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Dec 11 2022 05:01am
Quote (SwaYy @ Dec 11 2022 12:46pm)
Ist natürlich jedermanns Recht zu entscheiden mit welchen Leuten man verkehrt und mit welchen halt nicht. Würde aber da mehr differenzieren wie gut man diese Person kennt. Wenn’s random is bzw. jemand mit dem man eher selten Kontakt hat dann würde ich selbst meine Kraft auch nicht aufwenden um mir deren Sorgen anzuhören und zu helfen. Ist es jedoch jemand der mir wichtig ist dann wäre ich froh wenn er sich mir gegenüber öffnet und erzählt was ihm am Herzen liegt. Dann würde ich auch so gut es geht versuchen zu helfen.


habe ich mir früher auch gedacht. Mein bester Freund seit der Volksschule ist aber auch nicht zu retten. Der OP Post hat mit mir resoniert, weil ich wirklich alles für den getan habe, auch sehr oft auf Karrieremöglichkeiten und anderes verzichtet, nur um bei ihm sein zu können. Vor ein paar Jahren dann hatte er so ne richtig behinderte Freundin, die er sich selbst immer gutgeredet hat. Irgendwann hat sie ofc mit ihm Schluss gemacht, nachdem er mich und andere Freunde für seine Drogenprobleme geblamed hat und sie ihm deswegen den Kontakt mit uns "verbot". Keep in mind, der Typ war damals 30 und sie 28. Richtiger Kindergarten. Natürlich hat er wie ein braves Hündchen weiter seine Antidepressiva geschluckt und den Kontakt mit uns abgebrochen. Er ist 1,92 groß, sieht gut aus, helle blaue Augen. Jede wollte den immer haben, aber er benahm sich immer wie ein Incel.
Naja, jetzt ist er wieder in diesem Teufelskreis "qq ich mach mir immer alles kaputt". Wie oft hab ich mit dem geredet, was unternommen, ihm persönlich und in der Arbeit geholfen? Bringt alles nix. Depressive Menschen sind hoffnungslos.
Seit ich weggezogen bin tut er nix, außer in die Arbeit gehen und schlafen. Fett Antis schlucken um zu funktionieren.
Würdest du nicht auch irgendwann aufgeben, egal wie gut die Kindheit mit dem war?
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Dec 11 2022 05:15am
Quote (ZhMoon @ 11 Dec 2022 12:01)
habe ich mir früher auch gedacht. Mein bester Freund seit der Volksschule ist aber auch nicht zu retten. Der OP Post hat mit mir resoniert, weil ich wirklich alles für den getan habe, auch sehr oft auf Karrieremöglichkeiten und anderes verzichtet, nur um bei ihm sein zu können. Vor ein paar Jahren dann hatte er so ne richtig behinderte Freundin, die er sich selbst immer gutgeredet hat. Irgendwann hat sie ofc mit ihm Schluss gemacht, nachdem er mich und andere Freunde für seine Drogenprobleme geblamed hat und sie ihm deswegen den Kontakt mit uns "verbot". Keep in mind, der Typ war damals 30 und sie 28. Richtiger Kindergarten. Natürlich hat er wie ein braves Hündchen weiter seine Antidepressiva geschluckt und den Kontakt mit uns abgebrochen. Er ist 1,92 groß, sieht gut aus, helle blaue Augen. Jede wollte den immer haben, aber er benahm sich immer wie ein Incel.
Naja, jetzt ist er wieder in diesem Teufelskreis "qq ich mach mir immer alles kaputt". Wie oft hab ich mit dem geredet, was unternommen, ihm persönlich und in der Arbeit geholfen? Bringt alles nix. Depressive Menschen sind hoffnungslos.
Seit ich weggezogen bin tut er nix, außer in die Arbeit gehen und schlafen. Fett Antis schlucken um zu funktionieren.
Würdest du nicht auch irgendwann aufgeben, egal wie gut die Kindheit mit dem war?


Gut, hast du auch recht. In meinem Freundeskreis habe ich niemanden der Drogen nimmt oder Antis schluckt. Sind eigentlich was das betrifft alles ganz anständige Leute. Hier und da wird mal gesoffen aber wissen uns halt trotzdem zu benehmen. Wenn jetzt einer von denen mal herkommt und meint er hat Probleme würde ich ihm sofort versuchen zu helfen. Sollte sich das dann auch über Jahre ziehen wie bei dir könnte ich dir jetzt natürlich nicht sagen wie lang ich das mitmache. Könnte ich mir im Moment aber such garnicht vorstellen.
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Dec 11 2022 05:33am
Quote (SwaYy @ Dec 11 2022 01:15pm)
Gut, hast du auch recht. In meinem Freundeskreis habe ich niemanden der Drogen nimmt oder Antis schluckt. Sind eigentlich was das betrifft alles ganz anständige Leute. Hier und da wird mal gesoffen aber wissen uns halt trotzdem zu benehmen. Wenn jetzt einer von denen mal herkommt und meint er hat Probleme würde ich ihm sofort versuchen zu helfen. Sollte sich das dann auch über Jahre ziehen wie bei dir könnte ich dir jetzt natürlich nicht sagen wie lang ich das mitmache. Könnte ich mir im Moment aber such garnicht vorstellen.


