d2jsp
Log InRegister
d2jsp Forums > Off-Topic > International > Deutsch > » Der Bodybuilding Thread «
Prev1101110121013101410151212Next
Closed New Topic New Poll
Banned
Posts: 383
Joined: May 16 2010
Gold: 1.65
May 19 2010 12:12pm
Quote (AemKei @ May 19 2010 08:08pm)
aha und kannst du mit deiner aussage auch belegen dass du mit 200g ew mehr muskelmasse aufbaust als mit 100g?
vermutlich nicht, deine trainingserfahrung ist mal sowas belanglos was das angeht.

tut mir leid, aber dein post ergibt absolut kein sinn, da du es gar nicht beurteilen kannst. meinetwegen biste mit 200g gut gefahren aber woher willst du wissen dass es mit 100g anders wäre? hast du eine persönliche studie aufgestellt?

tut mir leid, aber studien > deine nichtsaussagende trainingserfahrung.

ich komm am tag auch locker auf 200g eiweiß und das ganz ohne whey.



ohja gut, wenn du deine kalorien mit fett hochtreiben willst, nur zu.
warum ess ich dann denn reis, vollkorn und sonstiges, ist doch wurst wodurch ich meine kcal bekomme



wieso hochtreiben... decken.. davon hast du auch gesprochen..
welchen unterschied macht es für dich wenn du 1500 kcal mit Fett oder Kohlenhydraten deckst?



Quote
Studien basierend auf Körperzusammensetzung und Leistungsfähigkeit



Die bisher beschriebenen Studien dauerten nur einige Wochen an, wogegen eine ganze Anzahl neuerer Studien längere Studienzeiträume verwendeten und mehr Wert auf die Feststellung der Leistungsfähigkeit legten.

In diesem Zusammenhang untersuchten Falvo und Kollegen(28) den Einfluss einer proteinreichen Ernährung (2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag) und einer relativ proteinarmen Ernährung (1,24 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag) auf die Leistungen beim Bankdrücken und Kniebeugen im 1RM Bereich (1 RM bedeutet, dass man mit dem gegebenen Gewicht genau eine Wiederholung ausführen kann, bevor das Muskelversagen eintritt) bei erfahrenen Kraftsportlern über einen Zeitraum von 12 Wochen. Während es keinen signifikanten Unterschied bei der Leistung beim Bankdrücken im 1 RM Bereich gab, konnten die Teilnehmer der Gruppe mit höherer Proteinzufuhr die Trainingsleistung bei den Kniebeugen im 1 RM Bereich stärker verbessern (23.6 ± 13.6 kg), als die Teilnehmer der Gruppe mit niedrigerer Proteinzufuhr (9.09 ± 11.86 kg).

In einer ähnlichen Studie von Vukovich und Kollegen(29) wurden 51 weibliche und männliche Probanden in zwei Gruppen eingeteilt, welche an einem sechs Monate dauernden Widerstandstrainingsprogramm teilnahmen. Eine Gruppe erhielt 40 Gramm eines Wheyprotein Supplements zweimal täglich, wogegen die zweite Gruppe ein mit Kohlenhydraten versetztes Placebo erhielt. Die Probanden der Supplementgruppe erhielten die doppelte Proteinmenge (2,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag) der Proteinmenge der Placebogruppe (1,1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag).

Die Teilnehmer in der Supplementgruppe konnten über den Zeitraum der Studie signifikant bessere Kraftsteigerungen beim Bankdrücken und Beinpressen verzeichnen, als die Teilnehmer in der Placebogruppe (siehe Abbildung 1)




bbildung 1: Prozentuale Kraftsteigerung beim Bankdrücken und Beinpressen der Gruppe mit hoher Proteinzufuhr (HP) und der Gruppe mit niedriger Proteinzufuhr (LP) über einen Zeitraum von 6 Monaten. Die Daten wurden der Studie von Vukovich und Kollegen(29) entnommen.

Kürzlich teilten Burke und Kollegen(30) 36 Probanden in eine Wheyprotein Gruppe (WP), eine Wheyprotein und Kreatin Gruppe (WPC) und eine Placebogruppe ein. Das Wheyprotein wurde in einer Menge von 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht zusätzlich zum mit der normalen Nahrung aufgenommenen Protein verabreicht. Es stellte sich heraus, dass der Zuwachs an magerer Körpermasse bei der WPC Gruppe am größten war und dass die WP Gruppe mehr magere Muskelmasse aufbauen konnte, als die Placebogruppe. Derselbe Trend spiegelte sich auch bei der Entwicklung der Körperkraft wieder.

