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Dec 13 2020 10:00am
Quote (Fluechtlingshelferin @ Dec 13 2020 02:59pm)
LOL du glaubst sicher auch an Reptiloiden und dass die Mondlandung gefälscht ist!!!

Gruß
Meta123 :santa:


Contergan wurde damals auch als völlig unproblematisch eingeschätzt...
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Dec 14 2020 03:34pm
Quote (Black XistenZ @ 13 Dec 2020 14:22)
Ich glaube nicht. Spätestens ab april werden die infektionen saisonbedingt zurückgehen, und bis oktober, wenn es wieder kalt wird, hat man erhebliche teile der bevölkerung geimpft. Wenn zb 80% der hochrisiko-gruppe geimpft sind, sinken die todeszahlen alleine dadurch schon um rund 70% oder so, weil ja fast alle todesfälle aus dieser gruppe stammen. Es kann schon sein, dass wir im dezember 2021 nochmal 20k tägliche corona-fälle haben (bei wesentlich weniger restriktionen als dieses jahr), aber eben fast nur bei den jungen, gesunden, kaum gefährdeten - und dementsprechend mit wesentlich weniger belastung der intensivstationen und todesfällen, und eben ohne das drohende schreckgespenst eines zusammenbrechenden gesundheitswesens.

Maßnahmen, die keine echten "kosten" verursachen wie zb masken, wird es wohl auch im winter 2021 noch mal geben (2022 dann eher nicht mehr), aber ansonsten wird man das virus weitestgehend laufen lassen können. Ausserdem wird die impfstoffproduktion im jahresverlauf massivst ausgebaut werden, ich vermute, dass man bis ende oktober 2021 auch die meisten impfbereiten jüngeren impfen konnte. Wirklich kritisch ist daher imho nur noch der aktuelle winter. Man muss sich irgendwie bis ende märz/anfang april durchwursteln.

Wesentlich kritischer als die eigentliche coronasituation sehe ich ab frühjahr die wirtschaftlichen folgen. Die insolvenzpflicht wird man nicht ewig ausgesetzt lassen können, die pleitewelle ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Firmenschließungen usw werden die arbeitslosigkeit in die höhe schnellen lassen. Dem schlafmichel wird die größenordnung der rechnung natürlich erst dann bewusst werden, wenn nach der wahl die steuern kräftig erhöht werden. :rolleyes:


Sehr schön skizziertes Szenario eigentlich
Könnte von mir sein
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Dec 14 2020 04:01pm
War vorhin einkaufen u dachte wie absurd den Bürgern zu erklären, dass in zwei Tagen der harte Lockdown erfolgt. Hier ist überall dermaßen die Hölle los gewen. Die Leute kaufen panikartig, vermutlich wegen Weihnachtsgeschenken , waren alle ziemlich zusammen gepfercht aber hauptsache Mäsklein auf :P Als ob der Virus ab Mittwoch schlimmer wäre als gestern oder heute morgen

This post was edited by Fluechtlingshelferin on Dec 14 2020 04:03pm
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Dec 14 2020 04:09pm
Quote (Fluechtlingshelferin @ Dec 14 2020 11:01pm)
War vorhin einkaufen u dachte wie absurd den Bürgern zu erklären, dass in zwei Tagen der harte Lockdown erfolgt. Hier ist überall dermaßen die Hölle los gewen. Die Leute kaufen panikartig, vermutlich wegen Weihnachtsgeschenken , waren alle ziemlich zusammen gepfercht aber hauptsache Mäsklein auf :P Als ob der Virus ab Mittwoch schlimmer wäre als gestern oder heute morgen


ja, durch die ganzen einschränkungen wie verkürzte öffnungszeiten erreicht man genau das gegenteil.
überall nur noch gedränge :wacko:
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Dec 14 2020 10:57pm
Quote (Fluechtlingshelferin @ 14 Dec 2020 23:01)
War vorhin einkaufen u dachte wie absurd den Bürgern zu erklären, dass in zwei Tagen der harte Lockdown erfolgt. Hier ist überall dermaßen die Hölle los gewen. Die Leute kaufen panikartig, vermutlich wegen Weihnachtsgeschenken , waren alle ziemlich zusammen gepfercht aber hauptsache Mäsklein auf :P Als ob der Virus ab Mittwoch schlimmer wäre als gestern oder heute morgen


trotz aller der angstkampagnen auf allen kanälen haben die meisten menschen unter 55 eben doch begriffen, dass ihnen persönlich kaum ein risiko durch corona droht. im märz/april hatten viele leute noch echte angst, aber mittlerweile klappt das nicht mehr. und nur aus "solidarität" mit alten mumien fahren die leute eben nicht für monate ihr leben runter. das ist wieder derselbe denkfehler, den unsere "eliten" in politik und medien schon bei der flüchtlings- und euro-krise hatten: man überschätzt völlig, zu wie viel solidarität mit wildfremden das gemeine volk bereit ist.