das ding ist ja auch noch, dass er der einzige ist
er war in der Jugend so wie wir alle sportbegeistert. sogar richtig talentiert
gewann cross country in Kärnten 3x in der hauptschule, dann während der poly wurden wir volleyball erste (ich war in der hak, er ist dann lehre gegangen) dann hab ich mit weightliften angefangen und er fing an mit so anderen Lehrlingen an abzusacken
spätestens im bundesheer teilten sich unsere Wege, er kam in eine andere Kaserne (Windisch) und fing dort an mit allen zu saufen
wir haben zwar auch gesoffen, aber nahmen immer noch an verschiedensten Veranstaltungen teil.
kurz nach der Matura gabs das erste spartan race und alle nahmen teil, außer er.
danach wurden wir alle straight edge quasi.
trinken nur zu Hochzeiten, Weihnachten, etc. und dann blamed er uns für seine Probleme. Das war halt das Schlimme.
Wir waren immer auf seiner Seite, auch wenn wir uns Jahre nicht gesehen haben und dann verrät er uns für a ranzige fut vom dorf
und er ist halt kein Einzelfall bei uns. Die meisten Mädels mit denen wir aufwuchsen, auch die ersten Freundinnen die wir hatten waren so. Ich bin ja nicht mal mad, weil ich hab ihm gern geholfen, aber das ist ne Pandemie. Man muss irgendwas dagegen unternehmen. Hab mich auch viel mit dem Thema auseinandergesetzt und beschäftigt, aber es scheint keine eine Lösung zu geben.
Finde ich super, dass es bei dir nicht so ist, kenne viele im Umkreis dort, denen es genau so ging wie mir. Beruhigend, dass es nicht überall so düster ausschaut, wie bei uns.
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Dec 11 2022 05:53am
Quote (ZhMoon @ 11 Dec 2022 12:01)
habe ich mir früher auch gedacht. Mein bester Freund seit der Volksschule ist aber auch nicht zu retten. Der OP Post hat mit mir resoniert, weil ich wirklich alles für den getan habe, auch sehr oft auf Karrieremöglichkeiten und anderes verzichtet, nur um bei ihm sein zu können. Vor ein paar Jahren dann hatte er so ne richtig behinderte Freundin, die er sich selbst immer gutgeredet hat. Irgendwann hat sie ofc mit ihm Schluss gemacht, nachdem er mich und andere Freunde für seine Drogenprobleme geblamed hat und sie ihm deswegen den Kontakt mit uns "verbot". Keep in mind, der Typ war damals 30 und sie 28. Richtiger Kindergarten. Natürlich hat er wie ein braves Hündchen weiter seine Antidepressiva geschluckt und den Kontakt mit uns abgebrochen. Er ist 1,92 groß, sieht gut aus, helle blaue Augen. Jede wollte den immer haben, aber er benahm sich immer wie ein Incel.
Naja, jetzt ist er wieder in diesem Teufelskreis "qq ich mach mir immer alles kaputt". Wie oft hab ich mit dem geredet, was unternommen, ihm persönlich und in der Arbeit geholfen? Bringt alles nix. Depressive Menschen sind hoffnungslos.
Seit ich weggezogen bin tut er nix, außer in die Arbeit gehen und schlafen. Fett Antis schlucken um zu funktionieren.
Würdest du nicht auch irgendwann aufgeben, egal wie gut die Kindheit mit dem war?


Mit dir als "Stütze" kann es im Lem auch nur bergab gehen
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Dec 11 2022 06:31am
Bin nicht mehr anfällig für sowas. Reflektieren warum man Helfersyndrom hat und und denkt man wird nur gemocht wenn man anderen ständig hilft. Wenn man hilft dann sollte man das ohne Hintergedanken dabei machen. Kenne so eine die ehrenamtlich kranken Menschen hilft, ist ja an sich ne gute Sache aber dann soll sie nicht ständig davon erzählen wie sie sich für andere zurücknimmt. Sie will damit nur Aufmerksamkeit oder Lob von anderen oder gemocht werden. Wenn ich für jemand was mache mach ich es für die Person. Dass die Person mich dann mehr mag ist ein netter Nebeneffekt aber manche machen es nur dafür.

This post was edited by Varoma on Dec 11 2022 06:42am
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Dec 11 2022 06:34am
Seid einfach RESILIENT
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Dec 11 2022 06:58am
Quote (Varoma @ Dec 11 2022 02:31pm)
Bin nicht mehr anfällig für sowas. Reflektieren warum man Helfersyndrom hat und und denkt man wird nur gemocht wenn man anderen ständig hilft. Wenn man hilft dann sollte man das ohne Hintergedanken dabei machen. Kenne so eine die ehrenamtlich kranken Menschen hilft, ist ja an sich ne gute Sache aber dann soll sie nicht ständig davon erzählen wie sie sich für andere zurücknimmt. Sie will damit nur Aufmerksamkeit oder Lob von anderen oder gemocht werden. Wenn ich für jemand was mache mach ich es für die Person. Dass die Person mich dann mehr mag ist ein netter Nebeneffekt aber manche machen es nur dafür.


kA bei mir gings um Männerfreundschaft und Loyalität
konnte den nicht hängen lassen
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Dec 11 2022 09:17am
Avocado ist ein teures Produkt, lol
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Dec 11 2022 10:04am
Quote (Varoma @ 11 Dec 2022 11:16)
Wenn du eine kennenlernst die die beim ersten Treffen sagt sie wurde gemobbt, vergwaltigt, geprügelt, betrogen

Ins Auto setzen und heimfahren, nr blocken. Sollen die es mit jemand anderem machen

Aber woher soll man sowas vorher wissen dass es solche gibt?

grade drübergestolpert ^^


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Dec 11 2022 10:21am
Quote (Tsumo @ Dec 11 2022 06:04pm)
grade drübergestolpert ^^


https://www.youtube.com/watch?v=OZs1Zs9SMLo


wieso lässt sich jemanden Tipps von einem Glatzköpfigen DYEL geben?
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