Die zitierten Studien geben einen Hinweis darauf, dass der Proteinbedarf für Kraftsportler die Empfehlungen für die Proteinzufuhr bei Normalbürgern weit übersteigt. Eine Reihe von Studien respektierter Autoritäten zeigen, dass der Proteinbedarf für Kraftsportler im Bereich von 1,2 bis 2,2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht liegt (siehe Tabelle 1)(1, 7, 14, 23, 24, 31 – 33).

Autor Empfohlene tägliche Proteinzufuhr
Batheja(33) 1.2-2.2 g
Kreider(32) 1.3-1.8 g
Lemon(14) 1.2-1.7 g
Lemon(23) 1.6-1.8 g
Lemon(24) 1.5-2.0 g
Wolf(18) Aufgrund der Vielzahl der involvierten variablen Faktoren nicht ermittelbar
Tripton(1) Aufgrund der Vielzahl der involvierten variablen Faktoren nicht ermittelbar
Phillips(7) 12-15% der Gesamtkalorien


Tabelle 1: Übersicht über die Empfehlungen aus 8 wissenschaftlichen Veröffentlichungen (inkl. Kapitelangabe) bzgl. der Proteinzufuhr für Sportler.



This post was edited by dSinner on May 19 2010 12:14pm
Member
Posts: 15,778
Joined: Aug 7 2006
Gold: 77.77
May 19 2010 12:13pm
Quote (dSinner @ 19 May 2010 20:06)
hm?
1g fett = 9,3 kcal
1g kh = 4,1 kcal
1g ew = 4,1 kcal
somit ist es mit Fett eindeutig leichter seinen bedarf an KALORIEN zu decken als mit PROTEINEN ( rein mathematisch)
wasser hin oder her im hobbybereich spielt das wasser echt keine rolle ~




hdf und red nicht so wie garry


das problem ist vor allem dass fette sehr schwer verdaut werden und somit eine negative energiebilanz haben

zusammen mit kohlenhydraten allerdings werden fette effektiver verdaut

daher hängt die menge an kalorien von der zusammensetzung der nahrung ab

die dazugehörige diät nennt man btw trennkost

Member
Posts: 51,645
Joined: Aug 1 2006
Gold: 15,652.22
May 19 2010 12:14pm
1,4 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag für Kraftsportler festgestellt
1,4 * 87 = 121.8
also lag ich schon richtig mit dem was ich geschrieben hatte, wir hatten das mal irgendwann ausgerechnet
Member
Posts: 6,712
Joined: Oct 22 2006
Gold: 1,410.00
Warn: 10%
May 19 2010 12:14pm
Quote (dSinner @ May 19 2010 07:12pm)
wieso hochtreiben... decken.. davon hast du auch gesprochen..
welchen unterschied macht es für dich wenn du 1500 kcal mit Fett oder Kohlenhydraten deckst?


sry bis jetzt wollte ich eigl nur scheiße in diesem schönen topic labern, aber bei diesem satz
muss ich ehrlich sagen du hast echt kein plan oder?

ich frag mich warum du aemkei so dumm anmachst wenn du wirklich so eine frage stellst, mal ganz ehrlich aemkei hat
ein plan von dem zeug wahrscheinlich studiert er auch irgendwas in diese richtung, aber wenn ihr meint ihr müsst so
ignorant sein und kennt nicht mal die grundlagen..
Banned
Posts: 383
Joined: May 16 2010
Gold: 1.65
May 19 2010 12:15pm
Quote
Weitere variable Faktoren, die einen Einfluss auf den Proteinbedarf haben

