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Apr 21 2018 06:58am
Ende April ist mit dem iShares MSCI World Small Cap UCITS ETF eine Alternative zum SPDR ETF in Deutschland handelbar (Kotierungsdatum 25.4.18 an der Xetra). Ich schätze Ende April/Anfang Mai wird der ETF dann auch bei Extra-Funds/JustETF gelistet.
https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/296576/


Hier noch ein paar lesenswerte Artikel zum Wochenende:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/denkfehler-die-uns-geld-kosten/denkfehler-die-uns-geld-kosten-20-die-tragik-von-monte-carlo-11805668.html
Quote
Aktienkurse verlaufen zwar nicht rein zufällig, dahinter steht schließlich auch die Entwicklung von Unternehmen.
Trotzdem ist ein Fehlschluss wie im Casino möglich: Wenn Anleger glauben, ein Kurs müsse sinken, nur weil er schon lange gestiegen ist (sie sprechen von „fälliger Kurskorrektur“), dann könnte es sein, dass sie „Gambler’s Fallacy“ erliegen.


http://www.morningstar.de/de/news/166711/willkommen-im-faktor-zoo!.aspx
Quote
Wie mein Kollege Ben Johnson sagt: "Es gibt schlicht und ergreifend keinen Back-Test, der schlechte Ergebnisse hervorbringt."
Wenn wir mit beeindruckenden Back-Test-Ergebnissen konfrontiert werden, wissen wir nicht, wie viele andere Strategien oder Faktoren ausprobiert wurden, die nicht gut ausgefallen sind.


Und hier noch ein lesenswerter Artikel zur Thematik Aktienrückkauf (Ursachen und Folgen), der sinkenden Anzahl an börsennotierten Unternehmen seit der Finanzkrise und dem dramatischen Rückgang von IPOs und was Private Equity damit zu tun hat.
http://www.blicklog.com/2018/04/17/aktienrueckkaeufe-kurspflege-mit-nebenwirkungen/
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Apr 23 2018 03:14pm
Ich habe mich von enhanced value, Prime value und multifaktor ETFs etc vorerst gänzlich abgewendet.

Gerade unter dem Standpunkt, dass Finanzökonomie keine experimentelle Wissenschaft sein kann, sollten auch sämtliche Faktormodelle (Fama & French und Co) mMn kritisch betrachtet werden.
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Apr 23 2018 03:17pm
hier geht es sicher um fg oder? habe meine 80 fg in eine eth enigma hauberk angelegt.
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Apr 24 2018 02:54am
Ich hab n Insider Tip bekommen und alles in Kämme investiert,

















es kommen lausige Zeiten
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Apr 24 2018 03:12am
Hab jetzt mal 1k in mtx und bmx gehauen. Hab ein gutes Gefühl
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Apr 29 2018 06:16am
Im Moment arbeite ich mich durch die 2018er Ausgabe des Kommers durch. Zum Thema Rohstoff-Futures-ETF und Gold gibt es Interessantes zu lesen:



Rohstoff-Futures-ETFs
Gerd Kommer hat in der 2018er Ausgabe seine Meinung zu Rohstoff-ETFs (deutlich) geändert, in früheren Auflagen war er noch stark befürwortend. Konkret schreibt er:

