Quote (Manartoth @ Nov 30 2018 04:56pm)
Wie wäre es wenn du anfängst zu Argumentieren anstatt zu relativieren
Ich rede von Eroberungskämpfen du Antwortest irgendwas von Juden und Sklaven und Migranten ....Okay
"Völkerwanderungen" haben eine Ursache und die selten Positiv.
Bleib bitte Sachlich, ansonsten macht es das alles hier keinen Sinn.
Es ist schön zu sehen, dass du über geschichtliches Fachwissen verfügst, aber jede Frage mit geschichtlichen Ereignissen von vor 10 000 Jahren beantworten zu versuchen ist irgendwie schwach.
Hast du auch eine Meinung ?
Abduktion (lat. abductio) => Versuchte die Erkenntnis von zwei unterschiedlichen Personen zu erweitern im Bezug auf ihr Verständnis der Geschichte. Sie sollen ihre eigene Schlüsse daraus ziehen. Habe lediglich an Beispielen versucht klar zu machen, dass gewisse Aufassungen einfach gegen historische Fakten sprechen =>Einer behauptete es gab nie Migration außerhalb von Europa => Der andere hat mir etwas unterstellt, dass Ich nie behauptet habe xd
=>Versuche nicht zu zeigen, dass andere falsch liegen, sondern ihr Blickfeld zu erweitern => Was hast du eigentlich gegen diese Methode?
=> Du willst meine Meinung? Für mich kein Problem... => Ich habe doch ziemlich klar von Diversität in Sprache/Kultur/Überzeugungen/Gesinnungen/Glauben/Völker(wanderungen) usw gesprochen
=> Es war schon immer eine Dynamik (auch wenn nicht in einem solchen Tempo wie im postindustriellen zeitalter zb als Vergleich
=> Es ist auch heute eine Dynamik mMn (aber eine schnellere und andere)
=> Wenn man aber schon bei Fakten anfängt fast schon ideologisch "dogmatisch" normative Perspektiven zu entwickeln ... sollte man sich fragen wieviel man denn wirklich berücksichtigt.
=> Die Welt ist also im Wandel und war es vorher auch schon. Nicht nur die Migranten, sondern auch wir müssen uns einfach allgemein irgendwo anpassen. Wir können den Wandel aber genauso leugnen und in der (vermeintlich besseren) Vergangenheit leben. Für mich ist aber
dieses Verhalten aber nicht konservativ, sondern realitätsfern.
=> Das wird nur dazu führen, dass man sich gedanklich abschottet und selber verschließt und somit von der Zeit/Welt (deutschen) überholt wird) => Ich weis beispiele magst du nicht so aber in einigen Fassungen der Bibel werden Begrifflichkeiten wie "Weib", "Dirne" für heilige Frauen benutzt => Heute will idR aber keine Frau so genannt werden
=> Bei Sprache kommt es auch irgendwo drauf an wieviele Menschen neue "Wörter/Ausdrücke" benutzen (und irgendwann später fühlt man sich nicht mehr verstanden, noch versteht man die anderen)
=> Es geht heutzutage soweit, dass man sich die Welt in der man lebt sogar fast schon aussuchen kann (Parallelgesellschaften,Internetwelten) => Nicht nur von Migranten, auch von Neo-Nazzis, "Aluhutträgern" (so hat sich jemand selber hier bezeichnet), Zeugen Jehovas usw xd
=>Es ist also falsch diese ganzen Probleme ausschließlich auf die Migranten zu projezieren, wenn sie einen auch selbst betreffen können
=> Jugendwörter werden doch hier im ger sub auch oft gepostet => oder Anglizismen einfach benutzt und anerkannt ... welche noch nichtmal wichtig und/oder entscheidend sind, aber vorhanden
=> So ich hoffe du kriegst nicht wieder das Gefühl ich würde nur relativieren => War auch nie meine Absicht btw
Quote (ampoo @ Nov 30 2018 08:42pm)
du redest dich echt um kopf und kragen, befreite sklaven als germanische urväter :lol:
selten sowas hanebüchenes gehört, meine fresse
und was hat der demographische wandel auf einmal mit dem thema zu tun?
genau der ist ein weiterer grund gegen diesen wahnsinn
("Ich erinnere mich dunkel"): Wenn Römer keine Gefangenen gemacht haben hat man idr doch von Sklaven gesprochen? .... darum ging es aber garnicht.
Du hast mir unterstellt irgendwelche Vergleiche zu machen.