Es ist gut fundiert belegt, dass die Energiezufuhr einen substanziellen Einfluss auf die Stickstoffbilanz hat (der Leser wird hierfür auf folgende hervorragende Veröffentlichungen verwiesen: Milward(34) und Munro(35)). In einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung fasst Milward dieses Thema wie folgt zusammen: "Es müssen weitere Studien zum Energiebedarf durchgeführt werden, denn wenn der Energiebedarf unterschätzt wird, führt dies zu einer Überschätzung des Proteinbedarfs und umgekehrt." Das logische Grundprinzip besagt, dass eine Reduzierung der Energiezufuhr dazu führt, dass vermehrt gespeicherte Aminosäuren zur Energieversorgung heran gezogen werden(23). In diesem Zusammenhang analysierten Pellot und Kollegen (wie bei Milward(34) zitiert) den Einfluss einer variierenden Kalorienzufuhr im Bereich von 2100 bis 4200 Kalorien bei einer Serie von Studien, welche den täglichen Proteinbedarf untersuchten. Sie fanden heraus, dass der Proteinbedarf, der für eine ausgeglichene Stickstoffbilanz benötigt wird, bei einer Zufuhr von 30, 45 und 60 kcal / Kilogramm Körpergewicht bei 1,42 ; 0,87 ; und 0,32 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag lag. Nach ihrer Berechnung benötigt ein 90 Kilo schwerer Mann bei moderater körperlicher Belastung bei einer Kalorienzufuhr von 2700 kcal (30 kcal / Kilogramm Körpergewicht) 123 Gramm Protein pro Tag, um eine ausgeglichenere Stickstoffbilanz zu erreichen. Wird die Kalorienzufuhr auf 4000 kcal / Tag (45 kcal / Kilogramm Körpergewicht) erhöht, fällt hierdurch der Proteinbedarf auf ca. 80 Gramm pro Tag ab. Aus diesem Grunde könnte die Kombination von reduzierter Kalorienzufuhr und vermehrter körperlicher Aktivität den Stickstoffbedarf (und damit den Proteinbedarf) stärker erhöhen als bisher angenommen.

Ein weiterer variabler Faktor, der den Proteinbedarf beeinflusst, ist die Dauer intensiven Trainings. Von besonderem Interesse ist hierbei eine Trainingsdauer, welche die in bisherigen Studien zur Bestimmung des Zusammenhangs zwischen Stickstoffbilanz und Widerstandstraining verwendete Trainingsdauer überschreitet. In den meistzitierten Studien zu diesem Thema(13, 15, 27) übersteigt die verwendete Trainingsdauer in der Regel nicht die 75 Minuten. Dies verleitet McArdle und Kollegen zu der Aussage, dass "wissenschaftliche Untersuchungen den Proteinbedarf für Sportler, welche täglich 4 bis 6 Stunden einer Variante des Widerstandstrainings durchführen, noch nicht bestimmt haben.(12)."
Es soll an dieser Stelle auch darauf hingewiesen werden, dass zum Widerstandstraining zusätzlich durchgeführtes Ausdauertraining den Proteinbedarf weiter erhöhen könnte(27). Um diese zu demonstrieren, ließ Consolazi(36) Probanden eine Kombination von Widerstandstraining und Ausdauertraining über einen Zeitraum von 40 Tagen durchführen. Die Probanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt, von der eine 2,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht/pro Tag zu sich nahm, wogegen die Proteinzufuhr bei der zweiten Gruppe nur bei 1,4 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag lag. Die Forscher fanden heraus, dass bei der Gruppe mit hoher Proteinzufuhr die Stickstoffbilanz positiver und der Zuwachs an magerer Körpermasse größer ausfielen als bei der Gruppe mit geringerer Proteinzufuhr, und das obwohl die Zufuhr von 1,4 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag bei der Gruppe mit geringerer Proteinzufuhr im Vergleich zur Empfehlung für die Proteinzufuhr beim Normalbürger recht hoch war. Lemon und Kollegen(27) postulierten, dass diese Studie unterschiedliche Sachverhalte vermischt, da Ausdauertraining die Verbrennung von Protein stärker erhöht, als Widerstandstraining. Weiterhin verstärken sowohl Ausdauertraining als auch Widerstandstraining die Proteinsynthese, was Lemon und Kollegen(27) zu der Schlussfolgerung führte, dass die additive Wirkung von Widerstandstraining und Ausdauertraining den Proteinbedarf im Vergleich zu Widerstandstraining alleine erhöhen könnte. Weitere Untersuchungen an Sportlern, die Widerstandstraining und Ausdauertraining kombinieren, könnten wichtige neue Erkenntnisse bringen.