Quote
Der Commodity-Boom von 2002-2008 in Verbindung mit der starken Verbreitung und Popularisierung von Commodity-ETFs und aktiv gemanagten Rohstoff-Future-Fonds trieb das Volumen auf der Käuferseite in den kleinen Rohstoffterminmarkt sehr stark nach oben.
Da der Rohstoff-Futures-Markt an die Größenbegrenzung des zugrunde liegenden Rohstoff-Spot-Markets gekoppelt ist, mithin das Volumen auf der Kontraktverkäuferseite (z.B. den "Bauern") kaum ausdehnen kann, führt das, so die These, zur chronischen Verschlechterung der Rollrenditen, eine der 3 Rendite-Komponenten von Rohstoff-Futures. Die Rollrendite ist tendenziell umso niedriger, je mehr Marktmacht bei den Kontraktverkäufern und je weniger bei den Kontraktkäufern liegt.
Der Commodity-ETF-Boom verschob also - dem Finanzialisation-Argument zufolge, Marktmacht von den Anbietern einer Preis-Hedge (den ETF-Investoren) zu den Nachfragen einer Preis-Hedge (Absicherung).
Ob das eine strukturelle, permanente Verschiebung ist, lässt sich bis heute kaum endgültig beurteilen, aber die Zweifel sind meines Erachtens ernst zu nehmen.
(siehe Cheng/Xiong 2013; Bhardwaj 2015; Erb/Harvey 2016)
Fazit:Rohstoffe sind eine weniger eindeutige Investmentstory als die anderen in diesem Buch (Kommer 2018) dargestellten Asset-Klassen. Letzlich ist sich die Wissenschaft hier uneinig. Wen die Logik von Rohstoff-Futures-Investments nicht überzeugt, der sollte auf diese Portfoliokomponente verzichten. Ich persönlich finde mich seit 2016 eher im Lager der Skeptiker, wo ich fast immer bin wenn es keinen starken Konsens in der Wissenschaft gibt, und würde daher dafür votieren auf Commodities & Commodity-Futures in der Zukunft zu verzichten.

Damit reiht sich Kommer nun auch in die Reihe der Skeptiker wie Jens Rabe, Finanzwesir und der Contra-Seite des WPFs mit ein. Ich persönlich halte mich davon auch weit entfernt.


----------------------
Gold

In der 2018er Ausgabe geht Kommer auf einen bestimmten Zeitraum ein, den er als"Sonderjahre" bezeichnet, der für die historische Goldrenditeanalyse "irreführend" sein kann.
Er geht auf den Zeitraum zwischen August 1971 (Beendigung Bretton Woods) und der Legalisierung des Goldbesitzes in den USA am 31.12.1974 ein, in der strukturell unnormale und nicht repräsentative Sonderbedingungen (aufgrund massiver politischer Einflussnahme) herrschten.
Konkret hatte das eine "Freisetzung einer Rückstaunachfrage" zur Folge, der wesentlich zum drastischen Preisanstieg in den Sonderjahren beitrug.

Im Detail betrug der Preisanstieg in diesem Zeitraum (in US-Dollar) insgesamt238% bzw. 44,2% p.a.
Lässt man diesen gesonderten Zeitraum weg so ergeben sich ganz andere historische Renditen, sowohl für die Assetklasse Gold als auch für Aktien (Weltaktienindex, 1970- Mai 1994 MSCI World, ab Juni 1994 MSCI ACWI IMI):

(ohne Steuern und Kosten, verwendete Daten des Autors: www.gold.org, www.measuringworth.com, MSCI, Dt. Bundesbank)

Das dürfe die ohnehin niedrige historische Rendite der Assetklasse Gold noch weiter verringern.
Hm also ich persönlich sehe auch weiterhin keine Anreize in Rohstoffe oder Gold zu investieren. Letzteres ist vielleicht ganz nett um (mit Silber) physisch eine "Liquiditätsreserve" zu haben auf die man direkt zugreifen könnte. Mehr aber auch nicht.

Der Altmeister John Bogle bringt es gut auf den Punkt:


e1:
Quote (duffman09 @ 23 Apr 2018 23:14)
Ich habe mich von enhanced value, Prime value und multifaktor ETFs etc vorerst gänzlich abgewendet.

Gerade unter dem Standpunkt, dass Finanzökonomie keine experimentelle Wissenschaft sein kann, sollten auch sämtliche Faktormodelle (Fama & French und Co) mMn kritisch betrachtet werden.


Ich werde in den nächsten Tagen den Standpunkt vom Kommer (2018) zu Factor Investing mir gründlich durchlesen und dann meine abschließende Meinung hierzu posten.

