Quote (fernsehen123 @ 20 Oct 2011 10:36)
neue aufgabe, diesmal um einiges schwerer!!!
wer sie nicht lösen kann, bitte nicht verzweifeln und/oder suizid-gedanken entwickeln
Angenommen, das (assoziative, aber nicht notwendigerweise kommutative) Produkt der Variablen x_0, x_1, ... , x_n soll durch Ausführen von Einzelmultiplikationen bestimmt werden.
Die Prozedur soll durch Klammerungen festgelegt werden; bei n=3 beispielsweise hat man die folgenden fünf Möglichkeiten:
x_0(x_1(x2 x_3)), x_0((x_1 x_2)x_3), (x_0,x_1)(x_2,x_3), (x_0(x_1 x_2))x_3, ((x_0,x_1)x_2)x_3.
Wie viele Möglichkeiten gibt es bei allgemeinem n?
guck ich mir mal an
Quote (Besba @ 20 Oct 2011 12:32)
hab hier nochmal was :
Seien M;N;Q Mengen und f : M → N, g : N → Q Abbildungen. Beweisen Sie:
(a) Sind f und g injektiv, so ist g ◦ f injektiv.
(b) Sind f und g surjektiv, so ist g ◦ f surjektiv.
(c) Sind f und g bijektiv, so ist g ◦ f bijektiv. In diesem Fall gilt: (g ◦ f)^-1 = f^-1 ◦ g^-1.
(d) Geben Sie jeweils Beispiele dafür an, dass die Umkehrungen der Aussagen (a), (b), bzw.
(c) nicht gelten.
ich schreib mal * für komposition von abbildungen.
(a) seien g(f(x))=g(f(y)). zu zeigen, x=y.
wegen g injektiv ist f(x)=f(y). wegen f injektiv ist x=y
(b) sei z in Q. zu zeigen: es gibt x in M sodass g(f(x))=z.
wegen g surjektiv gibt es y in N mit g(y)=z. wegen f surjektiv gibt es x in M mit f(x)=y. dieses erfüllt g(f(x))=g(y)=z.
(c) folgt aus a und b. zweite behauptung:
(g*f)^(-1)=(g*f)^(-1) * (g * f * f^(-1) * g^(-1))
=((g*f)^(-1) * g * f) * f^(-1) * g^(-1)
=f^(-1) * g^(-1)
sieht schöner aus wenn mans aufm papier schreibt. keine lust zu texen grad.
(d) für alle kannst als gegenbeispiel das hier nehmen:
M={0}, N=Z, Q={0}
f beliebig zu wählen, g hat eh nur eine möglichkeit
g*f ist dann id auf der menge {0}. f injektiv, nicht surjektiv. g surjektiv, nicht injektiv. insbesondere beide nicht bijektiv.
zur übung:
beweise folgende:
f,g wie in deiner aufgabe
(a) ist g*f surjektiv, so auch g.
(b) ist g*f injektiv, so auch f.
(c) sind zwei der abbildungen f, g, g*f bijektiv, so auch die dritte.
Quote (God's Guardian Angel @ 20 Oct 2011 12:45)
f injektiv => dim M = dim bild f (da nur die 0 auf 0 abbildet => dim Kern(f) = 0)
g injektiv => dim N = dim bild g
g*f= g(f(x)) ... d.h. g*f: M -> Q ...
und jetzt überleg mal ... die restlichen aufgaben gehen ähnlich
gilt nur bei endlich dimensionalen vektorräumen. bei mengen haste schonmal garkeine dimension definiert.
This post was edited by abcmaster on Oct 20 2011 07:28am