Es ist wichtig zwei kritische Punkte weiter zu untersuchen, die Lemon und Kollegen(27) in ihrer Veröffentlichung ansprachen. Als erstes hoben die Autoren die Bedeutung der erhöhten Proteinsynthese durch das Training hervor, und als zweites vermuteten sie, dass sich die kurzzeitigen Erhöhungen der Proteinsynthese, welche bei unterschiedlichen Arten von sportlicher Betätigung beobachtet werden können, additiv verhalten. Diese brachte Lemon(23) dazu, die Bedeutung verschiedener Maßnahmen oder Supplements zu untersuchen, welche die normale anabole Reaktion auf das Training potenzieren könnten. Es gibt z.B. Hinweise darauf, dass Kreatin die Proteinsyntheserate nach einer Trainingseinheit erhöhen kann(23, 37). Diese zusätzliche Anregung der Proteinsynthese könnte auf einer verstärkten myofibrillaren Hydration(38, 39) oder einer verstärkten Anregung, ausgelöst durch eine erhöhte Trainingskapazität(23), beruhen.

Metabolic WheyMetabolic Whey
Es ist wichtig die additiven Effekte der kurzfristigen Erhöhung der Proteinsynthese hervorzuheben. Man vermutet, dass wenn eine Person eine ausreichende Menge an Aminosäuren zu sich nimmt um den spezifischen Bedarf zu decken, eine weitere Erhöhung der Proteinsynthese durch eine verringerte Proteinsyntheserate in den Zeiten nach der Absorption ausgeglichen wird(40). Diese Vermutung steht jedoch im Wiederspruch zu Forschungsergebnissen, die zeigen, dass eine starke Erhöhung der Proteinsynthese der Skelettmuskulatur (= muscular protein synthesis = MPS) additiv zur normalen MPS ist und dass es anscheinend nicht zu einer Kompensation während der Nacht kommt(40).

In diesem Zusammenhang könnte eine Erhöhung der Trainingshäufigkeit die individuelle Kapazität einer Person zur Verwendung von Aminosäuren für die Proteinsynthese erhöhen, was einen Teil der Zuwächse an fettfreier Körpermasse erklären könnte, welcher bei erfahrenen Gewichthebern beobachtet werden kann, die ihr Trainingspensum von einer Trainingseinheit auf zwei Trainingseinheiten pro Tag aufteilen(41 – 43).


Quote
Die aktuellen Trends beim Proteinbedarf


Eine Anzahl aktueller Studien kam zu variierenden Ergebnissen für jede gegebene Proteinmenge, wenn Faktoren wie Timing der Proteinzufuhr, Schema der Proteinzufuhr und die Gesamtkalorienzufuhr bei den Probanden verändert wurde(18). In diesem Zusammenhang wäre es wahrscheinlich zu simplifizierend einen "allgemeingültigen" Wert für den Proteinbedarf festzulegen. Es ist jedoch bekannt, dass Aminosäuren wirkungsvolle anabole Prozesse anregen. Außerdem scheint es so, als ob eine relativ hohe Proteinzufuhr die körperliche Leistungsfähigkeit steigert, eine positive Stickstoffbilanz verbessert und den Aufbau magerer Körpermasse fördern kann. Wolfe fasst dies wie folgt zusammen: "Unsere Ergebnisse, zusammen mit nahezu allen Daten zu diesem Thema in der Fachliteratur, legen nahe, dass eine Erhöhung der Aminosäurezufuhr die Muskelmasse erhöhen wird, wenn alle anderen variablen Faktoren konstant bleiben. Auch wenn dieses Konzept im Gegensatz zur gängigen Sichtweise steht, gibt es eine Fülle von Beispielen aus dem richtigen Leben, bei denen übergewichtige Menschen ihre Muskelmasse trotz vorwiegend sitzender Beschäftigung signifikant erhöhen konnten. Folglich ist es wahrscheinlich, dass eine Erhöhung der Aminosäurezufuhr den Anabolismus der Muskulatur fördert und zwar egal, ob es sich um defizitäre Individuen, wie ältere Menschen, oder um körperlich aktive Sportler, die ihre Muskelmasse vergrößern wollen, handelt. Die genaue ernährungstechnische Vorgehensweise bestimmt das Ausmaß der anabolen Reaktion(18)."
Zusammenfassung zum Proteinbedarf

Wenn man alle Forschungsergebnisse zusammenfasst, dann scheint der Proteinbedarf bei Kraftsportlern erhöht zu sein. Dieser erhöhte Bedarf wird auf erhöhte Oxidationsraten körpereigener Aminosäuren während des Trainings(27), den erhöhten Bedarf an Baustoffen für die Reparatur des beschädigten Muskelgewebes(12) und die Kapazität einer erhöhten Proteinsyntheserate, um größere Mengen an Muskelgewebe aufrecht zu erhalten, (18) zurück geführt. Die zur Bestimmung des Proteinbedarfs verwendeten Techniken umfassen Methoden zur Bestimmung der Stickstoffbilanz (15 – 17) , Tracertechniken (13), sowie die Bestimmung von körperlicher Leistungsfähigkeit und Körperzusammensetzung(28, 29).