Außerdem werde ich mithilfe des "Factor Screeners" und des "Visual Active Share"-Tools zahlreiche Faktor-ETFs screenen. Letztes Jahr sah das Bild nicht sehr rosig aus, Enhanced Value ETFs hatten durchwegs mit einem viel zu geringen Value Tilt.
Da die Tool-Webseite etwas aufgefrischt wurde und ein paar weitere ETFs gelistet sind werde ich das demnächst nochmals durchackern.
https://tools.alphaarchitect.com/visual-active-share
https://tools.alphaarchitect.com/screener

Hier vorab schonmal der Vanguard Value ETF für US-Aktien. Auch hier sieht es sehr passabel aus.
Ich denke ein ähnlich schwacher Value Tilt ist für den (in Dtl.) investierbaren Vanguard Global Value Factor ETF - A14YCZ - ebenfalls zu erwarten.



e2:
Quote (sixmillionmore @ 29 Apr 2018 14:23)
habe sichere 3000 netto gemacht mit gold seitdem die börse so abfuckt, dafür allemal gut


Meine Aussage bezieht sich ja auch auf eine lanfristige Investition und nicht auf eine kurzfristige Spekulation.^^
Trotzdem, gz zu deinem glücklichen Händchen.

This post was edited by waynemaster887 on Apr 29 2018 06:33am
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Apr 29 2018 06:23am
Quote (waynemaster887 @ Apr 29 2018 02:16pm)
Im Moment arbeite ich mich durch die 2018er Ausgabe des Kommers durch. Zum Thema Rohstoff-Futures-ETF und Gold gibt es Interessantes zu lesen:



Rohstoff-Futures-ETFs
Gerd Kommer hat in der 2018er Ausgabe seine Meinung zu Rohstoff-ETFs (deutlich) geändert, in früheren Auflagen war er noch stark befürwortend. Konkret schreibt er:


Damit reiht sich Kommer nun auch in die Reihe der Skeptiker wie Jens Rabe, Finanzwesir und der Contra-Seite des WPFs mit ein. Ich persönlich halte mich davon auch weit entfernt.


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Gold

In der 2018er Ausgabe geht Kommer auf einen bestimmten Zeitraum ein, den er als"Sonderjahre" bezeichnet, der für die historische Goldrenditeanalyse "irreführend" sein kann.
Er geht auf den Zeitraum zwischen August 1971 (Beendigung Bretton Woods) und der Legalisierung des Goldbesitzes in den USA am 31.12.1974 ein, in der strukturell unnormale und nicht repräsentative Sonderbedingungen (aufgrund massiver politischer Einflussnahme) herrschten.
Konkret hatte das eine "Freisetzung einer Rückstaunachfrage" zur Folge, der wesentlich zum drastischen Preisanstieg in den Sonderjahren beitrug.

Im Detail betrug der Preisanstieg in diesem Zeitraum (in US-Dollar) insgesamt238% bzw. 44,2% p.a.
Lässt man diesen gesonderten Zeitraum weg so ergeben sich ganz andere historische Renditen, sowohl für die Assetklasse Gold als auch für Aktien (Weltaktienindex, 1970- Mai 1994 MSCI World, ab Juni 1994 MSCI ACWI IMI):
https://i.imgur.com/dAvDIAQ.jpg
(ohne Steuern und Kosten, verwendete Daten des Autors: www.gold.org, www.measuringworth.com, MSCI, Dt. Bundesbank)

Das dürfe die ohnehin niedrige historische Rendite der Assetklasse Gold noch weiter verringern.
Hm also ich persönlich sehe auch weiterhin keine Anreize in Rohstoffe oder Gold zu investieren. Letzteres ist vielleicht ganz nett um (mit Silber) physisch eine "Liquiditätsreserve" zu haben auf die man direkt zugreifen könnte. Mehr aber auch nicht.

Der Altmeister John Bogle bringt es gut auf den Punkt:
http://www.youtube.com/watch?v=KlhT07G8zGs


habe sichere 3000 netto gemacht mit gold seitdem die börse so abfuckt, dafür allemal gut
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Apr 29 2018 01:40pm
Quote (Truemmerfrau @ 4 Nov 2017 10:33)
du weißt ihn nun auch, gl mit free money
glaube sollte die methode gegen fg verkaufen
ist halt echt ne safe sache xD



Danke Daniel!
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Jun 6 2018 03:50pm
Sehr schön!

Sehe dann noch weniger einen Grund, auf einen ausschüttenden EM ETF umzustellen
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