dazu kommt dann im fall von corona noch eine grottenschlechte kommunikation: im sommer, als die situation entspannt war, haben merkel, söder, lauterbach und die virologen weiter aus allen rohren vor der zweiten welle gewarnt, die 5 monate lang stets unmittelbar bevorstand. dadurch sind die leute gegenüber diesen warnungen abgestumpft, und als ab oktober wirklich die zweite welle kam, hat keiner mehr die warnungen ernst genommen und das volk war corona-müde. zudem natürlich die völlige unfähigkeit, der bevölkerung irgendeine perspektive oder langfristige lösung anzubieten. immer ging es nur um die frage "harter lockdown, ja oder nein", aber nie darum, wie es nach einem etwaigem harten lockdown eigentlich weitergehen soll, angesichts noch mindestens 2 weiterer wintermonate nach seinem ende.

auch diesbezüglich hat die regierung mal wieder völlig versagt - wenn den menschen ein lockdown bis zum sankt nimmerleinstag droht, lassen sie es lieber vorher nochmal so richtig krachen. es wäre für die bereitschaft der bevölkerung, sich an die regeln zu halten, wesentlich sinnvoller, zu sagen "lockdown bis 10. januar, definitiv nicht länger, egal wie die zahlen dann aussehen" als jetzt schon wieder anzufangen mit "könnte auch länger dauern" oder "wir müssen die inzidenz unter (den von uns willkürlich festgelegten wert von) 50 neuinfektionen pro 100k einw. pro woche bringen, egal wie lange das dauert, whatever it takes". :wallbash:

This post was edited by Black XistenZ on Dec 14 2020 10:57pm
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Dec 15 2020 12:16am
Quote (Black XistenZ @ 15 Dec 2020 05:57)
trotz aller der angstkampagnen auf allen kanälen haben die meisten menschen unter 55 eben doch begriffen, dass ihnen persönlich kaum ein risiko durch corona droht. im märz/april hatten viele leute noch echte angst, aber mittlerweile klappt das nicht mehr. und nur aus "solidarität" mit alten mumien fahren die leute eben nicht für monate ihr leben runter. das ist wieder derselbe denkfehler, den unsere "eliten" in politik und medien schon bei der flüchtlings- und euro-krise hatten: man überschätzt völlig, zu wie viel solidarität mit wildfremden das gemeine volk bereit ist.

dazu kommt dann im fall von corona noch eine grottenschlechte kommunikation: im sommer, als die situation entspannt war, haben merkel, söder, lauterbach und die virologen weiter aus allen rohren vor der zweiten welle gewarnt, die 5 monate lang stets unmittelbar bevorstand. dadurch sind die leute gegenüber diesen warnungen abgestumpft, und als ab oktober wirklich die zweite welle kam, hat keiner mehr die warnungen ernst genommen und das volk war corona-müde. zudem natürlich die völlige unfähigkeit, der bevölkerung irgendeine perspektive oder langfristige lösung anzubieten. immer ging es nur um die frage "harter lockdown, ja oder nein", aber nie darum, wie es nach einem etwaigem harten lockdown eigentlich weitergehen soll, angesichts noch mindestens 2 weiterer wintermonate nach seinem ende.

auch diesbezüglich hat die regierung mal wieder völlig versagt - wenn den menschen ein lockdown bis zum sankt nimmerleinstag droht, lassen sie es lieber vorher nochmal so richtig krachen. es wäre für die bereitschaft der bevölkerung, sich an die regeln zu halten, wesentlich sinnvoller, zu sagen "lockdown bis 10. januar, definitiv nicht länger, egal wie die zahlen dann aussehen" als jetzt schon wieder anzufangen mit "könnte auch länger dauern" oder "wir müssen die inzidenz unter (den von uns willkürlich festgelegten wert von) 50 neuinfektionen pro 100k einw. pro woche bringen, egal wie lange das dauert, whatever it takes". :wallbash:


Habe aktuell auch mein corona all time down und exakt daran liegt es bei mir.
Im März war das ganze so spontan und auch konsequent durchgezogen, dass das ganze überhaupt nicht so dramatisch für mich war.
Aber nun ist man natürlich mit der selben Erwartung daran gegangen und habe mir gesagt, es ist ja nicht so schlimm. einfach die Auszeit nutzen und mal intensiv 1-2 Monate zuhause am fingerboard trainieren und mehr Zeit für die thesis. Nun wird der lockdown ständig verlängert, nix 1-2 Monate und ich frage mich ernsthaft, wofür ich mich überhaupt alle 2 Tage ans Board hänge und meine Laufschuhe anziehe, wenn ich gar kein Licht mehr am Ende des Tunnels sehe.
Habe deswegen jetzt schon knapp zwei Woche meine Laufschuhe nicht mehr angesehen und hänge nur noch 1-2x die Woche am fingerboard.