Studien, die mit der Bestimmung der Stickstoffbilanz arbeiten, legen nahe, dass die Proteinmenge zum Erreichen einer ausgeglichenen Stickstoffbilanz im Bereich von 1,2 bis 2,2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht liegt(1,7,14,23,24,31-33). Weiterhin gibt es Hinweise darauf, dass die Stickstoffeinlagerung sich erhöht, wenn die Stickstoffzufuhr steigt(16) . Hengsted(16) präsentierte eine Serie von Studien, die zu dem Schluss kommen, dass 20 % des über dem Bedarf zugeführten Stickstoffes im Körper einbehalten wird. Diese Ergebnisse können jedoch nicht in einen Aufbau magerer Muskelmasse umgerechnet werden(13, 15 – 16). Es gibt zwei Begründungen für diese Ergebnisse.

Die erste ist, dass die Stickstoffeinbehaltung durch den Körper von Natur aus überschätzt wird(16), da die Stickstoffausscheidung unterschätzt wird(16). Eine zweite Erklärung ist, dass die Gesamtdauer der meisten Studien zur Stickstoffbilanz zu kurz ist, um eine signifikante Zunahme an fettfreier Körpermasse messen zu können(1).
In jüngster Vergangenheit wurden Tracer-Techniken angewendet und die Ergebnisse unterstützen die durch Studien zur Stickstoffbilanz festgestellten Werte bzgl. des Proteinbedarfs(13, 24). Tarnopolsky und Kollegen(13) fanden heraus, dass die Proteinsynthese bei moderater Proteinzufuhr (1,4 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag) stärker ausfiel, als bei geringer Proteinzufuhr (0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag). Auch wenn es zu einer Steigerung der Proteinsyntheserate um 8,6 % bei einer Steigerung von moderater zu hoher Proteinzufuhr (2,4 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag) kam, ist diese Steigerung zu gering, um als signifikant angesehen werden zu können. Die Autoren der Studie vermuten, dass dieser nichtsignifikante Verlauf die Vermutung unterstützt, dass der Proteinbedarf von Sportlern näher bei 1,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag liegt. Weiterhin stieg die Oxidationsrate von Leucin bei hoher Proteinzufuhr im Vergleich zu moderater Proteinzufuhr stark an. Dies wurde als Hinweis darauf gedeutet, dass eine Proteinzufuhr, über den Bedarf hinaus, zur Energieversorgung heran gezogen wird.

Unglücklicherweise werden diese Ergebnisse dadurch etwas verfälscht, dass die erhöhte Proteinzufuhr durch eine Supplementation mit Wheyprotein erreicht wurde, welches die Proteinqualität der Ernährung verbessert. Dies könnte zu einer Unterschätzung des Proteinbedarfs von Sportlern führen, welche ihren zusätzlichen Proteinbedarf durch eine erweiterte Zufuhr von Protein aus natürlichen Proteinquellen decken. Weiterhin ist Whey ein schnellverdauliches Protein, welches dafür bekannt ist, dass es die Lecinoxidation steigert
(5, 6). Aus diesem Grund könnte die beobachtete Erhöhung der Oxidationsrate sowohl durch eine Erhöhung der Gesamtproteinzufuhr, als auch durch eine prozentuale Erhöhung des Wheyproteinanteils der Gesamtproteinzufuhr hervorgerufen werden. Es bedarf also weiterer Studien, um zwischen diesen beiden Faktoren zu unterscheiden.

In letzter Zeit hat eine ganze Anzahl von Studien den Einfluss einer höheren Proteinzufuhr auf die körperliche Leistungsfähigkeit und die Körperzusammensetzung untersucht(28 – 30). Ein Teil dieser Studien unterstützt die Effizienz einer höheren Proteinzufuhr und wiesen eine Kraftsteigerung sowie eine Zunahme an fettfreier Körpermasse nach(28 – 30). Dies führte Wolfe zu der Schlussfolgerung, dass eine Erhöhung der Proteinzufuhr "eine Zunahme an Muskelmasse bewirkt, wenn alle anderen variablen Faktoren gleich bleiben (40)."