Ich habe lediglich hingewiesen, dass es den "Biodeutschen" aus unterschiedlichsten Gründen nicht geben kann und dieser Begriff mMn im Zeitgeist hängt xd.
Du selbst verwendest den Begriff "Urväter" (welches eigentlich genauso die Diversität impliziert).
Mir ging es doch eigentlich darum auf diese Vielfältigkeit hinzuweisen.... ich bin nicht dein ideologischer Feind xD
Quote (Black XistenZ @ Nov 30 2018 08:13pm)
der staat schiebt nicht in relevantem umfang ab. in jedem einzelnen momat seit 09/15 kamen deutlich mehr neuzugänge hinein als es abgänge durch abschiebungen oder freiwillige selbstausreisen gab.
wir haben in deutschland über 200k unmittelbar ausreisepflichtige ausländer, und über 600k abgelehnte asylbewerber insgesamt. die anerkennungsquoten liegen bei unter 30%, und bei rund 2% wenn wir nur über asyl gemäß deutschen grundgesetz (und nicht gemäß gfk oder eu-recht) reden. pro monat kommen circa 12-15k neue hinzu, und die monatlichen abschiebungen liegen bei unter 2k.
kleines mathe-quiz: wie lange wird es bei diesen zahlen dauern, bis wir alle abgelehnten asylbewerber abgeschoben haben?
- 1: so circa 5 jahre
- 2: unendlich lange
- 3: wir schaffen das?!
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was die aufnahme von "refugees", also von echten kriegsflüchtlingen angeht: mit dem geld, das in deutschland aufgewandt werden muss, um einen flüchtling ein jahr lang zu beherbergen und zu versorgen, könnte man in den herkunftsländern der flüchtlinge - oder in den nachbarländern der krisenregionen - mindestens die 10-fache menge an hilfsbedürftigen menschen auf gleichem niveau versorgen. in einer welt begrenzter ressourcen und nahezu unbegrenzten leids ist es daher auch moralisch in keinster weise zu rechtfertigen, unsummen für eine - im internationalen maßstab - vergleichsweise geringe zahl an "glücklichen" auszugeben, obwohl man mit dem selben aufwand viel mehr hätte erreichen können.
merkels flüchtlingspolitik wird immer mit einem moralinsaurem "wir sind ein reiches land und müssen doch helfen, alles andere wäre menschenfeindlich" begründet und verteidigt, dabei folgt aus "wir müssen helfen" noch lange nicht "wir müssen die alle bei uns in deutschland aufnehmen". in der tat ist, siehe oben, die massenhafte aufnahme von flüchtlingen in deutschland eben nicht moralisch sondern unmoralisch. die gutmenschen forcieren eine unfassbar ineffiziente verwendung der für humanitäre hilfe zur verfügung stehenden ressourcen, weil es so das beste für ihr eigenes schlechtes gewissen ist.
nicht nur aus praktischer sondern auch aus moralischer sicht muss ein vernünftiger menschen zwingend GEGEN merkels flüchtlingspolitik, GEGEN die massenhafte aufnahme von flüchtlingen in hochpreisigen industrieländern sein.Schau mal der Rechtsfall braucht in einem Rechtsstaat Zeit und Ressourcen ( In dubio pro reo => Lat. Im Zweifel für den Angeklagten) => Auch wenn man diesen versucht zu beschleunigen und zu optimieren
=> Ist ja auch nicht so als ob ich deine Aufregung nicht nachvollziehen kann
=> Unternehmer beschweren sich ja auch darüber dass "falsche" Flüchtlinge, die in der Ausbildung waren, abgeschoben werden => Die Ausbildung hätte ja auch ein Flüchtling bekommen können => (Recht <=>Gerechtigkeit)?
==> Es gibt viele Interessen und es jedem Recht zu machen ist sowieso eigentlich unmöglich
===> Und ja in der Theorie müsste es günstiger sein die dort günstiger versorgen zu können. Nur praktikabel (umsetzbar) scheint es angeblich dann doch nicht, was ich übrigens selbst sehr kritisch sehe xd
=====> Aber irgendwo kann ich es auch verstehen, dass man lieber nach Deutschland will als nach Uganda (und ich denke du auch)
=> Und die deutsche Regierung macht idR nichts ohne Eigeninteresse (ich verstehe auch, dass es für dich widersprüchlich ist, aber so ist Politik einmal xD)
This post was edited by googh on Nov 30 2018 07:55pm