mal ein paar highlights von den kommentaren unter dem zeit-artikel zu dem schundfilm:
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Realistischer wäre es gewesen, wenn erst Jan vorgeflohen wäre und dann Frau und Kinder per Familiennachzug nachgeholt hätte.
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Aber ohne Pass.
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Besser noch wie letztens die rührende Geschichte „eine neue deutsche Kleinfamilie“. Jan flieht alleine und sein Asylantrag wird abgelehnt. Dann lernt er Pendo kennen und bekommt mit ihr ein Kind. In den Ferien besucht er dann seine alte Familie in Deutschland. Die Familie ist so froh, dass auch sein neues Kind gebührend gefeiert wird.
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Untertitel: "Ohne Famili kann ich kein Afrikaans lernen!"
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Realistischer wäre es gewesen, wenn erst Jan vorgeflohen wäre und dann Frau und Kinder per Familiennachzug nachgeholt hätte.
Noch realistischer wäre es natürlich, wenn Jan
alle seine Frauen nachholen würde.
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Seien wir gespannt auf die Szene, wo Jan seine rechtskräftige Abschiebung verhindert, indem er sich in Johannesburg unter 7 verschiedenen Namen als Flüchtling registriert und damit ein Chaos in der Stadtverwaltung der südafrikanischen Großstadt anrichtet.
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Fliehen die eigentlich die ganze Strecke von Deutschland nach Südafrika mit dem Schlauchboot? Realistisch wäre es doch auch, wenn die Leute im Film kurz vor Norderney von afrikanischen NGO's gerrettet und dann zum nächsten, 15.000km entfernten, sicheren Hafen in Kapstadt gebracht werden würden.
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Und stehen in dem Film vor der Silhouette des Tafelbergs, beim Eintreffen der Boote dann eigentlich auch enthusiasmierte Menschenmassen und spenden Beifall?
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Besonders spannend wäre es dann natürlich auch, wenn die Familie sich anschliessend ein Zimmer mit anderen Flüchtlingen teilen müsste, u.a. mit Bonginkosi Shaka ka Senzangakhona, ein südafrikanischer Offizier, der sich unter dem Namen Peter Schulz-Eckardt als Flüchtling ausgibt und einen Anschlag plant, um die Flüchtlinge zu diskreditieren.
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Na wenn das kommt, dann können die gleich den Sohn der Familie (17, blonder Wikinger-Vollbart) fiktiv mit der Bantu-Prinzessin anbandeln lassen, allen kulturellen Widrigkeiten (er strenggläubiger, missionarischer Veganer, sie Voodoo-Messdienerin) zum Trotz. Im südafrikanischen Jugend-TV wird das dann ausgestrahlt und sorgt in der schwarzen Bevölkerung teils für Empörung.
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Im Zuge der heiklen Liebe wird dann auch das Alter des 17-jährigen Sohnes angezweifelt und es wird eine gesundheitsgefährdende Röntgenuntersuchung der Hand angeordnet, die nur im allerletzten Moment von engagierten afrikanischen Menschenrechtlern verhindert werden kann.
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Zu guter letzt wird die Familie dann mit 3 anderen Flüchtlingen aus Neuseeland in ein Abschiebeflugzeug verfrachtet, um in ihr Erstaufnahmeland Ghana zurückgeflogen zu werden. Nach dreistündigem Protest von Helfern unter "Nie wieder Afrika"-Rufen, wird das Flugzeug geräumt. Nur die Papa wird etwas später ausgeflogen, aber wegen Verfahrensfehlern bald zurückgeholt.
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Während ihrer Zeit in der Abschiebehaft lernt die Familie den bekennenden Neonazi und Mitglied der terroristischen Vereinigung "freies Sachsen", Lutz B. kennen.
Dieser wird letztendlich von Südafrika nich abgeschoben, da ihm Folter in Deutschland droht. Da man ihm jedoch auch die Mitgliedschaft nicht nachweisen kann, wird er aus der Haft entlassen.
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Viele Kumpels von Lutz B., glühende Rassisten und Afrika-Hasser, tyrannisieren derweil die rechts-regime-kritischen Mitbewohner ihrer Heime, was die Familie, mittlerweile in einer Doppelhaushälfte unweit von Johannesburg wohnhaft, hin und wieder kleingedruckt hinterm Sportteil in der örtlichen Tageszeitung lesen kann.
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8 Jahre später:
Jan ist deprimiert. Er findet nur gering bezahlte Arbeit und fühlt sich diskriminiert. Die meiste Zeit verbringt er in der dt. Gaststätte"Kreuzberg"; vegan und laktosefreies Essen aus der Heimat. Satellitenschüssel, die meiste Zeit läuft Lindenstrasse.
Währendessen bandelt die eigene Tochter mit Nachbarsjungen an - Problem: Der Nachbarsjunge ist KEIN Veganer. Entsetzt über den Sittenverfall und aus Angst vor Identitätsverlust verbietet Jan ihr jeglichen Umgang mit dem Jungen. Der Familienrat wird zusammen gerufen, es wird beschlossen die Tochter schnellstmöglich in den Sommerferien mit einem rechtschaffenden Veganer aus der Berlin Prenzlauer Berg zu verheiraten.
This post was edited by Black XistenZ on Feb 14 2018 10:15pm