Es ist weiterhin bekannt, dass eine Anzahl variabler Faktoren die benötigte Proteinzufuhr beeinflussen. Der wahrscheinlich kritischste dieser Faktoren ist die Energiezufuhr. Wenn bei einem Individuum ein Kaloriendefizit auftritt, ist der Proteinbedarf höher als bei Zufuhr der Erhaltungskalorienmenge oder eines Kalorienüberschusses(34).

Schließlich wurde in letzter Zeit die These aufgestellt, dass ein allgemeingültiger Wert für den Proteinbedarf nicht gefunden werden kann, da viele Studien zeigen, dass unterschiedliche Ergebnisse bei der selben Proteinmenge erzielt werden, wenn eine Anzahl variabler Faktoren verändert wird(1). Der Rest dieser Veröffentlichung wird sich mit einer Anzahl dieser variablen Faktoren im Detail beschäftigen.


blablabla

sorry muss ebn weg <3

This post was edited by dSinner on May 19 2010 12:16pm
Member
Posts: 22,962
Joined: Jun 24 2008
Gold: 15,185.00
May 19 2010 12:17pm
Quote (hoOdy91 @ May 19 2010 05:57pm)
es ist einfach sinnlos sich hier in diesem "jsp" thread aufzuregen^^

ich versuche meine 200g eiweiß am tag zu halten und weis , dass ich damit gut fahr.

george sorte gehören bestimmt zu denen, die 0 trainingserfahrung haben, sich jeglichen scheiss reinstopfen und nur durchs "rumstöbern" in gewissen foren das "brain" haben...


ich mein 400g eiweiß ist klar zu viel und taugt auch nix..aber wer sprach davon das wir uns 400g pro tag reinziehn?!
persönliche erfahrungen > ihr

ganz klar!


und jetzt sucht wieder was um meine aussage in den dreck zu ziehn, los.


Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig mit voreiligen Schlüsse über Personen. Da ich den Jan persönlich kenne kann ich dir sagen, er hat wahrscheinlich mehr erreicht als die meistens jemals erreichen werden. Soviel nur mal dazu .. ;)

Quote (freak1234 @ May 19 2010 06:14pm)
sry bis jetzt wollte ich eigl nur scheiße in diesem schönen topic labern, aber bei diesem satz
muss ich ehrlich sagen du hast echt kein plan oder?

ich frag mich warum du aemkei so dumm anmachst wenn du wirklich so eine frage stellst, mal ganz ehrlich aemkei hat
ein plan von dem zeug wahrscheinlich studiert er auch irgendwas in diese richtung, aber wenn ihr meint ihr müsst so
ignorant sein und kennt nicht mal die grundlagen..


Wenn du die Ansicht nur auf das Gewicht legst, dann er völlig Recht. Wie du die Kalorien erreichst ist eigentlich Schnuppe, ob es dann sinnvoll ist, ist ein anderes paar Schuhe.

achja .. ich persönlich nehme um die 100-150g maximal pro Tag ein. Über mangelnde Erfolge kann ich mich nicht beklagen. Das noch anbei .. :)

This post was edited by ImAuftragGottes on May 19 2010 12:22pm
Member
Posts: 35,000
Joined: Apr 5 2008
Gold: Locked
May 19 2010 12:29pm
Quote (LikeCandy @ 19 May 2010 19:40)
hey clonefish, lässt du die leute wieder an deinen erfahrungen aus deinem leben als profi-bbler teilhaben? :)


muss jedes mal lachen wenn ich was von dir lese :)
Member
Posts: 35,435
Joined: Feb 19 2007
Gold: 14.00
May 19 2010 12:30pm
So, Brust&Bet Tag jetzt

hoffentlich wirken meine neuen Stacker E2 Extreme :D!
Member
Posts: 35,000
Joined: Apr 5 2008
Gold: Locked
May 19 2010 12:31pm
Quote (WalkinTall @ 19 May 2010 20:30)
So, Brust&Bet Tag jetzt

hoffentlich wirken meine neuen Stacker E2 Extreme :D!


:D:D hol dir wenn direkt ephe ;)
Member
Posts: 3,803
Joined: Feb 2 2006
Gold: 3.00
May 19 2010 12:33pm
anstatt die ganze zeit vorm pc zuhocken und kacke zulawern wieviel g eiweiß jetzt gut oder schlecht ist solltet ihr lieber das machen weswegen wir uns alle hier immer treffen

ab ins studio ihr trolls ich war schon.. :)

Go Back To Deutsch Topic List
Prev1101110121013101410151212Next
Closed New Topic New Poll