachel im Wohlstandsfleisch weiter hineingedrückt wird.

Ich sehe diese Woche als Beginn einer Wende hin zu einer konservativen Politik, die min. 50% des Volkes möchte und was nicht mehr länger ignoriert werden kann.
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Feb 1 2025 03:44am
Ich glaube, wenn man es etwas globaler betrachtet war die ganze Woche alles in allem ein Erfolg. Es hat sich gezeigt, dass die Wende in der Politik, die schon seit 2014 schwelt, endlich Flammen schlägt. Es ist für Merz im Einzelnen vl nicht perfekt gelaufen, aber ich denke es hat ein Aufbrechen des verkrusteten Einheitsbreis stattgefunden und die CDU positioniert sich endlich mal wieder dort wo sie eigtl hingehört.
Die ganzen Demos zeigen doch nur, dass genau das alles Wirkung zeigt, dieses Aufbäumen der Links/grünen Gesellschaft zeigt doch, dass der Stachel im Wohlstandsfleisch weiter hineingedrückt wird.

Ich sehe diese Woche als Beginn einer Wende hin zu einer konservativen Politik, die min. 50% des Volkes möchte und was nicht mehr länger ignoriert werden kann.


Du weisst dassein grossteil der linken demos vom der regierung finanziert werden, während man versucht die "rechten" demos zu unterbinden und auf freiwilliger basis entstehen?
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Feb 1 2025 06:14am
Der Reputationsschaden für die CDU ist aus meiner Sicht gar nicht mal so sehr wegen der Abweichler in der eigenen Bundestagsfraktion entstanden: 184/196 Ja-Stimmen, 12/196 nicht abgegebene Stimmen. Keine Neins, keine Enthaltungen. Nicht perfekt, aber auch kein Desaster. Mit einer etwas größeren Fraktion hätte es funktioniert.

Der eigentliche Schaden entsteht doch durch den Widerspruch der eigenen Ministerpräsidenten (aus Kiel und Berlin zum Beispiel), die schon im Vorfeld angedroht haben, dieses Gesetz im Erfolgsfall im Bundesrat zu blockieren. Ein Dutzend Verweigerer kann man im nächsten Bundestag vielleicht noch überstimmen. An Günther und Wegner kommt man jedoch nicht so einfach vorbei.

An sich kann Merz froh sein über dieses Ende. Man stelle sich vor, er hätte sich jetzt noch 3 Wochen lang mit Querschüssen aus dem eigenen Laden herumplagen müssen. Das hätte Rot-Grün bis zum Wahltag ausgeschlachtet.


Sehr guter punkt!


Ich bleibe aber dabei, dass es ein strategischer fehler und schuss in den ofen war für Merz. Die korrekte vorgehensweise, aus rein machttaktischer CDU-sicht, wäre es gewesen, den wahlkampf im schlafwagenmodus zu beenden, den sicheren sieg mitzunehmen und dann im neuen bundestag dieses gesetz mit viel größerer/sicherer mehrheit mit stimmen von FDP und AfD zusammen durchzudrücken. Die SPD hätte aufgejault, aber letztlich nichts dagegen tun können. Verweigert sie sich dann den koalitionsgesprächen mit der CDU, bleibt Merz nichts anderes übrig als entweder mit der AfD zu koalieren (supergau für rotgrün) oder neuwahlen, bei denen rotgrün weiter abschmieren werden. Sie hätten sich zähneknirschend fügen müssen.

So wäre es zur scheinbar unvermeidlichen schwarz-roten koalition gekommen, aber Merz hätte davor noch ein bis zwei gesetze zur migrationspolitik durchgebracht, die mit rotgrün halt nicht gehen. Dadurch hätte seine partei erheblich an glaubwürdigkeit gewonnen bei dem einen thema, das konservative wähler von ihnen weg und zur AfD hin treibt. Und dieses latente drohen mit der "machtoption AfD" hätte auch für die folgenden jahre seine verhandlungsposition gegenüber dem koalitionspartner SPD gestärkt.

This post was edited by Black XistenZ on Feb 1 2025 06:15am
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Feb 1 2025 06:17am
Der Reputationsschaden für die CDU ist aus meiner Sicht gar nicht mal so sehr wegen der Abweichler in der eigenen Bundestagsfraktion entstanden: 184/196 Ja-Stimmen, 12/196 nicht abgegebene Stimmen. Keine Neins, keine Enthaltungen. Nicht perfekt, aber auch kein Desaster. Mit einer etwas größeren Fraktion hätte es funktioniert.

Der eigentliche Schaden entsteht doch durch den Widerspruch der eigenen Ministerpräsidenten (aus Kiel und Berlin zum Beispiel), die schon im Vorfeld angedroht haben, dieses Gesetz im Erfolgsfall im Bundesrat zu blockieren. Ein Dutzend Verweigerer kann man im nächsten Bundestag vielleicht noch überstimmen. An Günther und Wegner kommt man jedoch nicht so einfach vorbei.

An sich kann Merz froh sein über dieses Ende. Man stelle sich vor, er hätte sich jetzt noch 3 Wochen lang mit Querschüssen aus dem eigenen Laden herumplagen müssen. Das hätte Rot-Grün bis zum Wahltag ausgeschlachtet.


was fürn reputationsschaden? Die machen genau das, was die Wähler fordern. Merz ist super für Euch Deutsche. Wünschte wir hätten den in Österreich. Klar Kante gegen Extreme und spricht an, dass für Asyl aber auch Sozialpolitik Leistung miteinfließen muss. Das sind genau zwei unserer Probleme in den Bereich, die Tachinierer die nichts tun und allen auf der tasche liegen und es damit für jene verschlechtern, die leider wirklich keine Leistung bringen können. Das nennt man die Wurzel des Übels.

Und wenn ich mir ansehe in was für ein Loch Verbrecher in Afghanistan gesteckt werden und wenn da wer hier in Europa einer richtige scheiße baut wie Menschen niederstechen.. was dann für Samthandschuhe manche anziehen: ja muss man verstehen, ja der ist psychisch mitgenommen blabla, da scheißen normale Menschen drauf. der gehört bestraft. Ende.

Aber das löst halt der Populismus nicht. Vor allem was ist die AfD? gegen quer LQBTGI und Ausländer? Weidel, lesbische Ehe mit Kindern, steuerflüchtig Wohnsitz Schweiz, die Ehefrau von ihr Migrantin (Wirtschaftsflüchtling). Also was willst damit? Wasser predigen, Wein saufen.. unsere Rechtsrechten in Österreich sind da zumindest ein bisschen ehrlicher, geben auch immer wieder die Gesinnung zu, in soggennanten Einzellfallskandalen.
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