Quote (0x00 @ Oct 30 2018 08:18am)
finde solche gegendemos oftmals lächerlich
aber in diesem fall scheint zumindest das motiv einiger gegendemonstranten ziemlich nachvollziehbar zu sein. Mein Trauma ist nicht eure propaganda ist erstmal korrekt und absolut nachvollziehbar.
und wenn sie sagen, dass sie gewalt, jegliche gewalt und stigmatisierung verurteilen, ist das auch recht rational. hier ist nicht das typische täterscutzgeschwafel zu hören.
das heißt aber nicht, dass man der afd widersprechen müsste, wenn man solche vorfäle politisch in bewusstsein rufen muss. ganz im gegenteil, solche fälle sollten unbedingt politisch debattiert werden.
die afd hat jedoch ein großes problem: lange zeit sah es so aus, als würden sie wirklich groß werden, als würden sie wirklich einen großen teil des landes repräsentieren. die letzten wahlen zeigen jedoch, dass sie offenbar ihre magsche grenze bei gut 13% erreicht haben, und wohl doch nicht die reichweite haben, die sie und ihre anhänger sich gerne einreden
dass medien grundsätzlich alles was die afd tut verurteilen und auch bei solchen themen irrational berichten, hilft ebenfalls nicht.
und somit verkommt eine wichtige debatte, angeführt leider nur durch die afd, zu einer schlechten propaanda, die es auch für andere parteien unmöglich macht, darüber zu debattieren, weil das thema bereits den eigens aufgesetzten afd stempel hat. es wirkt inzwischen fast kindlich, wenn die sich so groß gedachte afd so klein ist und über solche themen mehr schmollt als vernünftig redet.
im Grunde hat die afd ihr ziel erreicht: die volksparteien schwächen. Der dadruch erhoffte aufstieg ist aber nicht eingetreten, denn stattdessen hat man die anderen volksparteigegner nur groß gemacht
wenn man sich vorstellt, dass eine rechte partei die grünen großmacht, kann man den dank der grünen für merkels amtszeit gut nachvollziehen
man könnte also sagen, dass die afd, nach ihrem peak, ihr eigener größter feind ist
This post was edited by DerGute on Oct 30 2018 01:45am