Quote (FFIX @ Dec 8 2017 03:27pm)
Short = Kurz
Long = Lang
Wie lange du dein Geld da oder dort anlegst...
Ich shorte bei XY
Bei ZX habe halte ich long
Selbsterklärend..
nicht so ganz richtig
https://www.boerse.de/grundlagen/etf/Die-Short-Strategie-251Quote
Unter dem Fachbegriff »Shorten« versteht man, auf einen Kursrückgang zu setzen.
Im Prinzip haben Sie an den Börsen zwei Möglichkeiten:
Sie können auf steigende oder fallende Kurse spekulieren. Natürlich kann sich auch ein Markt längere Zeit seitwärts bewegen, doch langfristig gibt es an den Märkten immer ein Auf und Ab.
In der Vergangenheit hatten vor allem Privatanleger nur die Möglichkeit auf steigende Kurse zu setzen. So etwas nennt man eine Long-Strategie. Wenn Sie eine Aktie oder einen herkömmlichen Investmentfonds kaufen, gehen Sie automatisch davon aus, dass die Kurse steigen werden. Eine solche einseitige Anlagestrategie ist aber bedenklich, denn es gab lange Börsenphasen, in denen die Kurse vor allem fielen. Sie sollten sich also beide Chancen und beide Richtungen offen halten.
In den USA können Anleger schon seit vielen Jahrzehnten auch von fallenden Kursen profitieren, indem sie Aktien leer verkaufen, d.h. man kann Aktien verkaufen, die man gar nicht besitzt und so durch fallende Kurse Gewinne erzielen. Allerdings müssen diese leer verkauften Aktien erworben werden, wenn der Aktienkurs wider Erwarten steigen sollte.
ist imo wetten auf eine oder andere seite oft mit hebeln etc
Quote
leveraged Strategien (Hebelstrategien)
Mit einigen ETFs können Sie die Wertentwicklung hebeln. Stellen Sie sich vor, der DAX steigt an einem Börsentag um 2 Prozent. Wenn Sie einen zweifachen Hebel haben, bedeutet dies, dass Sie an diesem Tag eine Wertsteigerung von 4 Prozent erzielt haben allerdings kann sich die Hebelwirkung auch ins Gegenteil umschlagen. Wenn der zugrundeliegende Index deutlich verliert, machen Sie mit einem gehebelten ETF die doppelten Verluste.
Hebel-ETFs eignen sich daher nur für sehr risikobereite Anleger, die ein kurzfristiges spekulatives Interesse haben.
Für die Altersvorsorge sind gehebelte ETFs völlig ungeeignet.
Bislang gibt es ETFs nur mit zweifachem Hebel. Andere Anlageinstrumente wie
Optionsscheine,
Optionen und
Knock-out-Zertifikate
haben eine wesentlich stärkere Hebelwirkung, die bis zu einem hundert- oder in extremen Ausnahmefällen gar tausendfachen Faktor reichen kann. Aber selbst für hart gesottene Trader sind solche Hebelwirkungen nur schwer steuerbar.
Ein Manko der gehebelten ETFs besteht darin, dass sie – wie bereits am Beispiel der Short-ETFs erläutert – auf Tagesbasis ihre Hebelwirkung entfalten. Die langfristige, theoretisch berechnete Wertentwicklung kann beträchtlich von der Performance des Hebel-ETFs abweichen. Gehebelte ETFs eignen sich daher lediglich für ein Kurzfristinvestment von wenigen Tagen. Trader, die mit dem entsprechenden Fachwissen und der notwendigen Erfahrung auf Leverage setzen möchten, sollten andere Finanzprodukte mit einbeziehen, die eine maßstabsgerechte Performance aufweisen.
This post was edited by TillSchweiger on Dec 8 2017 07:35am