https://www.welt.de/politik/deutschland/article184471928/Berlin-Israelische-Reporterin-in-Neukoelln-mit-Boeller-beworfen.htmlQuote
Klar aber ist: Die 30-jährige Antonia Yamin ist Jüdin, und sie sprach ihren Beitrag auf Hebräisch ein. Das wiederum könnte die vier Jugendlichen, die sich der Reporterin näherten und zunächst scherzhaft durchs Bild liefen, erregt haben.
Denn anschließend, so berichtet Yamin weiter, hätten die jungen Männer sie gefragt, für wen oder was das Material denn bestimmt sei. Es folgt ein kleiner Tumult, die Kamera wackelt. Die Reporterin muss fliehen, wie auf dem Bewegtbild, das im Internet kursiert, zu sehen ist. Die letzte Einstellung des nur 23 Sekunden langen Clips zeigt, dass ein glimmernder Feuerwerkskörper auf dem Boden liegt. Er wurde offensichtlich nach der Frau geworfen.
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Vice“ gegenüber beschreibt die Journalistin die Angreifer als junge Männer mit Migrationshintergrund – allenfalls 18, 19 Jahre alt.
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Das Problem, so die 30-Jährige weiter, sei „größer als Berlin-Neukölln“. Wenn sie in Städten wie Paris oder Malmö arbeite, so die Reporterin weiter, müsse sie darauf achten, den Sendernamen nicht auf dem Mikrofon zu zeigen und „leiser“ Hebräisch zu sprechen. „Manche Viertel wie Molenbeek in Brüssel vermeide ich bewusst. Aber auch im Prenzlauer Berg wollte mich ein Palästinenser schon mal anpöbeln und mit mir diskutieren, während ich gedreht habe. Es gibt immer wieder Situationen, in denen es gefährlich ist, Hebräisch zu sprechen“, so die junge Israelin.
erst mal den kampf gegen rechts intensivieren.