Dazu kommt natürlich noch, dass die ganzen Maßnahmen für meine Gegend völlig absurd hoch sind und ich weder im privaten, noch beruflichen Umfeld jemanden kenne der den Quatsch jemals hatte.
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Dec 15 2020 12:23am
Quote (Multifunktionsdrucker @ 15 Dec 2020 07:16)
Habe aktuell auch mein corona all time down und exakt daran liegt es bei mir.
Im März war das ganze so spontan und auch konsequent durchgezogen, dass das ganze überhaupt nicht so dramatisch für mich war.
Aber nun ist man natürlich mit der selben Erwartung daran gegangen und habe mir gesagt, es ist ja nicht so schlimm. einfach die Auszeit nutzen und mal intensiv 1-2 Monate zuhause am fingerboard trainieren und mehr Zeit für die thesis. Nun wird der lockdown ständig verlängert, nix 1-2 Monate und ich frage mich ernsthaft, wofür ich mich überhaupt alle 2 Tage ans Board hänge und meine Laufschuhe anziehe, wenn ich gar kein Licht mehr am Ende des Tunnels sehe.
Habe deswegen jetzt schon knapp zwei Woche meine Laufschuhe nicht mehr angesehen und hänge nur noch 1-2x die Woche am fingerboard.

Dazu kommt natürlich noch, dass die ganzen Maßnahmen für meine Gegend völlig absurd hoch sind und ich weder im privaten, noch beruflichen Umfeld jemanden kenne der den Quatsch jemals hatte.



Quote (Multifunktionsdrucker @ 26 Nov 2020 16:06)
Und jetzt drehen wir den Spieß mal etwas um :)

Ich wohne in der Schweiz, mein halbes Unternehmen hat sich an corona infiziert, kann die Aufträge nicht mehr zeitgerecht abarbeiten und uns drohen im Unternehmen extreme Verluste. Eventuell muss sogar das Unternehmen dicht machen, in dem ich arbeite.
Dazu kommt, dass die Pandemie meine mum und leider auch meine Freundin mit sich genommen hat. Ich weiß gar nicht so recht, ob ich überhaupt noch leben möchte und wohin die Reise noch weiter gehen soll.


trollolol.
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Dec 15 2020 12:49am
Quote (Black XistenZ @ Dec 15 2020 07:23am)
trollolol.


Dir ist bewusst, das m4ntis den 2. Text aus einer fiktiven Sicht geschrieben hat? :mellow:


Schweiz auch wieder beste:
Soeben in den Nachrichten:
Ärzte und Spitäler sind am Anschlag. Fordern harte Massnahmen
Und gleich der Artikel darunter
Post in am Anschlag. Fordert Lockerung der Massnahmen

:rofl:

Egal wie man es macht, einer jammert immer.

Und auch:
Ein Kompromiss ist dann gut, wenn jemand mit der Lösung richtig froh ist.

Somit scheint der weg korrekt zu sein

This post was edited by KingLeoric on Dec 15 2020 12:50am
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Dec 15 2020 12:54am
Quote (KingLeoric @ 15 Dec 2020 07:49)
Dir ist bewusst, das m4ntis den 2. Text aus einer fiktiven Sicht geschrieben hat? :mellow:


Schweiz auch wieder beste:
Soeben in den Nachrichten:
Ärzte und Spitäler sind am Anschlag. Fordern harte Massnahmen
Und gleich der Artikel darunter
Post in am Anschlag. Fordert Lockerung der Massnahmen

:rofl:

Egal wie man es macht, einer jammert immer.

Und auch:
Ein Kompromiss ist dann gut, wenn jemand mit der Lösung richtig froh ist.

Somit scheint der weg korrekt zu sein


die schweiz hat ja auch eine höhere inzidenz als deutschland, trotzdem bleiben die läden und sogar die skilifte geöffnet. wobei ich vermute, dass auch ihr einen harten lockdown in den zwei wochen der weihnachtsferien (27.12.-10.01.) bekommen werdet - einfach weil der zeitpunkt so günstig dafür ist. einen wirtschafts- und gesellschaftsverträglicheren zeitpunkt für einen lockdown findet man diesen winter nicht mehr.
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Dec 15 2020 01:11am
Quote (Black XistenZ @ Dec 15 2020 07:54am)
die schweiz hat ja auch eine höhere inzidenz als deutschland, trotzdem bleiben die läden und sogar die skilifte geöffnet. wobei ich vermute, dass auch ihr einen harten lockdown in den zwei wochen der weihnachtsferien (27.12.-10.01.) bekommen werdet - einfach weil der zeitpunkt so günstig dafür ist. einen wirtschafts- und gesellschaftsverträglicheren zeitpunkt für einen lockdown findet man diesen winter nicht mehr.


Wird in der Schweiz keinen zweiten Lockdown geben.
Dafür ist das bürgerliche Lager zu stark.
Zur Beschliessung eines Lockdowns braucht es die Unterstützung der FDP oder SVP. Und beide Parteien lehnen weiter Massnahmen ab.

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